Ein sehr lesenswerter Artikel über die Rolle von JP Morgan auf dem Gold- und Silbermarkt. Wenn die Aussagen des Verfassers nur annähernd stimmen, werden wir eine Goldpreisexplosion in 2014 sehen, denn JP Morgan will wieder Mrd. verdienen.
www.goldseiten.de/artikel/...--2013---Das-Jahr-JP-Morgans.html
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Vom ersten Tag des Jahres 2013 an bis zu letzten zwei Tagen hat JP Morgan die Kurse von Silber und Gold dominiert und kontrolliert. Hier kommen die dokumentierten Fakten: Zu Jahresbeginn 2013, als Gold bei 1.650 $ und Silber bei 30 $ stand, hielt JP Morgan dominante, kursbeeinflussende Leerverkaufspositionen (short market corner) am Silber- und Goldterminmarkt COMEX. JPM war mit 75.000 Goldkontrakten (7,5 Millionen Unzen) und 35.000 Silberkontrakten (175 Millionen Unzen) short. JP Morgans ‘Short-Market-Corners’ beliefen sich Anfang 2013 auf einen 21%igen Nettoanteil des gesamten COMEX-Gold-Futures-Marktes (minus Spreads) und auf frappierende (aber typische) 35% des gesamten COMEX-Silbermarktes. Keine einzige teilnehmende Körperschaft hat jemals zuvor einen solch übergroßen und wettbewerbswidrigen Marktanteil an einem wichtigen, regulierten Terminmarkt gehalten. Somit ist es auch nicht unlogisch, derart extreme ‘market corners‘ mit den beobachteten Kursentwicklungen in Verbindung zu bringen.
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Der Kurseinbruch bis Ende Juni führte dazu, dass JP Morgan mehr als 3 Mrd. $ Gewinn aus seinen ‘Short-Market-Corners' an den COMEX-Gold- und Silbermärkten ziehen konnte. Also: Zu sagen, dass JP Morgan nichts mit dem Kursverfall zu tun hatte, würde letztendlich auch bedeuten, dass man einen Gewinn von 3 Milliarden $ im Rohstoff-Terminkontrakthandel als normal und Regelfall bezeichnen müsste. Der springende Punkt ist nicht allein, dass JP Morgan ganz unschuldig zuschaute, wie legitime Marktkräfte dieser Bank, die nachweislich schon unter ganz anderen Umständen unzulässig agiert hatte, einen Überraschungsgewinn von 3 Mrd. $ bescherten - der eigentlich springende Punkt ist auch, was JP Morgan dann in Folge dieses Kurseinbruches machte.
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Die Daten der CFTC zeigen (wie ich schon das ganze letzte Jahr über berichtet hatte), dass JP Morgan zu Jahresbeginn konzentrierte, marktbewegende Short-Positionen am den COMEX-Märkten für Gold und Silber hielt - und dass diese betrügerische Bank jetzt aktuell eine solche ‘market corner‘ auf der Long-Seite des COMEX-Goldterminmarktes hält. Auf Grundlage der Marktanteile steht es außer Frage, dass JP Morgan ‘market corners‘ in den COMEX-Märkten für Gold und Silber aufrechterhält.
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Als ich im Jahresverlauf erstmalig entdeckte, dass JP Morgan eine Long-Market-Corner beim Gold etabliert hatte, spekulierte ich, dass JPM nun auch große Teile des im GLD liquidierten Goldes in seinen Besitz brachte. Zahlreiche Berichte über Goldankäufe durch China und Indien brachten mich aber anschließend zu der Annahme, dass der größte Teil der Metalle eben in diesen Ländern landete. Wenn ich aber wieder bedenke, wie aggressiv JP Morgan in letzter Zeit Gold und Silber über COMEX-Lieferungen akquiriert, so bin jetzt wieder der Überzeugung, dass diese Bank einen ziemlich großen Teil des liquidierten GLD-Goldes besitzt. Ich denke zudem, dass sich JP Morgan ernstzunehmende Mengen Silber aus dem SLV besorgt hat, indem die Bank Anteile aufkaufte und in Metall konvertierte, bevor die Anteilsmengen eine Höhe erreichten, die eine SEC-Meldung erforderlich gemacht hätten. Es gibt einfach zu viele Faktoren, die darauf hinweisen, dass JP Morgan alle möglichen Gold- und Silberformen akquiriert, als dass man diesen Punkt nicht als den Schlüsselfaktor des Jahres 2013 betrachten müsste.
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Wie schon 2013 (und wie auch schon jedes Jahr seit 2008) werden die Entwicklungen an den Gold- und Silbermärkten auch wieder nächstes Jahr von JP Morgan bestimmt werden. Wenn man aber bedenkt, dass JP Morgan jetzt zu ersten Mal in der Geschichte eine Long-Market-Corner beim COMEX-Gold etabliert hat, dann ist es kaum vorstellbar, wie sich das Jahr 2014 nicht zum genauen Gegenteil von 2013 entwickeln sollte. Denkt man nun auch noch an die drastisch reduzierte Silber-Short-Position, die JP Morgan an der COMEX hat, und die massiven physischen Metallmengen, die die Bank aufgenommen hat, dann könnte der Start ins Jahr 2014 nicht unterschiedlicher sein als die letztes Jahr herrschende Grundkonstellation.
www.goldseiten.de/artikel/...--2013---Das-Jahr-JP-Morgans.html
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Vom ersten Tag des Jahres 2013 an bis zu letzten zwei Tagen hat JP Morgan die Kurse von Silber und Gold dominiert und kontrolliert. Hier kommen die dokumentierten Fakten: Zu Jahresbeginn 2013, als Gold bei 1.650 $ und Silber bei 30 $ stand, hielt JP Morgan dominante, kursbeeinflussende Leerverkaufspositionen (short market corner) am Silber- und Goldterminmarkt COMEX. JPM war mit 75.000 Goldkontrakten (7,5 Millionen Unzen) und 35.000 Silberkontrakten (175 Millionen Unzen) short. JP Morgans ‘Short-Market-Corners’ beliefen sich Anfang 2013 auf einen 21%igen Nettoanteil des gesamten COMEX-Gold-Futures-Marktes (minus Spreads) und auf frappierende (aber typische) 35% des gesamten COMEX-Silbermarktes. Keine einzige teilnehmende Körperschaft hat jemals zuvor einen solch übergroßen und wettbewerbswidrigen Marktanteil an einem wichtigen, regulierten Terminmarkt gehalten. Somit ist es auch nicht unlogisch, derart extreme ‘market corners‘ mit den beobachteten Kursentwicklungen in Verbindung zu bringen.
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Der Kurseinbruch bis Ende Juni führte dazu, dass JP Morgan mehr als 3 Mrd. $ Gewinn aus seinen ‘Short-Market-Corners' an den COMEX-Gold- und Silbermärkten ziehen konnte. Also: Zu sagen, dass JP Morgan nichts mit dem Kursverfall zu tun hatte, würde letztendlich auch bedeuten, dass man einen Gewinn von 3 Milliarden $ im Rohstoff-Terminkontrakthandel als normal und Regelfall bezeichnen müsste. Der springende Punkt ist nicht allein, dass JP Morgan ganz unschuldig zuschaute, wie legitime Marktkräfte dieser Bank, die nachweislich schon unter ganz anderen Umständen unzulässig agiert hatte, einen Überraschungsgewinn von 3 Mrd. $ bescherten - der eigentlich springende Punkt ist auch, was JP Morgan dann in Folge dieses Kurseinbruches machte.
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Die Daten der CFTC zeigen (wie ich schon das ganze letzte Jahr über berichtet hatte), dass JP Morgan zu Jahresbeginn konzentrierte, marktbewegende Short-Positionen am den COMEX-Märkten für Gold und Silber hielt - und dass diese betrügerische Bank jetzt aktuell eine solche ‘market corner‘ auf der Long-Seite des COMEX-Goldterminmarktes hält. Auf Grundlage der Marktanteile steht es außer Frage, dass JP Morgan ‘market corners‘ in den COMEX-Märkten für Gold und Silber aufrechterhält.
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Als ich im Jahresverlauf erstmalig entdeckte, dass JP Morgan eine Long-Market-Corner beim Gold etabliert hatte, spekulierte ich, dass JPM nun auch große Teile des im GLD liquidierten Goldes in seinen Besitz brachte. Zahlreiche Berichte über Goldankäufe durch China und Indien brachten mich aber anschließend zu der Annahme, dass der größte Teil der Metalle eben in diesen Ländern landete. Wenn ich aber wieder bedenke, wie aggressiv JP Morgan in letzter Zeit Gold und Silber über COMEX-Lieferungen akquiriert, so bin jetzt wieder der Überzeugung, dass diese Bank einen ziemlich großen Teil des liquidierten GLD-Goldes besitzt. Ich denke zudem, dass sich JP Morgan ernstzunehmende Mengen Silber aus dem SLV besorgt hat, indem die Bank Anteile aufkaufte und in Metall konvertierte, bevor die Anteilsmengen eine Höhe erreichten, die eine SEC-Meldung erforderlich gemacht hätten. Es gibt einfach zu viele Faktoren, die darauf hinweisen, dass JP Morgan alle möglichen Gold- und Silberformen akquiriert, als dass man diesen Punkt nicht als den Schlüsselfaktor des Jahres 2013 betrachten müsste.
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Wie schon 2013 (und wie auch schon jedes Jahr seit 2008) werden die Entwicklungen an den Gold- und Silbermärkten auch wieder nächstes Jahr von JP Morgan bestimmt werden. Wenn man aber bedenkt, dass JP Morgan jetzt zu ersten Mal in der Geschichte eine Long-Market-Corner beim COMEX-Gold etabliert hat, dann ist es kaum vorstellbar, wie sich das Jahr 2014 nicht zum genauen Gegenteil von 2013 entwickeln sollte. Denkt man nun auch noch an die drastisch reduzierte Silber-Short-Position, die JP Morgan an der COMEX hat, und die massiven physischen Metallmengen, die die Bank aufgenommen hat, dann könnte der Start ins Jahr 2014 nicht unterschiedlicher sein als die letztes Jahr herrschende Grundkonstellation.