CIP werde zunächst 15 Millionen Euro investieren. Auch das Gesamtprojektvolumen von mehreren hundert Millionen Euro soll den Angaben zufolge gegebenenfalls gemeinschaftlich finanziert werden.
Der Bau der durch die EU geförderten Anlage soll voraussichtlich 2028 abgeschlossen werden. Geplant sei, jährlich bis zu 10.000 Tonnen Wasserstoff zu produzieren. Langfristig sei ein Vielfaches geplant. CIP verwaltet den Angaben zufolge 13 Fonds und hat bislang rund 32 Milliarden Euro von mehr als 180 internationalen institutionellen Anlegern für Investitionen in Energieprojekte und Infrastruktur eingeworben.
Lubmin könnte Wasserstoff-Hochburg werden
Neben H2APEX planen weitere Firmen, in Lubmin Wasserstoff zu produzieren. Am Greifswalder Bodden gelegen, landen in Lubmin Kabel von Offshore-Windparks an. Außerdem befindet sich hier ein Knotenpunkt des Gasfernleitungsnetzes. Ein Teil davon soll in die Lage versetzt werden, Wasserstoff zu verteilen.
CO2-neutral hergestellter Wasserstoff etwa auf Basis von Strom aus Windkraft gilt als wichtiger Energiespeicher für eine klimaneutrale Zukunft. Bei seiner Verbrennung mit Sauerstoff entsteht schlicht Wasser und kein klimaschädliches Treibhausgas. Die Produktion ist allerdings energieintensiv./chh/DP/zb
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