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Auf den Endverbraucher ist Verlass
Angesichts der aktuellen Diskussionen über die Wirksamkeit von Konjunkturprogrammen scheinen diese zumindest der Finanzkrise einiges an Schärfe zu nehmen. So steckt zwar Deutschland in der Krise, betrachtet man aber das Konsumentenverhalten, ist davon nichts zu spüren. Während die Binnenproduktion, die im BIP ihren Ausdruck findet, sich rückläufig entwickelte, zeigt der GfK-Index eine weiterhin stabile Entwicklung auf.
Die gewagte These, dass Rezession und ein stabiles Konsumklima miteinander einhergehen, hat dabei durchaus ihre Daseinsberechtigung. Die Süddeutsche Zeitung hat die Wirkungszusammenhänge dieser Aussage durchleuchtet. In erster Linie spielt dabei die rezessionsbedingte, günstige Preisentwicklung von Roh- und Treibstoffen eine Rolle, die den Verbrauchern vieles an Kaufkraft überlässt. Aber auch die oben angesprochenen finanziellen Anreize des Staates blähen das Verbrauchervertrauen auf. Ebenfalls scheint der zuletzt beobachtete Optimismus der Wirtschaftsexperten und Unternehmen beim Konsumenten selbst angekommen zu sein.
In besonderer Weise konnte hiervon der Tiefkühlkosthersteller FRoSTA AG (WKN: 606900) profitieren, die erneut deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen konnte. Das deutliche Wachstum findet seinen Ausdruck in einer Wachstumsquote gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 12,4 %. Damit dominiert das Unternehmen die Tiefkühlbranche mit einem Marktanteil von rund 25 %.
Zuversichtlich für die weitere Kursentwicklung stimmen mich die Wachstumsprognosen des Unternehmens. Vorausgesetzt, das Tempo würde beibehalten werden, sollte sich das Unternehmen, vom Marktwachstum losgelöst, überdurchschnittlich gut entwickeln. Dieser Optimismus wird vor allem durch die bereits erfolgten Preiserhöhungen getrieben, die auf Jahresbasis ein gutes Ergebnis erahnen lassen. Auch der Kapitalmarkt sollte die bisherige Konjunkturresistenz belohnen und die zuletzt gezeigte Kurserholung weiter unterstützen.
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