Ok, manche Kursziele der Analysten sind vielleicht unbegründet, unrealistisch,etc....
Trotzdem lohnt es sich m.E. deren Markteinschätzungen zu lesen. Zudem je aussichtsloser die Situation und je weniger an dem Turnaround glauben, desto lukrativer das Invest. Wo viele Long sind, geht es eher seitwärts oder in die andere Richtung. Beispiele im DAX gibt es neben der Coba genug. Ich kann auf einen neuen Long Einstieg noch schön warten und lasse mich von den täglichen Strohfeuer nicht aus der Reserve locken. Die Coba muss das Tief nochmal testen bzw. unterschreiten. Meine Meinung. Es muß hoffnungslos sein. Zudem ist der Fahrplan 2016 sehr ambitioniert und kann nicht aus eigener Kraft gestemmt werden. Man ist abhängig von einem schnellen Ende der Schuldenkrise. Blessing hat vor ein paar Tagen von der Halbzeit gesprochen. Ich bin gespannt, ob er Recht hat. Eine weitere Roadmap 2020 wird es nicht geben, wenn 2016 nicht erreicht wird.
NordLB (KZ 1,35) :
Die im dritten Quartal nur geringe Ertragskraft des Kreditinstituts spiegele das ingesamt schwache Ergebnispotenzial der Bank wider, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Montag. Auf dem momentanen Kursniveau bestehe aber nur begrenztes Abwärtspotenzial, begründete er das neue Votum.
Citi (KZ 1,35) :
Nach den Zahlen zum dritten Quartal habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2012 um elf Prozent und für 2013 um 34 Prozent reduziert, schrieb Analyst Andrew Coombs in einer Studie vom Donnerstag. Gründe hierfür seien die hohen Verluste in den Randaktivitäten der Bank sowie gestiegene Investitionen im Privatkundengeschäft.
Nomura (KZ 1,20) :
Bei Schiffsfinanzierungen dürfte die Bank auch 2013 noch schlecht dastehen, schrieb Analyst Omar Keenan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Anteil fauler Kredite könnte bis Ende 2014 auf 36 Prozent steigen.
Berenberg Bank ( KZ 1,00) :
Neben den langfristigen Risiken würde dabei auch das dynamische Verhältnis zwischen der Kapitalrendite und dem Wachstum außen vorgelassen. Für Banken sei eine nachhaltige Entwicklung der Nachfrage entscheidend. Verlierer seien jene Banken, die auf eine zyklische Erholung hofften - dazu zählt er die Commerzbank.
Barclays (KZ 1,20) :
Auch 2013 befänden sich zahlreiche Banken mit Großkundengeschäft noch immer im Restrukturierungsmodus, schrieb Analyst Kiri Vijayarajah in einer Branchenstudie vom Freitag. Das Jahr werde wohl schwierig werden und die meisten Banken dürften ein normalisiertes Ertragsniveau noch nicht erreichen
Morgan Stanley (KZ1,15)
Die Aktienkurse der europäischen Banken dürften sich im kommenden Jahr wieder stärker auseinander entwickeln, da sie im Moment die großen Unterschiede innerhalb der Branche hinsichtlich der Erholung nach der Krise, des Abbaus der Verschuldung und der strategischen Reaktion auf die Krise nicht wider spiegelten, schrieb Analyst Huw Van Steenis in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. Er sei ingesamt skeptischer als der Markt und setze daher nur auf eine Handvoll günstig bewerteter Banken mit einem starken Kerngeschäft. Die Commerzbank zählt zu den "Least Preferred" des Experten. Die für das Jahr 2016 in Aussicht gestellte Eigenkapitalrendite von zehn Prozent für das Kerngeschäft mache die Aktie nicht zu einem attraktiven Investment, zumal es Risiken in der Umsetzung der Umstrukturierungen gebe.