Sicherlich nehmen die gute Forscher mit, von biontech und auch curevac, ich könnte mir vorstellen dass sogar die komplette mrna Forschung abwandert, aber ist das ein Problem?
Die mrna der ersten Generation, so nenne ich sie mal, ist im onkologischen Bereich gescheitert, es laufen noch 3 Produkte in 5 Indikationen.
Es gibt seit längerem keinerlei Anstrengung Seiten biontech oder roche weitere Produkte zu entwickeln oder die bestehenden in der Breite zu erproben, auch moderna geht hier nicht in die Breite.
Selbiges sehen wir bei Infektionskrankheiten, Grippe kommt seit Jahren nicht von Fleck, gürtelrose ist eingestampft, rsv moderna ist nicht überlegen zu den bestehenden produkten und wird zudem vom Kunden nicht angenommen, cytomegalie ist gescheitert usw.
Es braucht eine grundlegende Überarbeitung der mrna Technologie, das Potential ist riesig aber aktuell nicht zu realisieren.
Was bleibt ist die Forschung zu den Antikörpern und adc in China, alles was neu in Studien kommt kommt von dort, auch die letzte bnt3214 ist wieder eine Auskopplung aus der biotheus pipeline. Und auch die Produktion dieser wird überwiegend in China oder aufgrund von trumps zollpolitik in den usa erfolgen, für Deutschland, Mainz, Marburg etc. Sehe ich da leider schwarz.
Aktuell kristallisiert sich heraus dass adc und antikörper das nächste Kapitel in der onkologie sein werden, car-t in nischen sofern preis und Nebenwirkungen akzeptabel sind. Das wird vermutlich 1, vielleicht 2 Dekaden anhalten und dafür ist biontech sehr gut aufgestellt.
Neue mrna Produkte auf überarbeiteter tranportplatform etc. werden wir doch realistisch die nächsten 10 Jahre nicht zugelassen bekommen.
Schlägt die pipeline an kommt biontech an genügend Liquidität um sich zukünftig seine Produkte und Firmen zuzukaufen, so läuft das doch bei allen großen pharmakonzernen, die werden irgendwann für grundlegende Erforschung und Entwicklung zu träge.