"Grimm polarisiert - auch wegen ihrer Aufsichtsratstätigkeit bei Siemens Energy. Der Vorwurf des Interessenkonflikts ist nicht von der Hand zu weisen, aber zu kurz gedacht. Denn genau diese Nähe zur Wirtschaft ermöglicht ihr Einblicke, um in aller Schärfe zu benennen, wo der Schuh drückt: Eine ambitioniertere Reformagenda fehlt, Berichtspflichten lähmen, Regulierungen ersticken Innovation. Grimm benennt genau das und fordert, was Unternehmer längst anmahnen - mit einer Deutlichkeit, die dem Rat oft fehlt. Denn das Gutachten bleibt an vielen Stellen mutlos: Bildung, Zuwanderung, Infrastruktur - all das wird schon lange diskutiert, die heiklen Debatten - etwa zum Föderalismus oder zur Effizienz öffentlicher Ausgaben - werden ausgespart."/yyzz/DP/he
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