erzählt doch blos Bullshit ;-)
Dienstag, 16. Februar 2010
Sächsische Zeitung
Solarfabrik in Bischofswerda will Mitarbeiter einstellen
Herr MacLellan, die Wirtschafts- und Finanzkrise hat auf die Solarbranche durchgeschlagen. Wird 2010 ein besseres Jahr?
Der Solarmarkt gesundet weltweit, das heißt, er wächst. In Kanada wächst er überdurchschnittlich, mit angeschoben durch die Regierung, die seit dem 1. Oktober 2009 für Solarstrom eine Einspeisevergütung gewährt. In Deutschland gehen wir davon aus, dass der Markt in diesem Jahr stabil bleibt.
Was würde es für die Solarfabrik in Bischofswerda bedeuten, wenn der Preis für Strom aus Sonnenenergie, wie von der Bundesregierung angekündigt, im Juni um 16 Prozent sinkt?
Investitionen im Bereich Fotovoltaik sind auf mehrere Jahrzehnte ausgelegt; Investoren planen entsprechend langfristig. Momentan bemerken wir bei ihnen eine gewisse Unsicherheit. Potenzielle Käufer brauchen mehr Zeit für ihre Entscheidung. Die deutsche Regierung sollte bei ihrer Entscheidung auch bedenken, dass davon auch Arbeitsplätze abhängen, vor allem in Ostdeutschland.
Was bringt der Solarboom in Kanada Bischofswerda?
Die Arise Technologies Deutschland GmbH wird in diesem Jahr hochleistungsfähige Solarzellen mit einer Gesamtleistung von zehn bis zwölf Megawatt nach Kanada liefern – etwa 20 Prozent seiner Jahresleistung. Eine erste, kleine Lieferung von 50 Kilowatt nach Kanada gab es Ende vergangenen Jahres. Die Hauptkunden sind in Deutschland. Das Werk liefert aber auch nach Asien.
Wann geht im Bischofswerdaer Werk die zweite Produktionslinie in Betrieb?
Wir bereiten einen Testlauf vor. Es gibt einen potenziellen Kunden aus Deutschland, der großes Interesse an unseren Produkten hat. Wenn die zweite Fertigungslinie in Betrieb geht, wird die Zahl der Mitarbeiter von jetzt 80 auf 110 bis 120 bis Jahresende wachsen.
Arise plant auf seinem Firmengelände einen Solarpark als Referenzanlage für die eigenen Siliziumzellen. Bislang fehlten kapitalkräftige Partner, die das Vorhaben mit finanzieren. Haben Sie sie gefunden?
Wir arbeiten an mehreren Varianten und sind hierüber mit drei Interessenten aus Sachsen im Gespräch: mit einer Firma aus Dresden und zwei weiteren aus dem Bautzener Raum. Wir gehen davon aus, dass wir im Frühjahr beginnen werden, die Anlage aufzubauen. Nötig sind dafür noch Boden- und statische Untersuchungen.
Welche Bedeutung hat das Werk in Bischofswerda für den Gesamtkonzern?
Wir haben uns 20 Plätze zwischen Dresden, Leipzig und Erfurt angeschaut und sind dann auf Bischofswerda aufmerksam geworden. Die Entscheidung fiel gegen einen Mitbewerber aus Thüringen. Die Stadt hatte uns ein Gesamtpaket angeboten, das besser als alle anderen Angebote war. Wir hatten von Anfang an das Gefühl, in Bischofswerda willkommen zu sein.
Gespräch: Ingolf Reinsch
Quelle:
http://www.sz-online.de/nachrichten/abo/...8B7FAB7172D&kid=107929 Nur für registrierte Leser ! Ich hoffe Du bist es Triloner ;-)
Moderation
Zeitpunkt: 16.02.10 14:34
Kommentar: Regelverstoß - Bitte beim nächsten Mal nur zitieren und Quellenlinl einstellen. Diesmal lass ichs noch stehen. ;-)
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