- Die WHO warnt vor hustensäften in Indien.
- Über 20 Kinder sind mit diesen Mitteln gestorben.
- Die gefährliche Chemikalie Diethylenglykol wurde nachgewiesen.
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Die Arzneimittel-Kontrollbehörde in Indien habe die WHO darüber informiert, keines der betroffenen Mittel sei exportiert worden, hieß es. Trotzdem rief die UN-Organisation die indischen Aufsichtsbehörden auf, den Markt gezielt auf etwaige unregulierte Lieferketten hin zu beobachten. Die WHO identifizierte die Mittel als Coldrif, Respifresh TR und ReLife. Ihre Produktion sei inzwischen gestoppt, die Zulassung ausgesetzt worden.
Gesundheitsgefährdende Chemikalie
In den Arzneien wurde demnach die gesundheitsgefährdende Chemikalie Diethylenglykol nachgewiesen. Der Stoff fand sich in der Vergangenheit immer wieder in gepanschten Hustensäften und führte zu Vergiftungs- und Todesfällen weltweit.
In Indien wird im Zusammenhang mit den Todesfällen vor allem Coldrif genannt. Laut der Regierung des Bundesstaats Tamil Nadu, in dem das Mittel hergestellt wurde, enthielt es laut Analysen ein Vielfaches der zugelassenen Menge an Diethylenglykol. Die Zeitung "India Today" und andere indische Medien berichteten, mindestens 22 Todesfälle seien bisher im Unionsstaat Madhya Pradesh bekanntgeworden. Alle Regionen des Landes wurden angewiesen, sogenannte Chargenprüfungen von Rohmaterialien und Fertigprodukten vorzunehmen. Die Behörden ließen unter anderem den Besitzer der betroffenen Fabrik verhaften, auch gegen Kontrollbeamte laufen Ermittlungen./dg/DP/jha
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