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Amgen Aktie

Aktie
WKN:  867900 ISIN:  US0311621009 US-Symbol:  AMGN Branche:  Pharmazeutika Land:  USA
332,26 $
+3,29 $
+1,00%
286,07 € 20:19:34 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
152,02 Mrd. €
Streubesitz
15,92%
KGV
15,52
Dividende
2,38 $
Dividendenrendite
0,73%
neu: Nachhaltigkeits-Score
40 %
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Amgen Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Amgen Inc. zählt zu den weltweit führenden, forschungsgetriebenen Biotechnologie-Unternehmen mit Fokus auf schwerwiegende chronische und lebensbedrohliche Erkrankungen. Der Konzern mit Hauptsitz in Thousand Oaks, Kalifornien, entwickelt, produziert und vermarktet biopharmazeutische Arzneimittel auf Basis gentechnisch veränderter Organismen und modernster Protein- sowie Antikörpertechnologie. Amgen ist global präsent, mit einem starken Schwerpunkt auf den Märkten Nordamerika, Europa und ausgewählten Wachstumsregionen in Asien und Lateinamerika. Das Unternehmen ist im Gesundheitssektor als Large Cap etablierter Bestandteil bedeutender Aktienindizes und gilt als Kernwert im Segment der innovativen Pharma- und Biotech-Titel.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Amgen basiert auf der forschungsintensiven Entwicklung, Zulassung, Produktion und dem weltweiten Vertrieb von biopharmazeutischen Spezialpräparaten. Die Wertschöpfungskette umfasst im Wesentlichen die Phasen Grundlagenforschung, präklinische und klinische Entwicklung, regulatorische Zulassung, Bioproduktion in komplexen Anlagen (zumeist mittels Zellkultur- oder Fermentationsverfahren) sowie globales Marketing und Vertrieb über eigene Organisationen und Partnerstrukturen. Amgen monetarisiert seine Pipeline durch patentgeschützte Originalpräparate und zunehmend durch ein Portfolio an Biosimilars. Die Preisgestaltung orientiert sich an klinischem Zusatznutzen, Wettbewerbssituation, Erstattungssystemen und gesundheitsökonomischen Bewertungsverfahren in den jeweiligen Gesundheitssystemen. Wesentliche Ertragsquellen liegen in Langzeittherapien für chronische Indikationen sowie in onkologischen und immunologischen Therapien mit hohem medizinischen Bedarf. Die F&E-Intensität ist traditionell hoch; Reinvestitionen in Forschung, klinische Studien und technologische Plattformen sind integraler Bestandteil des Geschäftsmodells.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Amgen besteht darin, schwerwiegende Krankheiten durch den Einsatz von Biotechnologie besser zu verstehen und für Patienten innovative, zielgerichtete Therapien bereitzustellen. Das Unternehmen verfolgt das Leitbild, komplexe biologische Mechanismen zu entschlüsseln und diese Erkenntnisse in differenzierte Arzneimittel zu überführen, die einen signifikanten Zusatznutzen gegenüber bestehenden Behandlungsstandards liefern. Strategisch fokussiert sich Amgen auf Indikationsgebiete mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf, auf evidenzbasierte Medizin und auf eine enge Verzahnung von Forschung, medizinischer Praxis und Gesundheitsökonomie. Zentrale Elemente der Unternehmensmission sind zudem die nachhaltige Verbesserung des Patientenzugangs zu innovativen Therapien, die Sicherstellung von Produktqualität und -sicherheit sowie ein stärkerer Einsatz von Real-World-Evidence und personalisierter Medizin.

Produkte und Dienstleistungen

Amgen bietet ein breites Portfolio an biopharmazeutischen Produkten, das sich über mehrere Therapiegebiete erstreckt. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Onkologie und Hämatologie, Nephrologie, Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, Knochenstoffwechsel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie seltene Erkrankungen. Der Produktmix umfasst unter anderem rekombinante Proteine, monoklonale Antikörper und zielgerichtete Biologika. Ergänzend zu Originalpräparaten hat Amgen eine wachsende Präsenz im Biosimilar-Segment aufgebaut, mit Nachahmerpräparaten zu etablierten Biologika anderer Hersteller. Dienstleistungen umfassen medizinische Information, Fortbildungsangebote für Fachärzte, pharmakoökonomische Analysen, Patientenunterstützungsprogramme sowie Kooperationen mit Krankenkassen und Gesundheitssystemen zur Optimierung von Versorgungspfaden. Die Pipeline beinhaltet sowohl First-in-Class- als auch Best-in-Class-Kandidaten, wobei Amgen verstärkt auf Biomarker, Genomik und Datenanalytik setzt, um Therapieansprechraten zu verbessern und Subpopulationen gezielt anzusprechen.

Geschäftsbereiche und organisatorische Struktur

Amgen gliedert seine Aktivitäten im Wesentlichen nach Therapiegebieten und Vertriebsregionen. Operativ spielen die Sparten Onkologie/Hämatologie, Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf und Stoffwechselerkrankungen, Nephrologie sowie Seltene Erkrankungen zentrale Rollen. Das Biosimilar-Geschäft bildet einen strategisch wichtigen, jedoch im Vergleich zum originären Biologika-Portfolio eigenständig ausgerichteten Bereich mit eigenem Entwicklungsfokus und separater Marktlogik. Regional steuert Amgen seine Aktivitäten über die Segmente Nordamerika, Europa, Japan/Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie weitere internationale Märkte. Zentrale Querschnittsfunktionen sind Forschung & Entwicklung, Global Commercial Operations, Manufacturing, Quality, Regulatory Affairs und Medical Affairs. Diese Matrixstruktur ermöglicht es, Indikationskompetenz mit regionaler Marktnähe und Skaleneffekten in Produktion und Zulassung zu kombinieren.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Plattformen

Amgen verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale im globalen Biotech-Sektor. Dazu zählen die langjährige Erfahrung in großskaliger Bioproduktion, eine starke Position in ausgewählten therapeutischen Nischen sowie proprietäre Technologien zur Entdeckung und Entwicklung von Biologika. Die Firma war eine der ersten, die rekombinante Humanproteine und Antikörpertherapien in der industriellen Produktion etablierte, und hat kontinuierlich in Prozessoptimierung, Qualitätssicherung und Kapazitätserweiterung investiert. Darüber hinaus setzt Amgen auf fortgeschrittene Plattformen wie Antikörper-Engineering, bispezifische Antikörper, zielgerichtete Wirkstoffkonjugate und genetische Validierung von Targets. Die Kombination von Biotechnologie-Know-how, regulatorischer Erfahrung und globalem Marktzugang verschafft dem Unternehmen eine starke Position gegenüber kleineren Biotech-Firmen und weniger spezialisierten Pharmakonzernen. Ergänzt wird dies durch datenbasierte Forschungsansätze, beispielsweise durch Auswertung großer genomischer Datenbanken, um Krankheitsmechanismen präziser zu adressieren.

Wettbewerbsumfeld und Branchenkontext

Amgen konkurriert im globalen Biopharma-Markt mit multinationalen Pharmakonzernen und spezialisierten Biotech-Unternehmen. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen große Pharmagesellschaften mit starken Biologika-Portfolios sowie eigenständige Biotechnologieanbieter mit Fokus auf Onkologie, Autoimmunerkrankungen und seltene Leiden. Das Branchenumfeld ist geprägt von hohem Innovationsdruck, zunehmendem Wettbewerb durch Biosimilars, stringenten regulatorischen Anforderungen und wachsendem Kostendruck in den Gesundheitssystemen. Insbesondere im Onkologie-Segment konkurrieren viele Unternehmen um ähnliche molekulare Targets, wodurch Differenzierung über klinische Daten, Nebenwirkungsprofile, Kombinationstherapien und Versorgungskonzepte entscheidend wird. In der Region Nordamerika profitiert Amgen von einem innovationsfreundlichen, aber kostenintensiven Gesundheitssystem, in Europa von geregelten Erstattungssystemen mit stärkerem Preisdruck, während Wachstumsregionen in Asien und Lateinamerika durch steigende Gesundheitsausgaben, aber teils volatile regulatorische Rahmenbedingungen gekennzeichnet sind.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Amgen besitzt mehrere Burggräben, die das Geschäftsmodell stützen. Zentrales Element sind umfangreiche Patentportfolios, die über längere Zeiträume Exklusivität für Kernprodukte sichern und Preissetzungsmacht ermöglichen, bis Generika oder Biosimilars den Markt erreichen. Daneben verfügt Amgen über tiefgreifende Expertise im Bereich der komplexen Biologika-Produktion, was hohe Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber schafft. Skaleneffekte in der Herstellung, eine global diversifizierte Lieferkette und strenge Qualitäts- und Sicherheitsstandards tragen zur Stabilität des operativen Geschäfts bei. Langfristige Beziehungen zu Fachärzten, Kliniken, wissenschaftlichen Gesellschaften und Kostenträgern wirken ebenfalls als Moat, da sie Marktanteile und Verschreibungsverhalten stabilisieren. Die starke F&E-Plattform mit Zugang zu Genomik-Daten und klinischen Netzwerken verschafft Amgen zudem einen strukturellen Vorteil bei der Identifikation neuer Targets und bei der schnellen Durchführung großer, multizentrischer Studien. Die Kombination aus geistigem Eigentum, regulatorischem Know-how, Markenbekanntheit und Produktionskapazitäten schafft einen mehrschichtigen, schwer replizierbaren Wettbewerbsschutz.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Amgen wird von einem Board of Directors und einem Executive Team geführt, das überwiegend aus erfahrenen Industrievertretern mit Hintergrund in Pharma, Biotechnologie, Medizin und Finanzwesen besteht. Governance-Strukturen orientieren sich an gängigen US-amerikanischen Corporate-Governance-Standards mit unabhängigen Direktoren, Audit- und Vergütungsausschüssen sowie klarer Trennung von Aufsicht und operativem Management. Strategisch fokussiert sich die Unternehmensführung auf drei Säulen: Stärkung des Kerngeschäfts durch Lifecycle-Management bestehender Produkte, Beschleunigung der Pipeline durch interne F&E und zielgerichtete Akquisitionen sowie Integration von Biosimilars und digitalen Gesundheitslösungen in das Geschäftsmodell. Das Management setzt zudem auf operative Effizienzprogramme, Portfoliosteuerung nach Risiko-Rendite-Gesichtspunkten und eine ausgewogene Kapitalallokation zwischen F&E-Investitionen, Wachstumsinitiativen und Aktionärsrendite. Die strategische Ausrichtung ist klar auf langfristigen, nachhaltigen Unternehmenswert ausgerichtet und adressiert sowohl medizinische Innovation als auch Kostenbewusstsein im Gesundheitswesen.

Branchen- und Regionalanalyse

Amgen ist in einer Branche tätig, die von hoher Regulierung, langen Entwicklungszyklen und signifikanten Eintrittsbarrieren geprägt ist. Der weltweite Biopharma-Markt wächst mittel- bis langfristig durch demografische Effekte, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, bessere Diagnostik und die zunehmende Bereitschaft vieler Staaten, in innovative Therapien zu investieren. Gleichzeitig verschärfen Sparprogramme der Kostenträger, gesundheitspolitische Reformen und der Ausbau von Preisregulierungsmechanismen den wirtschaftlichen Druck auf Hersteller. In den USA – dem wichtigsten Einzelmarkt – spielen Erstattungsstrukturen, Rabattverhandlungen mit Pharmacy Benefit Managern und politische Diskussionen über Arzneimittelpreise eine zentrale Rolle. Europäische Märkte sind von Nutzenbewertung, HTA-Verfahren und Festbetragsmodellen geprägt. In Asien und Lateinamerika bieten wachsende Mittelklassen und verbesserte Gesundheitssysteme langfristige Expansionschancen, allerdings bei teilweise höheren regulatorischen und währungsbedingten Risiken. Für Amgen ergibt sich daraus ein Spannungsfeld aus Wachstumschancen durch innovative Produkte und erhöhtem Margendruck durch Kostendämpfungsmaßnahmen und Konkurrenz.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Amgen wurde Ende der 1970er-Jahre in Kalifornien gegründet und zählt damit zu den Pionieren der modernen Biotechnologie. Aus einem ursprünglich forschungsorientierten Start-up entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte ein globaler Konzern, der zu den größten reinen Biotech-Unternehmen der Welt gehört. Frühzeitige Erfolge mit rekombinanten Proteinen für hämatologische und nephrologische Indikationen schufen die Basis für weiteres Wachstum und umfangreiche Reinvestitionen in Forschung und Produktionskapazitäten. In den folgenden Jahren diversifizierte Amgen sein Portfolio durch die Entwicklung weiterer Biologika, durch Kooperationen mit akademischen Zentren und durch gezielte Akquisitionen kleinerer Biotech-Firmen und ausgewählter Produktrechte. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von mehreren strategischen Wendepunkten: dem Übergang von einer fokussierten Produktfirma zu einem breit aufgestellten Biopharma-Konzern, dem Einstieg in die Onkologie, der Entwicklung von Antikörpertherapien sowie dem späteren Ausbau des Biosimilar-Geschäfts. Diese Evolution spiegelt die generelle Entwicklung der Biotech-Branche wider: von der Grundlagenforschung über erste Nischenprodukte hin zu einem integralen Bestandteil der globalen Arzneimittelversorgung.

Besonderheiten und aktuelle Fokusthemen

Eine Besonderheit von Amgen ist die konsequente Ausrichtung auf biotechnologische Plattformen statt auf klassische, kleinmolekulare Wirkstoffe. Dies zeigt sich in der dominierenden Rolle von Biologika und Antikörpern im Portfolio. Zudem investiert das Unternehmen stark in datengetriebene Forschung, Genomik und digitale Technologien, um Wirkstoffentdeckung, Patientenselektion und Therapieüberwachung zu optimieren. Kooperationen mit Technologieunternehmen, Datenanbietern und akademischen Institutionen sind für Amgen ein wichtiges Instrument, um den Zugang zu komplementären Kompetenzen zu sichern. Darüber hinaus verfolgt der Konzern Nachhaltigkeitsziele im Bereich Umwelt, Soziales und Governance, etwa durch Programme zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks, diversitätsorientierte Personalpolitik und Richtlinien zur ethischen Forschung. In der Versorgung rückt Amgen verstärkt Wertorientierung in den Vordergrund, also die Verknüpfung von Vergütung mit klinischen Ergebnissen und gesundheitsökonomischem Nutzen, was insbesondere in entwickelten Märkten an Bedeutung gewinnt.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger bietet Amgen ein Profil, das durch etablierte Marktpositionen, ein diversifiziertes Biologika-Portfolio und robuste F&E-Kompetenz geprägt ist. Chancen ergeben sich aus mehreren Entwicklungssträngen:
  • Stabiles Kerngeschäft mit etablierten Produkten in chronischen Indikationen, die planbare Nachfrage und wiederkehrende Umsätze generieren.
  • Potenzial neuer Therapien aus der Pipeline, insbesondere in Onkologie, Autoimmun- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bei erfolgreicher Zulassung langfristige Ertragsquellen erschließen können.
  • Wachstum im Bereich Biosimilars, das zusätzliche Volumina ermöglicht und Amgen im wettbewerbsintensiven Umfeld als Kosten- und Qualitätsanbieter positioniert.
  • Skaleneffekte in Forschung und Produktion, die gegenüber kleineren Wettbewerbern Kostenvorteile verschaffen.
  • Geografische Diversifikation mit Zugang zu entwickelten Märkten und ausgewählten Emerging Markets.
Dem stehen jedoch für risikobewusste Investoren relevante Risikofaktoren gegenüber:
  • Patentabläufe und zunehmender Wettbewerb durch Biosimilars und Generika, die bei wichtigen Produkten zu Preisdruck und Marktanteilsverlusten führen können.
  • Hohe Abhängigkeit von regulatorischen Entscheidungen und Gesundheitsbehörden, die Zulassungen, Indikationserweiterungen oder Sicherheitsauflagen betreffen.
  • Politische und gesellschaftliche Debatten um Arzneimittelpreise, insbesondere in den USA, mit potenziell negativen Auswirkungen auf Margen und Preisgestaltungsspielräume.
  • F&E-Risiken, da nicht jede klinische Studie zu einer Zulassung führt und Fehlschläge hohe sunk costs verursachen.
  • Reputationsrisiken im Fall von Sicherheitsproblemen, Rückrufen oder Compliance-Verstößen, die sowohl finanzielle als auch immaterielle Schäden nach sich ziehen können.
Für einen konservativen Anleger stellt Amgen damit ein Engagement im innovationsgetriebenen Biotech-Sektor dar, das zwar durch etablierte Strukturen und Burggräben abgefedert ist, jedoch inhärent mit den branchentypischen Unsicherheiten regulatorischer, politischer und technologischer Natur verbunden bleibt. Eine Beurteilung hängt stark von der individuellen Risikotragfähigkeit, der Einschätzung der zukünftigen Innovationskraft des Unternehmens und der persönlichen Diversifikationsstrategie ab.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
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Geld/Brief
WKN
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
332,26 $
Call
7,0 0,94/0,95 €
PC7AMG
Put
2,0 2,66/2,67 €
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7,0 0,47/0,48 €
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Kursdaten

Geld/Brief 332,44 $ / 332,35 $
Spread -0,03%
Schluss Vortag 328,97 $
Gehandelte Stücke 281.287
Tagesvolumen Vortag 52.892.456 $
Tagestief 331,84 $
Tageshoch 332,49 $
52W-Tief 261,51 $
52W-Hoch 346,30 $
Jahrestief 318,28 $
Jahreshoch 343,05 $

News

NEU
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08.01.26
ARIVA.DE Redaktion


07.04.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Amgen Aktie heute gestiegen?

  • Amgen Inc. hat eine strategische Partnerschaft mit einer führenden Biotechnologiefirma angekündigt, um die Forschung im Bereich der Immuntherapie voranzutreiben. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, innovative Lösungen zur Bekämpfung von Krebs zu entwickeln.
  • Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten in den nächsten Jahren erheblich zu erweitern, um der wachsenden Nachfrage nach biopharmazeutischen Produkten gerecht zu werden. Diese Expansion soll in mehreren neuen Einrichtungen weltweit erfolgen.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von Amgen aufgrund der starken Pipeline an neuen Medikamenten, die in den kommenden Quartalen auf den Markt kommen sollen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 33.424 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 7.258 $
Jahresüberschuss in Mio. 4.090 $
Umsatz je Aktie 61,67 $
Gewinn je Aktie 7,55 $
Gewinnrendite +69,59%
Umsatzrendite +12,24%
Return on Investment +4,45%
Marktkapitalisierung in Mio. 141.267 $
KGV (Kurs/Gewinn) 34,52
KBV (Kurs/Buchwert) 24,04
KUV (Kurs/Umsatz) 4,23
Eigenkapitalrendite +69,59%
Eigenkapitalquote +6,40%

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Typ Call
Hebel 5,06
Geld/Brief 0,56 / 0,57 €
Knock-Out 269,81 €
Laufzeitende open end
WKN UL7N0H

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Derivate

Anlageprodukte (3)
Discount-Zertifikate 3
Hebelprodukte (58)
Faktor-Zertifikate 33
Knock-Outs 22
Optionsscheine 3
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 14 Jahre
Keine Senkung seit 14 Jahre
Stabilität der Dividende 1 (max 1,00)
Jährlicher 7,83% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 10,11% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 43,5% (auf den Gewinn/FFO)
quote 44,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 7,77%

Dividenden Historie

Datum Dividende
21.11.2025 2,38 $ (2,06 €)
22.08.2025 2,38 $ (2,05 €)
16.05.2025 2,38 $ (2,13 €)
14.02.2025 2,38 $ (2,27 €)
18.11.2024 2,25 $ (2,13 €)
16.08.2024 2,25 $ (2,05 €)
16.05.2024 2,25 $ (2,07 €)
15.02.2024 2,25 $ (2,10 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 285,00 € +2,04%
279,30 € 19:30
Frankfurt 282,60 € +2,11%
276,75 € 13:44
Hamburg 283,10 € +1,09%
280,05 € 17:25
Hannover 283,15 € +1,16%
279,90 € 17:25
München 282,05 € +1,57%
277,70 € 08:00
Stuttgart 285,90 € +1,38%
282,00 € 20:17
Xetra 283,35 € +1,32%
279,65 € 17:35
L&S RT 284,925 € +1,18%
281,60 € 20:34
NYSE 332,28 $ +1,03%
328,88 $ 20:19
Nasdaq 332,26 $ +1,00%
328,97 $ 20:19
AMEX 331,72 $ +1,24%
327,66 $ 18:57
Wien 283,70 € +1,48%
279,55 € 15:30
Tradegate 285,55 € +1,04%
282,60 € 20:30
Quotrix 282,85 € +1,89%
277,60 € 07:27
Gettex 285,05 € +1,03%
282,15 € 20:29
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
15.01.26 327,89 36,1 M
14.01.26 328,88 57,2 M
13.01.26 324,30 225 M
12.01.26 325,54 84,6 M
09.01.26 326,10 367 M
08.01.26 330,11 443 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 330,11 $ -0,67%
1 Monat 325,27 $ +0,81%
6 Monate 292,51 $ +12,10%
1 Jahr 268,94 $ +21,92%
5 Jahre 245,49 $ +33,57%

Unternehmensprofil Amgen Inc

Amgen Inc. zählt zu den weltweit führenden, forschungsgetriebenen Biotechnologie-Unternehmen mit Fokus auf schwerwiegende chronische und lebensbedrohliche Erkrankungen. Der Konzern mit Hauptsitz in Thousand Oaks, Kalifornien, entwickelt, produziert und vermarktet biopharmazeutische Arzneimittel auf Basis gentechnisch veränderter Organismen und modernster Protein- sowie Antikörpertechnologie. Amgen ist global präsent, mit einem starken Schwerpunkt auf den Märkten Nordamerika, Europa und ausgewählten Wachstumsregionen in Asien und Lateinamerika. Das Unternehmen ist im Gesundheitssektor als Large Cap etablierter Bestandteil bedeutender Aktienindizes und gilt als Kernwert im Segment der innovativen Pharma- und Biotech-Titel.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Amgen basiert auf der forschungsintensiven Entwicklung, Zulassung, Produktion und dem weltweiten Vertrieb von biopharmazeutischen Spezialpräparaten. Die Wertschöpfungskette umfasst im Wesentlichen die Phasen Grundlagenforschung, präklinische und klinische Entwicklung, regulatorische Zulassung, Bioproduktion in komplexen Anlagen (zumeist mittels Zellkultur- oder Fermentationsverfahren) sowie globales Marketing und Vertrieb über eigene Organisationen und Partnerstrukturen. Amgen monetarisiert seine Pipeline durch patentgeschützte Originalpräparate und zunehmend durch ein Portfolio an Biosimilars. Die Preisgestaltung orientiert sich an klinischem Zusatznutzen, Wettbewerbssituation, Erstattungssystemen und gesundheitsökonomischen Bewertungsverfahren in den jeweiligen Gesundheitssystemen. Wesentliche Ertragsquellen liegen in Langzeittherapien für chronische Indikationen sowie in onkologischen und immunologischen Therapien mit hohem medizinischen Bedarf. Die F&E-Intensität ist traditionell hoch; Reinvestitionen in Forschung, klinische Studien und technologische Plattformen sind integraler Bestandteil des Geschäftsmodells.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Amgen besteht darin, schwerwiegende Krankheiten durch den Einsatz von Biotechnologie besser zu verstehen und für Patienten innovative, zielgerichtete Therapien bereitzustellen. Das Unternehmen verfolgt das Leitbild, komplexe biologische Mechanismen zu entschlüsseln und diese Erkenntnisse in differenzierte Arzneimittel zu überführen, die einen signifikanten Zusatznutzen gegenüber bestehenden Behandlungsstandards liefern. Strategisch fokussiert sich Amgen auf Indikationsgebiete mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf, auf evidenzbasierte Medizin und auf eine enge Verzahnung von Forschung, medizinischer Praxis und Gesundheitsökonomie. Zentrale Elemente der Unternehmensmission sind zudem die nachhaltige Verbesserung des Patientenzugangs zu innovativen Therapien, die Sicherstellung von Produktqualität und -sicherheit sowie ein stärkerer Einsatz von Real-World-Evidence und personalisierter Medizin.

Produkte und Dienstleistungen

Amgen bietet ein breites Portfolio an biopharmazeutischen Produkten, das sich über mehrere Therapiegebiete erstreckt. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Onkologie und Hämatologie, Nephrologie, Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, Knochenstoffwechsel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie seltene Erkrankungen. Der Produktmix umfasst unter anderem rekombinante Proteine, monoklonale Antikörper und zielgerichtete Biologika. Ergänzend zu Originalpräparaten hat Amgen eine wachsende Präsenz im Biosimilar-Segment aufgebaut, mit Nachahmerpräparaten zu etablierten Biologika anderer Hersteller. Dienstleistungen umfassen medizinische Information, Fortbildungsangebote für Fachärzte, pharmakoökonomische Analysen, Patientenunterstützungsprogramme sowie Kooperationen mit Krankenkassen und Gesundheitssystemen zur Optimierung von Versorgungspfaden. Die Pipeline beinhaltet sowohl First-in-Class- als auch Best-in-Class-Kandidaten, wobei Amgen verstärkt auf Biomarker, Genomik und Datenanalytik setzt, um Therapieansprechraten zu verbessern und Subpopulationen gezielt anzusprechen.

Geschäftsbereiche und organisatorische Struktur

Amgen gliedert seine Aktivitäten im Wesentlichen nach Therapiegebieten und Vertriebsregionen. Operativ spielen die Sparten Onkologie/Hämatologie, Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf und Stoffwechselerkrankungen, Nephrologie sowie Seltene Erkrankungen zentrale Rollen. Das Biosimilar-Geschäft bildet einen strategisch wichtigen, jedoch im Vergleich zum originären Biologika-Portfolio eigenständig ausgerichteten Bereich mit eigenem Entwicklungsfokus und separater Marktlogik. Regional steuert Amgen seine Aktivitäten über die Segmente Nordamerika, Europa, Japan/Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie weitere internationale Märkte. Zentrale Querschnittsfunktionen sind Forschung & Entwicklung, Global Commercial Operations, Manufacturing, Quality, Regulatory Affairs und Medical Affairs. Diese Matrixstruktur ermöglicht es, Indikationskompetenz mit regionaler Marktnähe und Skaleneffekten in Produktion und Zulassung zu kombinieren.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Plattformen

Amgen verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale im globalen Biotech-Sektor. Dazu zählen die langjährige Erfahrung in großskaliger Bioproduktion, eine starke Position in ausgewählten therapeutischen Nischen sowie proprietäre Technologien zur Entdeckung und Entwicklung von Biologika. Die Firma war eine der ersten, die rekombinante Humanproteine und Antikörpertherapien in der industriellen Produktion etablierte, und hat kontinuierlich in Prozessoptimierung, Qualitätssicherung und Kapazitätserweiterung investiert. Darüber hinaus setzt Amgen auf fortgeschrittene Plattformen wie Antikörper-Engineering, bispezifische Antikörper, zielgerichtete Wirkstoffkonjugate und genetische Validierung von Targets. Die Kombination von Biotechnologie-Know-how, regulatorischer Erfahrung und globalem Marktzugang verschafft dem Unternehmen eine starke Position gegenüber kleineren Biotech-Firmen und weniger spezialisierten Pharmakonzernen. Ergänzt wird dies durch datenbasierte Forschungsansätze, beispielsweise durch Auswertung großer genomischer Datenbanken, um Krankheitsmechanismen präziser zu adressieren.

Wettbewerbsumfeld und Branchenkontext

Amgen konkurriert im globalen Biopharma-Markt mit multinationalen Pharmakonzernen und spezialisierten Biotech-Unternehmen. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen große Pharmagesellschaften mit starken Biologika-Portfolios sowie eigenständige Biotechnologieanbieter mit Fokus auf Onkologie, Autoimmunerkrankungen und seltene Leiden. Das Branchenumfeld ist geprägt von hohem Innovationsdruck, zunehmendem Wettbewerb durch Biosimilars, stringenten regulatorischen Anforderungen und wachsendem Kostendruck in den Gesundheitssystemen. Insbesondere im Onkologie-Segment konkurrieren viele Unternehmen um ähnliche molekulare Targets, wodurch Differenzierung über klinische Daten, Nebenwirkungsprofile, Kombinationstherapien und Versorgungskonzepte entscheidend wird. In der Region Nordamerika profitiert Amgen von einem innovationsfreundlichen, aber kostenintensiven Gesundheitssystem, in Europa von geregelten Erstattungssystemen mit stärkerem Preisdruck, während Wachstumsregionen in Asien und Lateinamerika durch steigende Gesundheitsausgaben, aber teils volatile regulatorische Rahmenbedingungen gekennzeichnet sind.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Amgen besitzt mehrere Burggräben, die das Geschäftsmodell stützen. Zentrales Element sind umfangreiche Patentportfolios, die über längere Zeiträume Exklusivität für Kernprodukte sichern und Preissetzungsmacht ermöglichen, bis Generika oder Biosimilars den Markt erreichen. Daneben verfügt Amgen über tiefgreifende Expertise im Bereich der komplexen Biologika-Produktion, was hohe Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber schafft. Skaleneffekte in der Herstellung, eine global diversifizierte Lieferkette und strenge Qualitäts- und Sicherheitsstandards tragen zur Stabilität des operativen Geschäfts bei. Langfristige Beziehungen zu Fachärzten, Kliniken, wissenschaftlichen Gesellschaften und Kostenträgern wirken ebenfalls als Moat, da sie Marktanteile und Verschreibungsverhalten stabilisieren. Die starke F&E-Plattform mit Zugang zu Genomik-Daten und klinischen Netzwerken verschafft Amgen zudem einen strukturellen Vorteil bei der Identifikation neuer Targets und bei der schnellen Durchführung großer, multizentrischer Studien. Die Kombination aus geistigem Eigentum, regulatorischem Know-how, Markenbekanntheit und Produktionskapazitäten schafft einen mehrschichtigen, schwer replizierbaren Wettbewerbsschutz.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Amgen wird von einem Board of Directors und einem Executive Team geführt, das überwiegend aus erfahrenen Industrievertretern mit Hintergrund in Pharma, Biotechnologie, Medizin und Finanzwesen besteht. Governance-Strukturen orientieren sich an gängigen US-amerikanischen Corporate-Governance-Standards mit unabhängigen Direktoren, Audit- und Vergütungsausschüssen sowie klarer Trennung von Aufsicht und operativem Management. Strategisch fokussiert sich die Unternehmensführung auf drei Säulen: Stärkung des Kerngeschäfts durch Lifecycle-Management bestehender Produkte, Beschleunigung der Pipeline durch interne F&E und zielgerichtete Akquisitionen sowie Integration von Biosimilars und digitalen Gesundheitslösungen in das Geschäftsmodell. Das Management setzt zudem auf operative Effizienzprogramme, Portfoliosteuerung nach Risiko-Rendite-Gesichtspunkten und eine ausgewogene Kapitalallokation zwischen F&E-Investitionen, Wachstumsinitiativen und Aktionärsrendite. Die strategische Ausrichtung ist klar auf langfristigen, nachhaltigen Unternehmenswert ausgerichtet und adressiert sowohl medizinische Innovation als auch Kostenbewusstsein im Gesundheitswesen.

Branchen- und Regionalanalyse

Amgen ist in einer Branche tätig, die von hoher Regulierung, langen Entwicklungszyklen und signifikanten Eintrittsbarrieren geprägt ist. Der weltweite Biopharma-Markt wächst mittel- bis langfristig durch demografische Effekte, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, bessere Diagnostik und die zunehmende Bereitschaft vieler Staaten, in innovative Therapien zu investieren. Gleichzeitig verschärfen Sparprogramme der Kostenträger, gesundheitspolitische Reformen und der Ausbau von Preisregulierungsmechanismen den wirtschaftlichen Druck auf Hersteller. In den USA – dem wichtigsten Einzelmarkt – spielen Erstattungsstrukturen, Rabattverhandlungen mit Pharmacy Benefit Managern und politische Diskussionen über Arzneimittelpreise eine zentrale Rolle. Europäische Märkte sind von Nutzenbewertung, HTA-Verfahren und Festbetragsmodellen geprägt. In Asien und Lateinamerika bieten wachsende Mittelklassen und verbesserte Gesundheitssysteme langfristige Expansionschancen, allerdings bei teilweise höheren regulatorischen und währungsbedingten Risiken. Für Amgen ergibt sich daraus ein Spannungsfeld aus Wachstumschancen durch innovative Produkte und erhöhtem Margendruck durch Kostendämpfungsmaßnahmen und Konkurrenz.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Amgen wurde Ende der 1970er-Jahre in Kalifornien gegründet und zählt damit zu den Pionieren der modernen Biotechnologie. Aus einem ursprünglich forschungsorientierten Start-up entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte ein globaler Konzern, der zu den größten reinen Biotech-Unternehmen der Welt gehört. Frühzeitige Erfolge mit rekombinanten Proteinen für hämatologische und nephrologische Indikationen schufen die Basis für weiteres Wachstum und umfangreiche Reinvestitionen in Forschung und Produktionskapazitäten. In den folgenden Jahren diversifizierte Amgen sein Portfolio durch die Entwicklung weiterer Biologika, durch Kooperationen mit akademischen Zentren und durch gezielte Akquisitionen kleinerer Biotech-Firmen und ausgewählter Produktrechte. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von mehreren strategischen Wendepunkten: dem Übergang von einer fokussierten Produktfirma zu einem breit aufgestellten Biopharma-Konzern, dem Einstieg in die Onkologie, der Entwicklung von Antikörpertherapien sowie dem späteren Ausbau des Biosimilar-Geschäfts. Diese Evolution spiegelt die generelle Entwicklung der Biotech-Branche wider: von der Grundlagenforschung über erste Nischenprodukte hin zu einem integralen Bestandteil der globalen Arzneimittelversorgung.

Besonderheiten und aktuelle Fokusthemen

Eine Besonderheit von Amgen ist die konsequente Ausrichtung auf biotechnologische Plattformen statt auf klassische, kleinmolekulare Wirkstoffe. Dies zeigt sich in der dominierenden Rolle von Biologika und Antikörpern im Portfolio. Zudem investiert das Unternehmen stark in datengetriebene Forschung, Genomik und digitale Technologien, um Wirkstoffentdeckung, Patientenselektion und Therapieüberwachung zu optimieren. Kooperationen mit Technologieunternehmen, Datenanbietern und akademischen Institutionen sind für Amgen ein wichtiges Instrument, um den Zugang zu komplementären Kompetenzen zu sichern. Darüber hinaus verfolgt der Konzern Nachhaltigkeitsziele im Bereich Umwelt, Soziales und Governance, etwa durch Programme zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks, diversitätsorientierte Personalpolitik und Richtlinien zur ethischen Forschung. In der Versorgung rückt Amgen verstärkt Wertorientierung in den Vordergrund, also die Verknüpfung von Vergütung mit klinischen Ergebnissen und gesundheitsökonomischem Nutzen, was insbesondere in entwickelten Märkten an Bedeutung gewinnt.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger bietet Amgen ein Profil, das durch etablierte Marktpositionen, ein diversifiziertes Biologika-Portfolio und robuste F&E-Kompetenz geprägt ist. Chancen ergeben sich aus mehreren Entwicklungssträngen:
  • Stabiles Kerngeschäft mit etablierten Produkten in chronischen Indikationen, die planbare Nachfrage und wiederkehrende Umsätze generieren.
  • Potenzial neuer Therapien aus der Pipeline, insbesondere in Onkologie, Autoimmun- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bei erfolgreicher Zulassung langfristige Ertragsquellen erschließen können.
  • Wachstum im Bereich Biosimilars, das zusätzliche Volumina ermöglicht und Amgen im wettbewerbsintensiven Umfeld als Kosten- und Qualitätsanbieter positioniert.
  • Skaleneffekte in Forschung und Produktion, die gegenüber kleineren Wettbewerbern Kostenvorteile verschaffen.
  • Geografische Diversifikation mit Zugang zu entwickelten Märkten und ausgewählten Emerging Markets.
Dem stehen jedoch für risikobewusste Investoren relevante Risikofaktoren gegenüber:
  • Patentabläufe und zunehmender Wettbewerb durch Biosimilars und Generika, die bei wichtigen Produkten zu Preisdruck und Marktanteilsverlusten führen können.
  • Hohe Abhängigkeit von regulatorischen Entscheidungen und Gesundheitsbehörden, die Zulassungen, Indikationserweiterungen oder Sicherheitsauflagen betreffen.
  • Politische und gesellschaftliche Debatten um Arzneimittelpreise, insbesondere in den USA, mit potenziell negativen Auswirkungen auf Margen und Preisgestaltungsspielräume.
  • F&E-Risiken, da nicht jede klinische Studie zu einer Zulassung führt und Fehlschläge hohe sunk costs verursachen.
  • Reputationsrisiken im Fall von Sicherheitsproblemen, Rückrufen oder Compliance-Verstößen, die sowohl finanzielle als auch immaterielle Schäden nach sich ziehen können.
Für einen konservativen Anleger stellt Amgen damit ein Engagement im innovationsgetriebenen Biotech-Sektor dar, das zwar durch etablierte Strukturen und Burggräben abgefedert ist, jedoch inhärent mit den branchentypischen Unsicherheiten regulatorischer, politischer und technologischer Natur verbunden bleibt. Eine Beurteilung hängt stark von der individuellen Risikotragfähigkeit, der Einschätzung der zukünftigen Innovationskraft des Unternehmens und der persönlichen Diversifikationsstrategie ab.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 152,02 Mrd. €
Aktienanzahl 537,53 Mio.
Streubesitz 15,92%
Währung EUR
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,98% Vanguard Group Inc
+8,66% BlackRock Inc
+5,45% State Street Corp
+3,51% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+3,13% Capital World Investors
+3,01% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+2,42% Geode Capital Management, LLC
+2,40% Charles Schwab Investment Management Inc
+1,97% PRIMECAP Management Company
+1,36% Wells Fargo & Co
+1,24% Laurel Wealth Advisors, LLC
+1,14% Northern Trust Corp
+1,11% NORGES BANK
+1,03% Bank of America Corp
+0,98% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,86% Capital Research Global Investors
+0,85% UBS Group AG
+0,84% Royal Bank of Canada
+0,79% Goldman Sachs Group Inc
+0,78% Amvescap Plc.
+32,58% Weitere
+15,92% Streubesitz

Community-Beiträge zu Amgen Inc

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten, dass Amgen wiederholt Quartalszahlen und Prognosen übertroffen hat, mit Umsatz‑ und EPS‑Wachstum, robustem Free Cashflow, erhöhten F&E‑Aufwendungen und positiven Synergieeffekten aus der Übernahme von Horizon.
  • Diskutiert werden zudem Fortschritte und Unsicherheiten in der Pipeline — insbesondere gemischte Studiendaten und Marktreaktionen zu Maritide, regulatorische Meldungen (z. B. Hinweise auf Zulassungen) sowie teils deutliche Kursvolatilität und Beobachtungen zu kurzfristigen Kursbewegungen.
  • Anlegerstimmen reichen von der Einschätzung, die Aktie sei als Depotbeimischung wegen günstiger Bewertung und zuverlässiger Dividende geeignet (ankündigte Q1‑2026‑Dividende 2,52 USD) bis zu Vorbehalten wegen Buchwert, Biosimilar‑Wettbewerb und sonstiger Risiken, weshalb einige Investoren Positionen anpassten.
Hinweis
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BL_SH
Zulassung von Medikament und Divi im Q1 2026
- FDA APPROVES UPLIZNA® FOR ADULTS WITH GENERALIZED MYASTHENIA GRAVIS https://www.ariva.de/aktien/verra-mobility-corp-aktie/news/verra-mobility-announces-third-quarter-2024-financial-11423685 - $2.52 per share dividend for the first quarter of 2026. The dividend will be paid on March 6, 2026, to all stockholders of record as of the close of business on February 13, 2026. https://www.ariva.de/aktien/amgen-inc-aktie/news/amgen-announces-2026-first-quarter-dividend-rsf-11843636 Sind knapp 6% gegenüber Q1 2025 mit 2,38$.
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BL_SH
Zielkurs unter330$ am Freitag
Am Freitag hat wohl jemand von den Grossen ganz dringend einen Kurs unter 330$ benötigt. War interessant zu beobacten. Erstmal runterezogen auf 330,xx, bisschen zappeln lassen und dann in der letzten Stunde unter 330 gezogen. Habe Ende Nov einige wenige Stücke verkauft, weil die Posi zu gross geworden ist und ein wenig Cash aufbauen wollte für andere Aktien. Da die Aussichten weiterin gut sind (Pipeline) und Dividenden auch weiterin gut reinkommen habe ich mir erlaubt die Teile nachbörslich günstiger wieder zurückzukaufen. :-) Ziemlich ruhig hier im Forum, na besser so wie in einigen anderen.
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Tamakoschy
Q3 und Aussichten
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/20123117-roundup-amgen-hebt-prognose-aktie-dow-spitze
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Tamakoschy
Q2
Amgen Inc . (NASDAQ:AMGN) hat für das zweite Quartal 2025 starke Finanzergebnisse vorgelegt und die Analystenerwartungen übertroffen. Der Gewinn pro Aktie (EPS) lag bei 6,02 $, verglichen mit einer Prognose von 5,26 $. Der Umsatz des Unternehmens erreichte 9,18 Mrd. $, womit die erwarteten 8,92 Mrd. $ übertroffen wurden. Trotz dieser positiven Ergebnisse gab die Amgen-Aktie im nachbörslichen Handel leicht um 0,62 % nach und schloss bei 300,20 $. Wichtige Erkenntnisse Amgens EPS für Q2 2025 übertraf mit 6,02 $ die Prognosen um 14,45 %. Der Umsatz für das Quartal betrug 9,18 Mrd. $, ein Anstieg von 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Free Cashflow von 1,9 Mrd. $. Die Amgen-Aktie fiel trotz starker Ergebnisse im nachbörslichen Handel um 0,62 %. Das Unternehmen investiert massiv in F&E, mit einem Anstieg von 18 % gegenüber dem Vorjahr. Unternehmensentwicklung Amgen zeigte im zweiten Quartal 2025 eine robuste Geschäftsentwicklung. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf 9,2 Mrd. $. Dieses Wachstum wurde durch zweistellige Umsatzsteigerungen bei 15 seiner Produkte angetrieben. Der strategische Fokus des Unternehmens auf Innovation und Expansion in wichtigen Therapiegebieten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und seltene Krankheiten stärkt weiterhin seine Wettbewerbsposition am Markt. Finanzkennzahlen Umsatz: 9,18 Mrd. $, ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr. Gewinn pro Aktie: 6,02 $, übertrifft die Prognose um 14,45 %. Free Cashflow: 1,9 Mrd. $. Die Non-GAAP-Betriebskosten stiegen um 8 %, während die F&E-Aufwendungen um 18 % zunahmen. Anzeige eines Dritten. Hierbei handelt es sich nicht um ein Angebot oder eine Empfehlung von Investing.com. Siehe Offenlegung hier oder Werbung entfernen. Ergebnis im Vergleich zur Prognose Amgens Gewinn pro Aktie für Q2 2025 übertraf mit 6,02 $ die Prognose von 5,26 $, was einer positiven Überraschung von 14,45 % entspricht. Dies ist im Vergleich zu früheren Quartalen eine bemerkenswerte Leistung und spiegelt die starke operative Umsetzung und die Produkt-Performance des Unternehmens wider. Auch der Umsatz übertraf mit 9,18 Mrd. $ die Erwartungen von 8,92 Mrd. $, eine Überraschung von 2,91 %. Marktreaktion Trotz der übertroffenen Gewinnerwartungen fiel die Amgen-Aktie im nachbörslichen Handel um 0,62 % auf einen Schlusskurs von 300,20 $. Diese Kursbewegung könnte die Vorsicht der Anleger angesichts allgemeiner Markttrends oder branchenspezifischer Faktoren widerspiegeln. Die Aktie bewegt sich weiterhin innerhalb ihrer 52-Wochen-Spanne zwischen einem Hoch von 339,17 $ und einem Tief von 253,30 $. Ausblick und Prognose Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Amgen einen Gesamtumsatz zwischen 35 Mrd. $ und 36 Mrd. $. Die Prognose für das Non-GAAP EPS liegt in einer Spanne von 20,20 $ bis 21,30 $. Das Unternehmen rechnet mit einer Non-GAAP-Betriebsmarge von rund 45 % für das Gesamtjahr. Amgen investiert zudem in Forschung und Entwicklung: Die Ausgaben sollen 2025 um über 20 % steigen, was ein klares Bekenntnis zu Innovation und Expansion signalisiert. Kommentare des Managements CEO Bob Bradway betonte den Fokus des Unternehmens auf Innovation und erklärte: "Wir glauben, dass die Welt mehr Innovation braucht, nicht weniger." Murdo Gordon, Leiter des kommerziellen Bereichs, hob die Stärke von Amgens Biosimilar-Portfolio hervor und merkte an: "Unser branchenführendes Biosimilar-Portfolio trägt weiterhin maßgeblich zum Wachstum bei." Risiken und Herausforderungen Anzeige eines Dritten. Hierbei handelt es sich nicht um ein Angebot oder eine Empfehlung von Investing.com. Siehe Offenlegung hier oder Werbung entfernen. Mögliche Unterbrechungen der Lieferketten könnten Produktion und Vertrieb beeinträchtigen. Eine Marktsättigung in wichtigen Therapiegebieten könnte die Wachstumschancen begrenzen. Makroökonomischer Druck, wie Inflation und Zinsänderungen, könnte die Konsumausgaben und Gesundheitsbudgets belasten. Regulatorische Herausforderungen bei der Expansion von Biosimilars und anderen Produktlinien. Der Wettbewerb auf den Märkten für Adipositas- und Herz-Kreislauf-Medikamente könnte sich verschärfen. Fragen und Antworten Während des Earnings Calls zeigten Analysten großes Interesse am Adipositas-Medikament Miratide und erkundigten sich nach dessen klinischem Fortschritt und Marktpotenzial. Die Diskussionen konzentrierten sich auch auf die Zulassungswege für Biosimilars und die Strategie des Unternehmens, ein Gleichgewicht zwischen oralen und injizierbaren Adipositas-Behandlungen zu finden. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
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Häufig gestellte Fragen zur Amgen Aktie und zum Amgen Kurs

Der aktuelle Kurs der Amgen Aktie liegt bei 286,0710 €.

Für 1.000€ kann man sich 3,50 Amgen Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Amgen Aktie lautet AMGN.

Die 1 Monats-Performance der Amgen Aktie beträgt aktuell 0,81%.

Die 1 Jahres-Performance der Amgen Aktie beträgt aktuell 21,92%.

Der Aktienkurs der Amgen Aktie liegt aktuell bei 286,0710 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 0,81% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Amgen eine Wertentwicklung von 10,23% aus und über 6 Monate sind es 12,10%.

Das 52-Wochen-Hoch der Amgen Aktie liegt bei 346,30 $.

Das 52-Wochen-Tief der Amgen Aktie liegt bei 261,51 $.

Das Allzeithoch von Amgen liegt bei 346,70 $.

Das Allzeittief von Amgen liegt bei 11,48 $.

Die Volatilität der Amgen Aktie liegt derzeit bei 72,58%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Amgen in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 152,02 Mrd. €

Insgesamt sind 542,0 Mio Amgen Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,98% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 22.11.1999 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 22.11.1999 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Amgen bei 40%. Erfahre hier mehr

Amgen hat seinen Hauptsitz in USA.

Amgen gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Das KGV der Amgen Aktie beträgt 15,52.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Amgen betrug 33,42 Mrd $.

Die nächsten Termine von Amgen sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Amgen zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 21.11.2025 eine Dividende in Höhe von 2,38 $ (2,06 €) gezahlt.

Zuletzt hat Amgen am 21.11.2025 eine Dividende in Höhe von 2,38 $ (2,06 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,73%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Amgen wurde am 21.11.2025 in Höhe von 2,38 $ (2,06 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,73%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 21.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,38 $ (2,06 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.