Weil die alte Kinowelt mehr als einmal die richtigen Filme eingekauft hat, glaubt Michael Kölmel bis heute, dass die Insolvenz zu verhindern gewesen wäre: „Wir haben 1997, nachdem wir die Drehbücher gelesen hatten, die drei Teile von ,Herr der Ringe‘ gekauft. Alle Rechte, Kino, DVD, Fernsehen, Merchandising für Deutschland, die Schweiz, Österreich, gesamt Osteuropa und Russland. Für jeweils 15 Millionen Dollar pro Folge.“ Der Preis ist, aus heutiger Sicht, ein Witz. Allein die Kinoeinnahmen waren um ein Vielfaches höher als das Investment der Kölmels. Wenn alles gut gelaufen wäre, hätten sich die Kinowelt-Aktionäre an „Herr der Ringe“ eine goldene Nase verdient. Kölmel: „Aber der erste Teil kam erst Ende 2001 ins Kino. Wenn diese Folge ein Jahr früher gekommen wäre, hätten wir Luft gehabt.“
100% stimmt
Wenn alles gut gelaufen wäre, hätten sich die Kinowelt-Aktionäre an „Herr der Ringe“
eine goldene Nase verdient