Nicht nur für die EU eine schlechte Nachricht, auch in Warschau dürfte das Regieren schwierig bleiben (der scheidende Präsident Duda zählt ebenfalls zum Pis-Lager) oder gar noch schwieriger werden. Denn eines ist offenkundig: Polen bleibt ein gespaltenes Land, europafreundliche Anhänger der liberalen Regierung und nationalistische Kräfte stehen sich unversöhnlich gegenüber. Polen spiegelt insofern eine Entwicklung wider, die wir seit einigen Jahren verfolgen können - die politische Mitte geht etlichen Demokratien verloren. In den USA ist das in Reinkultur zu beobachten, in Frankreich bahnt sich ein ähnlich unversöhnlicher Präsidentschaftswahlkampf an, wie wir ihn in Polen erlebt haben./yyzz/DP/zb
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