"Mehr als 700 Millionen Euro haben englische Clubs in diesem Transfersommer insgesamt an jene aus der Bundesliga überwiesen, neben Florian Wirtz und Nick Woltemade flogen Stars wie Hugo Ekitiké (für 95 Millionen von Eintracht Frankfurt zum FC Liverpool) und Xavi Simons (für 65 Millionen von RB Leipzig zu Tottenham Hotspur) auf die Insel. Die Bundesliga wird zum Zulieferbetrieb - und macht sich Sorgen: Die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga leiden, wenn die Topstars zu den reichen Clubs nach England gehen. Wie soll die Bundesliga da noch punkten? Der Reiz, dass es hierzulande noch eine gelebte Fankultur gibt, wohingegen in der Premier League meist nur noch ein Operettenpublikum in den Stadien Platz nimmt, wird irgendwann an Strahlkraft verlieren, wenn sich die Dinge dieses Transfersommers verfestigen. Dann droht die ruhmreiche erste deutsche Spielklasse zu einer Ausverkaufsliga zu verkommen. Wenn die Besten stets nach England gehen, steht die Bundesliga vor einem massiven Attraktivitätsverlust - woran wohl irgendwann auch die Vielzahl an Traditionsvereinen samt toller Stimmung in den Stadien nicht mehr viel ändern wird."/DP/jha
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