dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 1120

Eurozone: Wachstum der Geldmenge schwächt sich unerwartet deutlich ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Juni unerwartet deutlich abgeschwächt. Die breit gefasste Geldmenge M3 stieg im Jahresvergleich um 3,3 Prozent, wie die Europäische Zentralbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 3,7 Prozent erwartet. Im Mai war sie noch um 3,9 Prozent gewachsen.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Euro-Münzen.
Quelle: - pixabay.com:

Das Wachstum der enger gefasste Geldmenge M1 schwächte sich ebenfalls ab. Sie stieg um 4,6 Prozent im Jahresvergleich - nach plus 5,1 Prozent im Vormonat. M1 gilt unter Ökonomen als Konjunkturindikator.

Das Wachstum der Kreditvergabe beschleunigte sich hingegen. Die Kredite an Unternehmen außerhalb der Finanzbranche stiegen im Juni um 2,7 Prozent im Jahresvergleich - nach plus 2,5 Prozent im Vormonat. Die privaten Haushalte erhielten 2,2 Prozent (Mai: plus 2,0) mehr Kredite./jsl/jkr/mis


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend