Laut mehreren Gutachten hat die Arcandor AG ein intaktes Eigenkapital für viele Jahren. Die Arcandor AG war (und ist, denn die Insolvenz mindert nicht die Werthaltigkeit der AG) zu keinem Zeitpunkt überschulded. Das steht in der Süddeutscher. Der Kurs bewegt sich nicht, die meisten Börsenteilnehmer haben sich schon längst von diesen Aktien verabschiedet. wir wissen ja, wenn die wirkliche Freefloat sehr sehr gering ist, hat der Börsenkurs keine Bedeutung mehr. Diese (Nicht)reaktion auf dem Bericht der Süddeutschen belegt es eindeutig.
Worin besteht dieses EK der Arcandor AG, sicherlich nicht aus den operativen Geschäften von Quelleuniversalversand oder Karstadt Warenhaus(ohne Immo), daher geht dieses "intakte" Eigenkapital auch nicht durch ihre Abwicklungen imInsolvenzverfahren verloren.
Wenn die Warenhäusr marktübliche miete zahlen würde, könnten sie keinen Gewinn machen, aber mit Immo zusammen war die AG selbst im Jahr2002 und 2003(sehr schlechte Jahre für Einzelhandel, Konsumzurückhaltung, doppel Kasse und neu Ettiketierung auf Grund der Euroeinführung) Dividenden zu zahlen und 10% der eigenen Aktien zurückzukaufen. Seit 2004 wird der Konzern massiv umstrukturiert. Die Geschäftsführung scheint absichtlich die Kennzahlen intransparenter zu machen, neben der verwirrenden Kommunikationen wird selbst das Geschäftsjahr um 3 Monate verschoben. Die Immobilien werden verkauft, aber großteils nicht liquiditiätswirksam, daher darf der Gewinn auch nicht bilanziell wirksam sein. Die Werthaltigkeit der Arcandor AG ist nicht mehr so offensichtlich, aber sie geht nicht verloren, auch nicht durch die Insolvenz. Eine Arcandor AG ohne Quelleuniversalversand ist werthaltiger als vorher.
Rechtlich gesehen, steht dieses EK den Arcandoraktionären bis der Beendigung des Insolvenzverfahrens nicht zur Verfühgung(danach schon), börsentechnisch gesehen, liegt der Kurs weit weit unter dem realen NAV der Arcandor AG.
Im Verkaufsprospekt bei der KH 2004 schon steht: Für die Zukunkunft der Gesellschaft prüft die Geschäftsführung der AG zur Zeit verschiedene Optionen, eine davon wäre Aufgabe der operativen Geschäfte, nur die Vermögensverwaltung bleit bei der AG.
Sonst wäre unsinnig, zwei Jahren zuvor Riesensumme von Barreserve für Aktienrückkauf einzusetzen, die höchste erlaubte Summe (10% der Aktien) zurückzufaufen. Im Jahr 2004 stand überall Krise, Verlust, Umsatzrückgang. Aber niemand redet von dem kostenspieligen Umbau der aller Drei Luxushäuser: KaDeWe, Alsterhaus und Oberpoligener. (Januar 2004 begonnen, man kann hingehen, die Premiunhäuser haben eigene Websites, da steht vieles. Die Geschäftsführung und IR sprachen nur extrem negativ über ihre Firma während der KH.
Warum??? Sie wollten dass wir Kleinaktionär nicht an KH beteiligen bzw. verkaufen unsere Aktien unter Wert.
Die Freefloat der Arcandor ist sehr sehr niedrig. außer Schikadanz-pool und Allianzpaket war schon nicht mehr viel, durch KH, vor allem dir die Insolvenz,als die Fonds verkauften, habe sie bestimmt auch fast alles eingesammelt.
Die Kleinaktionäre haben ihr Geld nicht verloren, wenn sie nicht aus Unwissenheit(fehlender bzw. falscher Informationen über die AG) oder Geldnot ihre Aktien zu dem lächerlichen Kurs verkauft haben.