Pfeiffer sprach von einer dramatischen Situation. Es sei dringend notwendig, die Beitragsspirale zu durchbrechen. Hintergrund ist Verbandsangaben zufolge, dass die Kassen steigende Ausgaben decken, aber auch stark geschrumpfte Finanzreserven wieder auffüllen müssen. Sie lagen Ende 2024 nur noch bei sieben Prozent einer Monatsausgabe statt vorgeschriebener 20 Prozent.
Schwarze Zahlen 2025 erwartet
In den nächsten Monaten würden nach den Beitragsanhebungen Überschüsse bei den Kassen zu sehen sein, machte Pfeiffer deutlich. "Das ist nicht, weil es den Kassen so gut geht." Die Erhöhungen seien "Reparaturkosten" eines politisch erzwungenen Abbaus einst hoher Reserven. Für 2024 hatten die 94 gesetzlichen Krankenkassen ein Defizit von 6,2 Milliarden Euro verbucht.
Für die Pflegeversicherung, in der es Anfang 2025 auch eine Beitragsanhebung gab, wird in diesem Jahr noch ein kleines Minus von 166 Millionen Euro erwartet - nach einem Verlust von 1,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr./sam/DP/zb
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