"Die Zeichen stehen auf Krieg im Nahen Osten, wieder einmal. Es wäre neben der russischen Invasion in der Ukraine ein weiterer Krieg, der vor allem zweierlei zeigt: erstens die permanente Überforderung des Westens, der sich mit einer Welt in Aufruhr konfrontiert sieht. Zweitens: das Vakuum, das die westliche Führungsmacht USA hinterlässt, die unter der Präsidentschaft Donald Trumps zu rationaler und strategischer Außenpolitik nicht fähig, womöglich nicht einmal willens ist. (.) Am Ende gilt, dass nur Diplomatie und strategische Weitsicht helfen können, Stabilität in jener Region schaffen, die die Weltdiplomatie seit Jahrzehnten in Atem hält. Mit militärischen Mitteln eine Friedensordnung im Nahen Osten zu schaffen, wie es Netanjahu offenbar vorschwebt, wird nicht funktionieren. Das Gleiche gilt übrigens für den Palästinakonflikt. Ihn militärisch beenden zu wollen, ohne ihn politisch zu lösen, ist nichts als politische Hybris."/yyzz/DP/he
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