Treiber des Umsatzes im ersten Halbjahr 2025 waren aber zunächst noch die üblichen Kandidaten bei den Ingelheimern. Alleine Jardiance zur Behandlung von Diabetes, Herzinsuffizienz und chronischen Nierenerkrankungen brachte Erlöse von 4,3 Milliarden Euro, das Lungenmittel Ofev von 2,0 Milliarden. Der Konzernumsatz kletterte um 6,3 Prozent auf etwa 14,0 Milliarden Euro. Auch für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Anstieg des Nettoumsatzes. Den Gewinn weist das Unternehmen zum Halbjahr nicht aus.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres entfielen 11,3 Milliarden Euro an Umsatz auf das Geschäft mit Pharmaprodukten für Menschen (plus 5,7 Prozent). In diesem Geschäftsfeld könnten in den kommenden fünf Jahren angesichts einer Reihe klinischer Studien in späten Phasen weitere Produkteinführungen folgen, wie Boehringer erklärte.
Im Geschäftsfeld Tiergesundheit wuchs der Umsatz im ersten halben Jahr um 7,6 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Das führte Boehringer unter anderem auf eine weiter positive Entwicklung des Geschäfts mit Nexgard, einem Mittel gegen Parasiten bei Haustieren, zurück.
Auch mit Blick auf neue Produkte investieren die Ingelheimer rund 300 Millionen Euro in eine neue Produktionseinheit im japanischen Yamagata für die Regionen Asien und Ozeanien und stärken - vor dem Hintergrund des Zollstreits mit den USA - ihr lokales Produktionsnetz in den Vereinigten Staaten./chs/DP/mis
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