Merz: AfD profitiert im Osten von enttäuschten Hoffnungen
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die AfD profitiert in Ostdeutschland nach Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) von enttäuschten Hoffnungen. "Es gibt das Gefühl des Zu-Kurz-Gekommen-Seins", sagte Merz beim "Ständehaus-Treff" der "Rheinischen Post" in Düsseldorf. "Das Gefühl, Deutsche zweiter Klasse zu sein."
Zudem wirke immer noch die DDR-Geschichte nach. Es werde noch mindestens zwei Generationen dauern, "bis das in der Geschichte und in der Vergangenheit verschwindet". All das entlade sich in Unzufriedenheit. "Damit müssen wir umgehen", sagte Merz wenige Tage vor dem 35. Jahrestag der Wiedervereinigung. "Zuhören. Rücksicht nehmen." Unterm Strich sei mit Blick auf den Osten festzustellen: "Es ist so vieles anders."/cd/DP/he
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.