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Warburg Bank will sich von Kapitalmarktgeschäft trennen - Stellenabbau

FRANKFURT/HAMBURG (dpa-AFX) - Die Hamburger Warburg Bank will sich von ihrem Kapitalmarktgeschäft trennen und Jobs abbauen. Die Trennung betrifft auch die hauseigene Aktienanalyse, die auf kleinere und mittlere börsennotierte Unternehmen ausgerichtet ist. Das Institut rechne mit einem Stellenabbau um etwa 150 auf rund 400 Vollzeitstellen ab 2027, sagte Marktvorstand Stephan Schrameier der "Börsen-Zeitung" (Mittwoch). Zu den Aussichten für einen Verkauf der Tochter Warburg Research äußert sich der Bankvorstand zuversichtlich: Es gebe eine Vielzahl von Häusern, die in dem Markt aktiv seien.

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Ein Geschäftsmann beim Betrachten von Charts (Symbolbild).
Quelle: - © NicoElNino / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:

Mit einem veränderten Geschäftsmodell soll das vom Cum-Ex-Skandal belastete Geldhaus mittelfristig Eigenkapitalrenditen von über 10 Prozent erreichen. "Wenn die Restrukturierung und der Wechsel des Kernbankensystems wie geplant verlaufen, könnten wir der 10-Prozent-Marke schon 2027 nahekommen", sagte der für den Marktfolgebereich zuständige Vorstand Markus Bolder.

Zugleich tauscht Warburg das Kernbankensystem aus: 2026 will das Institut zum genossenschaftlichen Dienstleister Atruvia wechseln. Spätestens dann will die Bank ihr auf Small und Midcaps ausgerichtetes Aktien-Research sowie das angrenzende Kapitalmarktgeschäft mit institutionellen Kunden aufgeben.

"Wir mussten uns jetzt entscheiden, weil wir im Zuge des im Mai 2026 geplanten Wechsels des Kernbankensystems auch hohe Investitionen in das Kapitalmarktgeschäft hätten vornehmen müssen", sagte Schrameier der Zeitung./stw/tih


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