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Bitcoin bricht ein: Optionen-Verfall und Nahost-Krise drücken den Kurs

Geopolitische Spannungen und ein massiver Optionsverfall drücken Bitcoin nach unten und reißen den gesamten Kryptomarkt mit.
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Quelle: - picture alliance / NurPhoto | Nicolas Economou
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Der Kurs von Bitcoin ist am Donnerstagmittag wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 70.000 US-Dollar gerutscht. Zuletzt notierte die größte Kryptowährung rund 2,45 Prozent im Minus bei 69.650 US-Dollar.

Die Abwärtsbewegung erfasste den gesamten Markt: Unter den größten Kryptowährungen wurden Verluste von bis zu fünf Prozent verzeichnet. Die globale Marktkapitalisierung fiel um 2,5 Prozent auf rund 2,38 Billionen US-Dollar.

Iran verweigert Gespräche

Auslöser für die jüngste Verkaufswelle ist eine deutliche Verschärfung der geopolitischen Lage. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi stellte klar, dass sein Land keine Gespräche mit den USA führen werde. Er betont, dass Indirekte Kontakte über Vermittler nicht mit Verhandlungen gleichzusetzen seien.

Zuvor hatte das staatliche Fernsehen in Iran berichtet, dass ein amerikanisches Waffenstillstandsangebot abgelehnt worden sei. Stattdessen habe Teheran eigene Bedingungen formuliert.

Die Erwartungen an eine Waffenruhe im Nahen Osten haben sich damit deutlich eingetrübt.

Milliarden-Verfall bei Bitcoin-Optionen verstärkt Verkaufsdruck

Neben den geopolitischen Risiken richtet sich der Fokus auf ein weiteres Großereignis: den Verfall von Bitcoin-Optionen auf der Kryptobörse Deribit. Insgesamt laufen Optionen im Umfang von rund 18,6 Milliarden US-Dollar aus – ein Ereignis, das traditionell für erhöhte Volatilität sorgt.

Institutionelle Faktoren und ETF-Frist erhöhen Unsicherheit

Zusätzlichen Einfluss auf die Märkte hat eine Frist der US-Börsenaufsicht für 91 Krypto-ETF-Anträge. Die Entscheidungen könnten die institutionelle Nachfrage nachhaltig verändern.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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