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Deutsche Anleihen geben nach - Steigende Energiepreise belasten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutsche Staatsanleihen sind am Montag etwas gesunken. Mit zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben steigende Energiepreise die Inflationssorgen wieder stärker in den Vordergrund gerückt, was den Renditen Auftrieb gab und die Kurse von Bundesanleihen im Gegenzug nach unten drückte.

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Euro-Bund Future 125,9438 € Euro-Bund Future Chart -0,08%
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Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Abend um 0,10 Prozent auf 125,93 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 2,98 Prozent.

Am Wochenende hatte der Iran die angekündigte Öffnung der Straße von Hormus wieder rückgängig gemacht und geht dort militärisch gegen Schiffe vor. Für Spannungen sorgte vor allem die Seeblockade der USA in der Straße von Hormus: Die US-Marine hatte am Sonntag einen iranischen Frachter angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht.

"Im Fokus bleibt eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA, zu der US-Präsident Donald Trump für heute Abend aufgerufen hat", hieß es in einer Analyse der Dekabank. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf hochrangige iranische Beamte, eine iranische Delegation plane, am Dienstag nach Pakistans Hauptstadt Islamabad zu reisen, um dort Verhandlungen mit den USA zu führen. Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf beabsichtige, an den Gesprächen teilzunehmen, sofern auch US-Vizepräsident JD Vance anwesend ist, hieß es weiter.

Zuletzt sagte US-Präsident Donald Trump, dass sich Vance an diesem Montag auf den Weg zu weiteren Verhandlungen nach Pakistan mache. Zudem machte Trump klar, es sei "höchst unwahrscheinlich", dass er den Waffenstillstand mit dem Iran verlängern werde, falls vor dessen Ablauf keine Einigung erzielt werde. Ferner betonte der Präsident, an der Seeblockade festhalten zu wollen, bis es eine Einigung mit dem Iran gibt. Der Iran dränge auf eine Aufhebung - die werde es aber nicht geben "bis ein Deal unterzeichnet ist", zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg aus einem Telefoninterview./la/he

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