Man muss kein Mitglied der Linken sein, um die Äußerungen des in den USA getöteten rechten Influencers Charlie Kirk für demokratie- und menschenfeindlich zu halten. Dennoch versuchen auch hierzulande Politikerinnen und Politiker, Kapital aus dem Mord an Kirk zu schlagen. Insofern kann man Argwohn und Ärger noch nachvollziehen, den die Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek am Sonntag in der Fernsehtalkshow Caren Miosga zum Ausdruck brachte. Gleichwohl hätte man sich auch von Reichinnek Empathie für das Opfer und seine Hinterbliebenen gewünscht. Schließlich wurde da ein Mensch erschossen. Angesichts zahlreicher Berichte über Gewalt gegen Politiker - auch gegen Vertreterinnen und Vertreter der Linkspartei - hätte Reichinnek ein Zeichen setzen können, gerade auch an den politischen Gegner adressiert. Sie hat es nicht getan. Einmal mehr zeigt sich, wie sehr das demokratische Miteinander auch in Deutschland aus den Fugen geraten ist./yyzz/DP/zb
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