Arcandor will Staatsbürgschaft aus Deutschlandsfonds beantragen
* Arcandor erfüllt die EG-Kriterien für staatliche Unterstützung
* Konzern hat mit 86.000 Mitarbeitern große volkswirtschaftliche Bedeutung
* Geschäftsbeziehungen mit 20.000 Lieferanten und Dienstleistern in Deutschland
* Hohe regionalpolitische Bedeutung und Einkaufsmagnet in 90 Innenstädten
* Gespräche mit der Politik laufen konstruktiv
Essen, 15. Mai 2009. Die Arcandor AG setzt im Rahmen der anstehenden Refinanzierung des Konzerns auch auf Staatsbürgschaften in Höhe von 650 Millionen Euro aus dem von der Bundesregierung aufgelegten Deutschlandsfonds. Ein entsprechender Antrag über die Hausbanken werde für Ende kommender Woche angestrebt. Außerdem bewirbt sich das Unternehmen um einen Kredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aus dem dafür aufgelegten Sonderprogramm.
Dr. Karl-Gerhard Eick, Vorstandsvorsitzender der Arcandor AG: „Wir wollen weder etwas geschenkt, noch wollen wir den Einstieg des Staates als Aktionär bei Arcandor beziehungsweise sonstige Sonder-Finanzspritzen. Was wir anstreben, ist eine staatliche Bürgschaft, die die derzeit mangelnde Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte temporär ausgleicht. Nicht nur für uns, sondern für viele andere Unternehmen ist es in diesen Zeiten kaum möglich, neue Kredite zu erhalten oder bestehende zu verlängern. Das staatliche Bürgschaftsprogramm dient dazu, dies zu überbrücken. Darüber hinaus streben wir einen marktüblichen Kredit von der KfW aus einem Programm an, das exakt für Unternehmen in unserer Situation konzipiert ist, nämlich für Umstrukturierungen in schwierigen Situationen. Diesen Kredit werden wir selbstverständlich komplett zurückzahlen.“
Die Arcandor AG erfüllt die harten Kriterien für eine staatliche Unterstützung, die in den „Leitlinien der Europäischen Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten“ festgelegt sind. Vor dem Stichtag 1. Juli 2008 und im Zeitraum der letzten zwei Jahre war das Unternehmen weder zahlungsunfähig, noch überschuldet.
Finanzvorstand Rüdiger A. Günther: „Weder Banken, noch Geschäftspartner haben bislang auch nur einen Cent an uns verloren. Das Unternehmen war vor der Wirtschafts- und Finanzkrise zu jeder Zeit in der Lage, die Neuausrichtung aus eigener Kraft zu bewältigen. Die Finanzkrise erschwert uns allerdings jetzt den Zugang zu neuen Krediten beziehungsweise die Verlängerung bestehender Kredite. Aus diesem Grund beantragen wir die Staatsbürgschaft.“
Maßgebend für eine Bewilligung ist auch die volkswirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens. Arcandor ist mit seinen Handelssegmenten Karstadt und Quelle ein integraler Bestandteil der Versorgungsstruktur in Deutschland und sowohl volkswirtschaftlich als auch gesellschaftspolitisch relevant. Das Unternehmen beschäftigt 86.000 Mitarbeiter, davon 53.000 Mitarbeiter in Deutschland. Die Arcandor Gruppe bildet in Deutschland 2.000 junge Menschen aus. Allein in Deutschland unterhält Arcandor Geschäftsbeziehungen mit rund 20.000 Dienstleistern und Lieferanten. Karstadt ist in über 90 deutschen Innenstädten Garant für einen lebendigen Einzelhandel und Quelle erfüllt als Versandhändler nach wie vor einen Versorgungsauftrag für die ländlichen Regionen Deutschlands.
Die Vorbereitungen mit den Banken zum Bürgschaftsantrag sind weit fortgeschritten und stehen kurz vor dem Abschluss. Die Gespräche mit den politischen Entscheidungsträgern in Berlin, Düsseldorf und München verlaufen derzeit sehr konstruktiv.
Pressekontakt:
Arcandor AG
Konzernkommunikation
Gerd Koslowski
Telefon: +49 (0)201 727 25 38
gerd.koslowski@arcandor.com"
Quelle: www.arcandor.de/de/presse/6547.asp
* Arcandor erfüllt die EG-Kriterien für staatliche Unterstützung
* Konzern hat mit 86.000 Mitarbeitern große volkswirtschaftliche Bedeutung
* Geschäftsbeziehungen mit 20.000 Lieferanten und Dienstleistern in Deutschland
* Hohe regionalpolitische Bedeutung und Einkaufsmagnet in 90 Innenstädten
* Gespräche mit der Politik laufen konstruktiv
Essen, 15. Mai 2009. Die Arcandor AG setzt im Rahmen der anstehenden Refinanzierung des Konzerns auch auf Staatsbürgschaften in Höhe von 650 Millionen Euro aus dem von der Bundesregierung aufgelegten Deutschlandsfonds. Ein entsprechender Antrag über die Hausbanken werde für Ende kommender Woche angestrebt. Außerdem bewirbt sich das Unternehmen um einen Kredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aus dem dafür aufgelegten Sonderprogramm.
Dr. Karl-Gerhard Eick, Vorstandsvorsitzender der Arcandor AG: „Wir wollen weder etwas geschenkt, noch wollen wir den Einstieg des Staates als Aktionär bei Arcandor beziehungsweise sonstige Sonder-Finanzspritzen. Was wir anstreben, ist eine staatliche Bürgschaft, die die derzeit mangelnde Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte temporär ausgleicht. Nicht nur für uns, sondern für viele andere Unternehmen ist es in diesen Zeiten kaum möglich, neue Kredite zu erhalten oder bestehende zu verlängern. Das staatliche Bürgschaftsprogramm dient dazu, dies zu überbrücken. Darüber hinaus streben wir einen marktüblichen Kredit von der KfW aus einem Programm an, das exakt für Unternehmen in unserer Situation konzipiert ist, nämlich für Umstrukturierungen in schwierigen Situationen. Diesen Kredit werden wir selbstverständlich komplett zurückzahlen.“
Die Arcandor AG erfüllt die harten Kriterien für eine staatliche Unterstützung, die in den „Leitlinien der Europäischen Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten“ festgelegt sind. Vor dem Stichtag 1. Juli 2008 und im Zeitraum der letzten zwei Jahre war das Unternehmen weder zahlungsunfähig, noch überschuldet.
Finanzvorstand Rüdiger A. Günther: „Weder Banken, noch Geschäftspartner haben bislang auch nur einen Cent an uns verloren. Das Unternehmen war vor der Wirtschafts- und Finanzkrise zu jeder Zeit in der Lage, die Neuausrichtung aus eigener Kraft zu bewältigen. Die Finanzkrise erschwert uns allerdings jetzt den Zugang zu neuen Krediten beziehungsweise die Verlängerung bestehender Kredite. Aus diesem Grund beantragen wir die Staatsbürgschaft.“
Maßgebend für eine Bewilligung ist auch die volkswirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens. Arcandor ist mit seinen Handelssegmenten Karstadt und Quelle ein integraler Bestandteil der Versorgungsstruktur in Deutschland und sowohl volkswirtschaftlich als auch gesellschaftspolitisch relevant. Das Unternehmen beschäftigt 86.000 Mitarbeiter, davon 53.000 Mitarbeiter in Deutschland. Die Arcandor Gruppe bildet in Deutschland 2.000 junge Menschen aus. Allein in Deutschland unterhält Arcandor Geschäftsbeziehungen mit rund 20.000 Dienstleistern und Lieferanten. Karstadt ist in über 90 deutschen Innenstädten Garant für einen lebendigen Einzelhandel und Quelle erfüllt als Versandhändler nach wie vor einen Versorgungsauftrag für die ländlichen Regionen Deutschlands.
Die Vorbereitungen mit den Banken zum Bürgschaftsantrag sind weit fortgeschritten und stehen kurz vor dem Abschluss. Die Gespräche mit den politischen Entscheidungsträgern in Berlin, Düsseldorf und München verlaufen derzeit sehr konstruktiv.
Pressekontakt:
Arcandor AG
Konzernkommunikation
Gerd Koslowski
Telefon: +49 (0)201 727 25 38
gerd.koslowski@arcandor.com"
Quelle: www.arcandor.de/de/presse/6547.asp
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