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AMC Entertainment Aktie

Aktie
WKN:  A3D7MZ ISIN:  US00165C3025 US-Symbol:  AMC Branche:  Entertainment Land:  USA
1,61 $
+0,01 $
+0,63%
1,3844 € 16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
736,40 Mio. €
Streubesitz
46,50%
KGV
-1,96
Dividende
0,050 $
Dividendenrendite
3,11%
Index-Zuordnung
-
AMC Entertainment Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

AMC Entertainment Holdings Inc. ist der größte Betreiber von Kinokomplexen in den USA und zählt zu den führenden Kinoketten weltweit. Das Unternehmen agiert als integrierter Betreiber von Multiplex-Kinos mit Fokus auf Premiumformate, vertiefter Kundenbindung und datengetriebener Monetarisierung der Besucherströme. AMC erwirtschaftet seine Erlöse im Wesentlichen aus Ticketverkäufen, Concessions wie Popcorn, Getränken und Snacks, Premium-Sitzkategorien, Werbevermarktung im Kinosaal sowie aus Kooperationen mit Studios und Streaming-Plattformen. Das Geschäftsmodell basiert auf hoher Flächenproduktivität pro Standort, kontinuierlicher Optimierung des Sitzplatzangebots, dynamischer Preisgestaltung und einer Skalierung von Fixkosten über ein dichtes Standortnetzwerk. AMC positioniert sich strategisch als Erlebnisplattform für Kinobesucher, die Blockbuster-Inhalte, Eventkino und Special Screenings mit hochwertigen „out-of-home“-Entertainmentangeboten kombiniert. Damit konkurriert das Unternehmen sowohl mit klassischen Kinobetreibern als auch mit digitalen Streaming-Diensten um die Freizeitbudgets der Haushalte.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von AMC lässt sich als Bereitstellung eines hochwertigen, immersiven Kinoerlebnisses für ein Massenpublikum mit Premium-Anspruch zusammenfassen. Das Management betont die Rolle von Kino als sozialem Erlebnis, das sich bewusst von häuslichem Streaming differenziert. Strategisch setzt AMC auf drei Stoßrichtungen: Erstens die konsequente Aufwertung der Kundenerfahrung durch Premiumformate wie IMAX, Dolby Cinema und eigene Large-Format-Säle. Zweitens die Stärkung der Kundenbindung über ein umfangreiches Loyalty-Programm und abonnementbasierte Ticketmodelle. Drittens die Monetarisierung der Marke AMC über zusätzliche Content- und Werbedienstleistungen. Die Mission zielt darauf ab, AMC als zentrale Plattform im Ökosystem der Filmverwertung zu verankern, die Studios, Distributoren und Konsumenten miteinander verbindet.

Produkte und Dienstleistungen

Das Kernprodukt von AMC ist die Vorführung von Kinofilmen über ein breites Spektrum an Formaten und Genres. Ergänzend bietet das Unternehmen verschiedene Dienstleistungen an, die das Kundenerlebnis erweitern und die Wertschöpfungstiefe erhöhen. Zentrale Leistungsbestandteile sind:
  • Standard- und Premiumvorführungen von Hollywood-Blockbustern, Independent-Filmen und internationalen Produktionen
  • Premiumformate wie IMAX, Dolby Cinema sowie hauseigene Premium Large Format-Säle mit verbesserter Bild- und Tonqualität
  • Komfortleistungen einschließlich reservierbarer Sitzplätze, Liegesitze und höherwertiger Saalausstattung
  • Concessions mit einem breiten Sortiment an Snacks, Getränken und teilweise alkoholischen Getränken sowie erweiterten Gastronomieangeboten
  • Treueprogramme wie AMC Stubs mit unterschiedlichen Statusstufen und Vorteilen wie Rabatten, Bonuspunkten und Ticketvorteilen
  • Abonnementmodelle wie AMC Stubs A-List, die Flatrate-ähnliche Kinobesuche gegen monatliche Gebühren ermöglichen
  • Werbedienstleistungen im Kinosaal und im Vorprogramm, inklusive Kooperationen mit Marken und Agenturen
  • Spezialveranstaltungen wie Live-Übertragungen von Sport-Events, Konzerten, Opern oder Gaming-Turnieren
  • Vermietung von Sälen für Firmen-Events, Privatvorführungen und Community-Veranstaltungen
Durch diese Kombination adressiert AMC unterschiedliche Zahlungsbereitschaften und steigert die durchschnittlichen Erlöse pro Besucher.

Business Units und geographische Präsenz

AMC Entertainment strukturiert sein operatives Geschäft im Wesentlichen nach geographischen Segmenten sowie nach Markenportfolios. Im Mittelpunkt steht die nordamerikanische Region mit Kinostandorten in den USA und Kanada. Daneben betreibt AMC Kinos in ausgewählten internationalen Märkten, unter anderem in Europa und teilweise in Asien, wobei das Profil im Zeitverlauf durch Zukäufe und Desinvestitionen angepasst wurde. Besonders prägend war die Übernahme von Ketten wie Carmike sowie die frühere Beteiligung an europäischen Marken wie Odeon und UCI. Diese Expansion vergrößerte das Standortnetzwerk und stärkte die Verhandlungsmacht gegenüber Filmstudios und Lieferanten. Innerhalb der Regionen bündelt AMC verschiedene Marken und Formate, um unterschiedliche Zielkundensegmente anzusprechen, von Mainstream-Multiplexen bis zu stärker auf Premium ausgerichteten Häusern. Die operative Steuerung erfolgt zentral über Programmplanung, Einkauf, Marketing und Revenue-Management, während das Standortmanagement dezentral auf Regional- und Theater-Ebene organisiert ist.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

AMC versucht, sich durch eine Kombination aus Größe, Markenbekanntheit und Premium-Erlebnis von Wettbewerbern zu differenzieren. Wichtige Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Skalenvorteile durch eines der weltweit größten Kinonetzwerke, das Einkaufskonditionen, Content-Zugang und Marketingeffizienz verbessert
  • Starke Marke im US-Kinomarkt, die AMC als Standard-Anlaufstelle für Blockbuster und Eventkino positioniert
  • Hoher Anteil an Premiumsitzen und -formaten, die eine höhere Preisrealisierung je Ticket erlauben
  • Ein ausgeprägtes Loyalty- und Abonnementprogramm mit Millionen von Mitgliedern, das Datentiefe und Wiederkehrraten erhöht
  • Langjährige Beziehungen zu großen Hollywood-Studios und Distributoren, die den Zugang zu Erstaufführungen und wichtigen Filmstarts sichern
Diese Faktoren bilden einen gewissen ökonomischen Burggraben, bleiben jedoch angreifbar. Die Kapitalintensität von Multiplex-Kinos, lange Mietverträge und hohe Fixkostenstruktur wirken als Markteintrittsbarriere, können in Nachfrageschwächephasen aber auch zur Belastung werden. Ein nachhaltiger Moat hängt daher weniger an der physischen Infrastruktur als an Kundenbeziehungen, Standortqualität und der Fähigkeit, relevante Inhalte kontinuierlich verfügbar zu machen.

Wettbewerbsumfeld und Branchenstruktur

AMC konkurriert primär mit anderen großen Kinoketten wie Regal (Cineworld-Gruppe) und Cinemark im nordamerikanischen Markt sowie mit regionalen und lokalen Betreibern. Hinzu kommen unabhängige Kinos, Arthouse-Ketten und Luxuskinos mit fokussierten Nischenstrategien. Strukturell unterliegt die Kinobranche mehreren gegenläufigen Trends. Einerseits sorgen höhere Produktionsbudgets, Franchise-Formate und globale Blockbuster für eine starke Eventisierung einzelner Filmstarts und hohe Besucherzahlen in Spitzenzeiten. Andererseits beschleunigen Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Amazon Prime Video und andere den strukturellen Wandel im Konsum von Bewegtbildinhalten. Die traditionelle Auswertungsfenster-Struktur zwischen Kino, physischem Home-Entertainment und Streaming wurde durch kürzere oder flexible Exklusivitätszeiträume zugunsten digitaler Plattformen verändert. Für AMC erhöht sich damit der Wettbewerbsdruck im Kampf um Aufmerksamkeit und Freizeitbudgets, obwohl Studios weiterhin auf den hohen Marketingeffekt erfolgreicher Kinostarts setzen. Regional ist AMC besonders stark in urbanen und suburbanen US-Märkten vertreten, in denen eine hohe Dichte an Haushalten mit mittleren und höheren Einkommen besteht. In internationalen Märkten hängt die Wettbewerbsdynamik stärker von lokaler Kultur, Regulierung und alternativen Freizeitangeboten ab.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Das Management von AMC wird seit mehreren Jahren maßgeblich von einem CEO geprägt, der öffentlichkeitswirksam kommuniziert und auf eine starke Community-orientierte Außendarstellung setzt. Unter seiner Führung rückten Themen wie Digitalisierung, Kundenloyalität, Premiumausbau und Bilanzstabilisierung in den Fokus. AMC geriet während der Covid-19-Pandemie in den Mittelpunkt der sogenannten „Meme-Stock“-Bewegung, bei der Privatanleger in großem Umfang Anteilsscheine und Optionen handelten. Dies führte zu einem ungewöhnlich hohen medialen Fokus, zu hoher Kursvolatilität und zu Kapitalmaßnahmen, mit denen AMC seine Liquidität stärkte und Schulden restrukturierte. Strategisch zielt das Management darauf ab, die operative Resilienz zu erhöhen, die Verschuldung schrittweise zu adressieren und zusätzliche Erlösquellen jenseits klassischer Ticket- und Concession-Umsätze zu erschließen. Dazu gehören Initiativen im Bereich Werbemonetarisierung, Kooperationen mit Streaming-Anbietern für spezielle Kinoauswertungen sowie ausgewählte Experimente in angrenzenden Entertainment-Segmenten. Für konservative Anleger bleibt die Glaubwürdigkeit des Managements in Bezug auf Kapitalallokation, Refinanzierungsstrategie und Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt ein zentraler Prüfstein.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AMC Entertainment besitzt eine lange Unternehmensgeschichte, die im frühen 20. Jahrhundert in den USA beginnt. Das Unternehmen entwickelte sich von einem regionalen Kinobetreiber zu einer landesweiten, später internationalen Multiplex-Kette. Im Laufe der Jahrzehnte trieb AMC maßgebliche Innovationen im Kinobetrieb voran, darunter moderne Multiplex-Konzepte mit mehreren Sälen pro Standort, Komfort-Features wie Stadium Seating und später Liegesitze, sowie dynamische Saalplan-Reservierungen. In den 2010er-Jahren beschleunigte AMC seine Expansion durch Übernahmen anderer Kinoketten und festigte seine Position als größter Kinobetreiber in Nordamerika. Der Einstieg eines chinesischen Mehrheitsaktionärs in dieser Phase beeinflusste die internationale Wachstumsstrategie und ermöglichte umfangreiche Investitionsprogramme. Die Covid-19-Pandemie markierte einen historischen Einschnitt, der zeitweise zu flächendeckenden Schließungen, massiven Besucher­rückgängen und existenziellen Liquiditätsrisiken führte. In dieser Phase erfolgte die Transformation zum Meme-Stock, die AMC Zugang zu frischem Eigenkapital verschaffte, jedoch auch eine hohe Erwartungsvolatilität im Aktionariat erzeugte. Seit der Wiedereröffnung der Kinos arbeitet das Unternehmen an der Normalisierung des Betriebs, an der Anpassung an veränderte Auswertungsfenster und an einer schrittweisen Stärkung der Bilanzstruktur.

Besondere Faktoren und strukturelle Herausforderungen

AMC agiert in einem zyklischen und zugleich strukturell im Wandel befindlichen Sektor. Zu den besonderen Faktoren zählen:
  • Starke Abhängigkeit vom Filmproduktionszyklus und vom Erfolg einzelner Blockbuster-Reihen
  • Hohe Fixkostenbasis aus langfristigen Mietverträgen, Leasingverpflichtungen und Instandhaltung der Standorte
  • Notwendigkeit, kontinuierlich in Technik, Komfort und Digitalisierung zu investieren, um das Kinoerlebnis gegenüber Heimangeboten aufzuwerten
  • Reputations- und Kommunikationswirkung der Meme-Stock-Phase, die sowohl zusätzliche Bekanntheit als auch Erwartungsdruck mit sich bringt
  • Regulatorische und gesundheitspolitische Risiken, die sich in pandemischen Situationen oder bei Änderungen lokaler Vorschriften unmittelbar auf Auslastung und Kapazitäten auswirken können
Parallel dazu eröffnet die starke Marke AMC die Möglichkeit, über Partnerschaften mit Studios, Technologieanbietern und Markenartiklern zusätzliche Wertschöpfung zu generieren. Die Fähigkeit, diese Chancen in nachhaltige, wiederkehrende Cashflows zu übersetzen, bleibt aus Sicht vorsichtiger Investoren ein wesentlicher Bewertungsfaktor.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Kinobranche ist Teil der breiteren Entertainment- und Medienindustrie, die durch Digitalisierung, Plattformökonomie und verändertes Konsumentenverhalten geprägt ist. Klassische Kinobetreiber wie AMC sind in einem Spannungsfeld zwischen traditioneller Filmauswertung und On-Demand-Konsum zu Hause. In den USA, dem wichtigsten Markt für AMC, ist die Infrastruktur hoch entwickelt, die Zahlungsbereitschaft für Freizeit- und Entertainment-Angebote historisch stabil, und der Kinomarkt weist eine starke saisonale und inhaltsbezogene Volatilität auf. Die Nachfrage konzentriert sich zunehmend auf wenige hochprofitable Blockbuster-Titel, während mittelgroße Produktionen verstärkt direkt auf Streaming-Plattformen erscheinen. International variieren die Rahmenbedingungen stark. In einigen aufstrebenden Märkten wächst die Mittelschicht, und Kinobesuche bleiben ein vergleichsweise günstiges Massenfreizeitvergnügen. In reifen Märkten stehen Betreiber dagegen unter Druck durch alternative Freizeitangebote, hohe Mieten und Fachkräftemangel. Für AMC stellt die regionale Diversifikation einen gewissen Risikopuffer dar, kann aber auch Komplexitätskosten und Wechselkursrisiken erhöhen. Für Anleger ist entscheidend, wie effizient AMC seine Standorte in strukturell schwächeren Regionen anpasst, modernisiert oder gegebenenfalls zurückführt, um die Netzqualität zu erhöhen.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ ausgerichtete Investoren ergeben sich bei AMC potenzielle Chancen, die jedoch stets vor dem Hintergrund der hohen Sektorvolatilität betrachtet werden sollten. Zu den Chancen zählen:
  • Potenzielle Erholung und Stabilisierung der Kinonachfrage, sofern Studios weiterhin auf weltweite Kinostarts großer Markenfranchises setzen
  • Skalenvorteile durch die Marktführerschaft in den USA, die AMC eine starke Verhandlungsposition und hohe Sichtbarkeit bei Studios und Werbekunden sichert
  • Möglichkeit, über Premiumformate, verbesserte Concession-Angebote und dynamische Preisgestaltung die Ertragsqualität je Besucher zu erhöhen
  • Zusätzliche Erlösquellen aus Werbung, Events und Kooperationen mit Streaming-Diensten, die die Abhängigkeit von klassischen Ticketumsätzen etwas reduzieren können
  • Langfristiges Upside-Potenzial, falls das Unternehmen seine Bilanzstruktur nachhaltig verbessern und das Vertrauen institutioneller Investoren zurückgewinnen sollte
Für risikosensitive Anleger können diese Faktoren interessant sein, wenn AMC mittelfristig nachweisen kann, dass operative Stabilisierung und strukturelle Anpassung gelingen.

Risiken und zentrale Prüfsteine

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die für konservative Anleger von großer Bedeutung sind. Wesentliche Risikofelder sind:
  • Struktureller Druck durch Streaming-Dienste und veränderte Auswertungsfenster, der die langfristige Besucherbasis des Kinos infrage stellt
  • Hohe Fixkosten- und Verschuldungsstruktur, die in schwachen Nachfragephasen die finanzielle Flexibilität begrenzt und Refinanzierungsrisiken erhöht
  • Abhängigkeit von wenigen starken Filmreihen und Franchise-Marken, deren Verschiebung oder Misserfolg die Besucherzahlen stark beeinträchtigen kann
  • Volatilität der Aktie infolge spekulativer Marktteilnehmer und Meme-Stock-Dynamiken, die zu deutlichen Diskrepanzen zwischen Kursbewegung und fundamentaler Entwicklung führen kann
  • Regulatorische und konjunkturelle Risiken, etwa durch neue Sicherheitsauflagen, Steueränderungen oder eine Rezession mit sinkenden Konsumausgaben
Für eine konservative Anlagestrategie bedeutet dies, dass AMC nur nach sorgfältiger Analyse der individuellen Risikotragfähigkeit und der persönlichen Diversifikationsziele in Betracht kommt. Eine Bewertung muss neben dem operativen Geschäftsmodell insbesondere die Kapitalstruktur, die Fähigkeit zum Schuldenabbau und die Robustheit des Cashflows in verschiedenen Szenarien berücksichtigen, ohne sich von kurzfristigen Marktbewegungen leiten zu lassen.

Kursdaten

Geld/Brief 1,60 $ / 1,62 $
Spread +1,25%
Schluss Vortag 1,60 $
Gehandelte Stücke 2.890.714
Tagesvolumen Vortag 6.316.377 $
Tagestief 1,595 $
Tageshoch 1,625 $
52W-Tief 1,445 $
52W-Hoch 4,075 $
Jahrestief 1,445 $
Jahreshoch 1,785 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die AMC Entertainment Aktie heute gestiegen?

  • AMC Entertainment Holdings Inc. hat kürzlich angekündigt, dass sie neue Investitionen in digitale Plattformen prüfen, um ihr Wachstum und ihre Ertragskraft zu steigern.
  • Das Unternehmen plant, mehr Inhalte und Erlebnisse über Streaming-Dienste zu integrieren, um jüngere Zielgruppen anzusprechen und den Umsatz zu diversifizieren.
  • Ein Fokus liegt darauf, flexible Mietoptionen für Kinos einzuführen, um die Attraktivität für Filmproduzenten zu erhöhen und gleichzeitig die Besucherzahlen zu steigern.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 4.637 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -79,30 $
Jahresüberschuss in Mio. -352,60 $
Umsatz je Aktie 12,08 $
Gewinn je Aktie -0,92 $
Gewinnrendite +20,03%
Umsatzrendite -
Return on Investment -4,28%
Marktkapitalisierung in Mio. 1.528 $
KGV (Kurs/Gewinn) -4,33
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) 0,33
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -

Derivate

Hebelprodukte (20)
Knock-Outs 14
Faktor-Zertifikate 6

Dividenden Historie

Datum Dividende
12.08.2022 0,010 $ (0,0097 €)
06.03.2020 0,027 €
29.11.2019 0,18 €
06.09.2019 0,18 €
07.06.2019 0,18 €
08.03.2019 0,18 €
07.12.2018 0,18 €
24.09.2018 1,32 €
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 1,3864 € -0,73%
1,3966 € 16.01.26
Frankfurt 1,386 € -1,90%
1,4128 € 16.01.26
Hamburg 1,4112 € +0,67%
1,4018 € 16.01.26
München 1,3964 € -0,50%
1,4034 € 16.01.26
Stuttgart 1,386 € +1,23%
1,3692 € 16.01.26
L&S RT 1,375 € -1,08%
1,39 € 18.01.26
NYSE 1,61 $ +0,63%
1,60 $ 16.01.26
Nasdaq 1,60 $ +0,31%
1,595 $ 16.01.26
AMEX 1,61 $ +0,94%
1,595 $ 16.01.26
Wien 1,4186 € +0,92%
1,4056 € 16.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 1,3766 € -0,30%
1,3808 € 16.01.26
Quotrix 1,3742 € +2,91%
1,3354 € 16.01.26
Gettex 1,3906 € +0,70%
1,381 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 1,61 5,94 M
15.01.26 1,60 6,32 M
14.01.26 1,55 6,37 M
13.01.26 1,61 13,6 M
12.01.26 1,73 9,32 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 1,64 $ -1,83%
1 Monat 1,93 $ -16,58%
6 Monate 3,18 $ -49,37%
1 Jahr 3,58 $ -55,03%
5 Jahre 11,65 $ -86,18%

Unternehmensprofil AMC Entertainment Holdings Inc

AMC Entertainment Holdings Inc. ist der größte Betreiber von Kinokomplexen in den USA und zählt zu den führenden Kinoketten weltweit. Das Unternehmen agiert als integrierter Betreiber von Multiplex-Kinos mit Fokus auf Premiumformate, vertiefter Kundenbindung und datengetriebener Monetarisierung der Besucherströme. AMC erwirtschaftet seine Erlöse im Wesentlichen aus Ticketverkäufen, Concessions wie Popcorn, Getränken und Snacks, Premium-Sitzkategorien, Werbevermarktung im Kinosaal sowie aus Kooperationen mit Studios und Streaming-Plattformen. Das Geschäftsmodell basiert auf hoher Flächenproduktivität pro Standort, kontinuierlicher Optimierung des Sitzplatzangebots, dynamischer Preisgestaltung und einer Skalierung von Fixkosten über ein dichtes Standortnetzwerk. AMC positioniert sich strategisch als Erlebnisplattform für Kinobesucher, die Blockbuster-Inhalte, Eventkino und Special Screenings mit hochwertigen „out-of-home“-Entertainmentangeboten kombiniert. Damit konkurriert das Unternehmen sowohl mit klassischen Kinobetreibern als auch mit digitalen Streaming-Diensten um die Freizeitbudgets der Haushalte.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von AMC lässt sich als Bereitstellung eines hochwertigen, immersiven Kinoerlebnisses für ein Massenpublikum mit Premium-Anspruch zusammenfassen. Das Management betont die Rolle von Kino als sozialem Erlebnis, das sich bewusst von häuslichem Streaming differenziert. Strategisch setzt AMC auf drei Stoßrichtungen: Erstens die konsequente Aufwertung der Kundenerfahrung durch Premiumformate wie IMAX, Dolby Cinema und eigene Large-Format-Säle. Zweitens die Stärkung der Kundenbindung über ein umfangreiches Loyalty-Programm und abonnementbasierte Ticketmodelle. Drittens die Monetarisierung der Marke AMC über zusätzliche Content- und Werbedienstleistungen. Die Mission zielt darauf ab, AMC als zentrale Plattform im Ökosystem der Filmverwertung zu verankern, die Studios, Distributoren und Konsumenten miteinander verbindet.

Produkte und Dienstleistungen

Das Kernprodukt von AMC ist die Vorführung von Kinofilmen über ein breites Spektrum an Formaten und Genres. Ergänzend bietet das Unternehmen verschiedene Dienstleistungen an, die das Kundenerlebnis erweitern und die Wertschöpfungstiefe erhöhen. Zentrale Leistungsbestandteile sind:
  • Standard- und Premiumvorführungen von Hollywood-Blockbustern, Independent-Filmen und internationalen Produktionen
  • Premiumformate wie IMAX, Dolby Cinema sowie hauseigene Premium Large Format-Säle mit verbesserter Bild- und Tonqualität
  • Komfortleistungen einschließlich reservierbarer Sitzplätze, Liegesitze und höherwertiger Saalausstattung
  • Concessions mit einem breiten Sortiment an Snacks, Getränken und teilweise alkoholischen Getränken sowie erweiterten Gastronomieangeboten
  • Treueprogramme wie AMC Stubs mit unterschiedlichen Statusstufen und Vorteilen wie Rabatten, Bonuspunkten und Ticketvorteilen
  • Abonnementmodelle wie AMC Stubs A-List, die Flatrate-ähnliche Kinobesuche gegen monatliche Gebühren ermöglichen
  • Werbedienstleistungen im Kinosaal und im Vorprogramm, inklusive Kooperationen mit Marken und Agenturen
  • Spezialveranstaltungen wie Live-Übertragungen von Sport-Events, Konzerten, Opern oder Gaming-Turnieren
  • Vermietung von Sälen für Firmen-Events, Privatvorführungen und Community-Veranstaltungen
Durch diese Kombination adressiert AMC unterschiedliche Zahlungsbereitschaften und steigert die durchschnittlichen Erlöse pro Besucher.

Business Units und geographische Präsenz

AMC Entertainment strukturiert sein operatives Geschäft im Wesentlichen nach geographischen Segmenten sowie nach Markenportfolios. Im Mittelpunkt steht die nordamerikanische Region mit Kinostandorten in den USA und Kanada. Daneben betreibt AMC Kinos in ausgewählten internationalen Märkten, unter anderem in Europa und teilweise in Asien, wobei das Profil im Zeitverlauf durch Zukäufe und Desinvestitionen angepasst wurde. Besonders prägend war die Übernahme von Ketten wie Carmike sowie die frühere Beteiligung an europäischen Marken wie Odeon und UCI. Diese Expansion vergrößerte das Standortnetzwerk und stärkte die Verhandlungsmacht gegenüber Filmstudios und Lieferanten. Innerhalb der Regionen bündelt AMC verschiedene Marken und Formate, um unterschiedliche Zielkundensegmente anzusprechen, von Mainstream-Multiplexen bis zu stärker auf Premium ausgerichteten Häusern. Die operative Steuerung erfolgt zentral über Programmplanung, Einkauf, Marketing und Revenue-Management, während das Standortmanagement dezentral auf Regional- und Theater-Ebene organisiert ist.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

AMC versucht, sich durch eine Kombination aus Größe, Markenbekanntheit und Premium-Erlebnis von Wettbewerbern zu differenzieren. Wichtige Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Skalenvorteile durch eines der weltweit größten Kinonetzwerke, das Einkaufskonditionen, Content-Zugang und Marketingeffizienz verbessert
  • Starke Marke im US-Kinomarkt, die AMC als Standard-Anlaufstelle für Blockbuster und Eventkino positioniert
  • Hoher Anteil an Premiumsitzen und -formaten, die eine höhere Preisrealisierung je Ticket erlauben
  • Ein ausgeprägtes Loyalty- und Abonnementprogramm mit Millionen von Mitgliedern, das Datentiefe und Wiederkehrraten erhöht
  • Langjährige Beziehungen zu großen Hollywood-Studios und Distributoren, die den Zugang zu Erstaufführungen und wichtigen Filmstarts sichern
Diese Faktoren bilden einen gewissen ökonomischen Burggraben, bleiben jedoch angreifbar. Die Kapitalintensität von Multiplex-Kinos, lange Mietverträge und hohe Fixkostenstruktur wirken als Markteintrittsbarriere, können in Nachfrageschwächephasen aber auch zur Belastung werden. Ein nachhaltiger Moat hängt daher weniger an der physischen Infrastruktur als an Kundenbeziehungen, Standortqualität und der Fähigkeit, relevante Inhalte kontinuierlich verfügbar zu machen.

Wettbewerbsumfeld und Branchenstruktur

AMC konkurriert primär mit anderen großen Kinoketten wie Regal (Cineworld-Gruppe) und Cinemark im nordamerikanischen Markt sowie mit regionalen und lokalen Betreibern. Hinzu kommen unabhängige Kinos, Arthouse-Ketten und Luxuskinos mit fokussierten Nischenstrategien. Strukturell unterliegt die Kinobranche mehreren gegenläufigen Trends. Einerseits sorgen höhere Produktionsbudgets, Franchise-Formate und globale Blockbuster für eine starke Eventisierung einzelner Filmstarts und hohe Besucherzahlen in Spitzenzeiten. Andererseits beschleunigen Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Amazon Prime Video und andere den strukturellen Wandel im Konsum von Bewegtbildinhalten. Die traditionelle Auswertungsfenster-Struktur zwischen Kino, physischem Home-Entertainment und Streaming wurde durch kürzere oder flexible Exklusivitätszeiträume zugunsten digitaler Plattformen verändert. Für AMC erhöht sich damit der Wettbewerbsdruck im Kampf um Aufmerksamkeit und Freizeitbudgets, obwohl Studios weiterhin auf den hohen Marketingeffekt erfolgreicher Kinostarts setzen. Regional ist AMC besonders stark in urbanen und suburbanen US-Märkten vertreten, in denen eine hohe Dichte an Haushalten mit mittleren und höheren Einkommen besteht. In internationalen Märkten hängt die Wettbewerbsdynamik stärker von lokaler Kultur, Regulierung und alternativen Freizeitangeboten ab.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Das Management von AMC wird seit mehreren Jahren maßgeblich von einem CEO geprägt, der öffentlichkeitswirksam kommuniziert und auf eine starke Community-orientierte Außendarstellung setzt. Unter seiner Führung rückten Themen wie Digitalisierung, Kundenloyalität, Premiumausbau und Bilanzstabilisierung in den Fokus. AMC geriet während der Covid-19-Pandemie in den Mittelpunkt der sogenannten „Meme-Stock“-Bewegung, bei der Privatanleger in großem Umfang Anteilsscheine und Optionen handelten. Dies führte zu einem ungewöhnlich hohen medialen Fokus, zu hoher Kursvolatilität und zu Kapitalmaßnahmen, mit denen AMC seine Liquidität stärkte und Schulden restrukturierte. Strategisch zielt das Management darauf ab, die operative Resilienz zu erhöhen, die Verschuldung schrittweise zu adressieren und zusätzliche Erlösquellen jenseits klassischer Ticket- und Concession-Umsätze zu erschließen. Dazu gehören Initiativen im Bereich Werbemonetarisierung, Kooperationen mit Streaming-Anbietern für spezielle Kinoauswertungen sowie ausgewählte Experimente in angrenzenden Entertainment-Segmenten. Für konservative Anleger bleibt die Glaubwürdigkeit des Managements in Bezug auf Kapitalallokation, Refinanzierungsstrategie und Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt ein zentraler Prüfstein.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AMC Entertainment besitzt eine lange Unternehmensgeschichte, die im frühen 20. Jahrhundert in den USA beginnt. Das Unternehmen entwickelte sich von einem regionalen Kinobetreiber zu einer landesweiten, später internationalen Multiplex-Kette. Im Laufe der Jahrzehnte trieb AMC maßgebliche Innovationen im Kinobetrieb voran, darunter moderne Multiplex-Konzepte mit mehreren Sälen pro Standort, Komfort-Features wie Stadium Seating und später Liegesitze, sowie dynamische Saalplan-Reservierungen. In den 2010er-Jahren beschleunigte AMC seine Expansion durch Übernahmen anderer Kinoketten und festigte seine Position als größter Kinobetreiber in Nordamerika. Der Einstieg eines chinesischen Mehrheitsaktionärs in dieser Phase beeinflusste die internationale Wachstumsstrategie und ermöglichte umfangreiche Investitionsprogramme. Die Covid-19-Pandemie markierte einen historischen Einschnitt, der zeitweise zu flächendeckenden Schließungen, massiven Besucher­rückgängen und existenziellen Liquiditätsrisiken führte. In dieser Phase erfolgte die Transformation zum Meme-Stock, die AMC Zugang zu frischem Eigenkapital verschaffte, jedoch auch eine hohe Erwartungsvolatilität im Aktionariat erzeugte. Seit der Wiedereröffnung der Kinos arbeitet das Unternehmen an der Normalisierung des Betriebs, an der Anpassung an veränderte Auswertungsfenster und an einer schrittweisen Stärkung der Bilanzstruktur.

Besondere Faktoren und strukturelle Herausforderungen

AMC agiert in einem zyklischen und zugleich strukturell im Wandel befindlichen Sektor. Zu den besonderen Faktoren zählen:
  • Starke Abhängigkeit vom Filmproduktionszyklus und vom Erfolg einzelner Blockbuster-Reihen
  • Hohe Fixkostenbasis aus langfristigen Mietverträgen, Leasingverpflichtungen und Instandhaltung der Standorte
  • Notwendigkeit, kontinuierlich in Technik, Komfort und Digitalisierung zu investieren, um das Kinoerlebnis gegenüber Heimangeboten aufzuwerten
  • Reputations- und Kommunikationswirkung der Meme-Stock-Phase, die sowohl zusätzliche Bekanntheit als auch Erwartungsdruck mit sich bringt
  • Regulatorische und gesundheitspolitische Risiken, die sich in pandemischen Situationen oder bei Änderungen lokaler Vorschriften unmittelbar auf Auslastung und Kapazitäten auswirken können
Parallel dazu eröffnet die starke Marke AMC die Möglichkeit, über Partnerschaften mit Studios, Technologieanbietern und Markenartiklern zusätzliche Wertschöpfung zu generieren. Die Fähigkeit, diese Chancen in nachhaltige, wiederkehrende Cashflows zu übersetzen, bleibt aus Sicht vorsichtiger Investoren ein wesentlicher Bewertungsfaktor.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Kinobranche ist Teil der breiteren Entertainment- und Medienindustrie, die durch Digitalisierung, Plattformökonomie und verändertes Konsumentenverhalten geprägt ist. Klassische Kinobetreiber wie AMC sind in einem Spannungsfeld zwischen traditioneller Filmauswertung und On-Demand-Konsum zu Hause. In den USA, dem wichtigsten Markt für AMC, ist die Infrastruktur hoch entwickelt, die Zahlungsbereitschaft für Freizeit- und Entertainment-Angebote historisch stabil, und der Kinomarkt weist eine starke saisonale und inhaltsbezogene Volatilität auf. Die Nachfrage konzentriert sich zunehmend auf wenige hochprofitable Blockbuster-Titel, während mittelgroße Produktionen verstärkt direkt auf Streaming-Plattformen erscheinen. International variieren die Rahmenbedingungen stark. In einigen aufstrebenden Märkten wächst die Mittelschicht, und Kinobesuche bleiben ein vergleichsweise günstiges Massenfreizeitvergnügen. In reifen Märkten stehen Betreiber dagegen unter Druck durch alternative Freizeitangebote, hohe Mieten und Fachkräftemangel. Für AMC stellt die regionale Diversifikation einen gewissen Risikopuffer dar, kann aber auch Komplexitätskosten und Wechselkursrisiken erhöhen. Für Anleger ist entscheidend, wie effizient AMC seine Standorte in strukturell schwächeren Regionen anpasst, modernisiert oder gegebenenfalls zurückführt, um die Netzqualität zu erhöhen.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ ausgerichtete Investoren ergeben sich bei AMC potenzielle Chancen, die jedoch stets vor dem Hintergrund der hohen Sektorvolatilität betrachtet werden sollten. Zu den Chancen zählen:
  • Potenzielle Erholung und Stabilisierung der Kinonachfrage, sofern Studios weiterhin auf weltweite Kinostarts großer Markenfranchises setzen
  • Skalenvorteile durch die Marktführerschaft in den USA, die AMC eine starke Verhandlungsposition und hohe Sichtbarkeit bei Studios und Werbekunden sichert
  • Möglichkeit, über Premiumformate, verbesserte Concession-Angebote und dynamische Preisgestaltung die Ertragsqualität je Besucher zu erhöhen
  • Zusätzliche Erlösquellen aus Werbung, Events und Kooperationen mit Streaming-Diensten, die die Abhängigkeit von klassischen Ticketumsätzen etwas reduzieren können
  • Langfristiges Upside-Potenzial, falls das Unternehmen seine Bilanzstruktur nachhaltig verbessern und das Vertrauen institutioneller Investoren zurückgewinnen sollte
Für risikosensitive Anleger können diese Faktoren interessant sein, wenn AMC mittelfristig nachweisen kann, dass operative Stabilisierung und strukturelle Anpassung gelingen.

Risiken und zentrale Prüfsteine

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die für konservative Anleger von großer Bedeutung sind. Wesentliche Risikofelder sind:
  • Struktureller Druck durch Streaming-Dienste und veränderte Auswertungsfenster, der die langfristige Besucherbasis des Kinos infrage stellt
  • Hohe Fixkosten- und Verschuldungsstruktur, die in schwachen Nachfragephasen die finanzielle Flexibilität begrenzt und Refinanzierungsrisiken erhöht
  • Abhängigkeit von wenigen starken Filmreihen und Franchise-Marken, deren Verschiebung oder Misserfolg die Besucherzahlen stark beeinträchtigen kann
  • Volatilität der Aktie infolge spekulativer Marktteilnehmer und Meme-Stock-Dynamiken, die zu deutlichen Diskrepanzen zwischen Kursbewegung und fundamentaler Entwicklung führen kann
  • Regulatorische und konjunkturelle Risiken, etwa durch neue Sicherheitsauflagen, Steueränderungen oder eine Rezession mit sinkenden Konsumausgaben
Für eine konservative Anlagestrategie bedeutet dies, dass AMC nur nach sorgfältiger Analyse der individuellen Risikotragfähigkeit und der persönlichen Diversifikationsziele in Betracht kommt. Eine Bewertung muss neben dem operativen Geschäftsmodell insbesondere die Kapitalstruktur, die Fähigkeit zum Schuldenabbau und die Robustheit des Cashflows in verschiedenen Szenarien berücksichtigen, ohne sich von kurzfristigen Marktbewegungen leiten zu lassen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 736,40 Mio. €
Aktienanzahl 512,94 Mio.
Streubesitz 46,50%
Währung EUR
Land USA
Sektor Kommunikation
Branche Entertainment
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+8,64% Vanguard Group Inc
+6,25% BlackRock Inc
+2,34% Marshall Wace Asset Management Ltd
+2,00% Geode Capital Management, LLC
+1,79% State Street Corp
+1,55% Bank of America Corp
+1,31% Goldman Sachs Group Inc
+1,11% Renaissance Technologies Corp
+0,80% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,79% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+0,75% Northern Trust Corp
+0,52% Barclays PLC
+0,52% Citadel Advisors Llc
+0,38% Nuveen, LLC
+0,35% JPMorgan Chase & Co
+0,35% GMT Capital Corp
+0,26% Bank of New York Mellon Corp
+0,21% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,16% Group One Trading, LP
+0,16% Swiss National Bank
+23,26% Weitere
+46,50% Streubesitz

Community-Beiträge zu AMC Entertainment Holdings Inc

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskutiert werden aktuelle Box‑Office‑Zahlen zu „Avatar“ (BoxOfficeMojo), aus denen Teilnehmer eine Schätzung der für AMC entstehenden Ticketerlöse ableiten (etwa 100 Mio. USD im Q4 und rund 41 Mio. USD im Q1/26 bei ungefähr 25% Marktanteil).
  • Mehrere Beiträge thematisieren ausgeprägte Optionsaktivität (hohes Call‑Open‑Interest mit vielen Calls, die vermutlich wertlos verfallen), mögliche Folgen von HV‑Beschlüssen, Aktienverwässerung und Wandelanleihen sowie einen laut Quelle deutlich gestiegenen Short‑Interest (ca. 92,9 Mio. Aktien bzw. ~18% des Free Float) mit Hinweis auf bevorstehende Short‑Interest‑Zahlen.
  • Die Stimmung im Thread ist geteilt und teils emotional: es gibt sowohl abwertende Kommentare, die AMC als „Schrottaktie“ bezeichnen, als auch „hodl“-Befürworter; zudem werden Moderationsmaßnahmen, externe Quellen (Ariva, YouTube), Bezüge zu Hycroft und Max‑Pain‑Analysen (um ca. 2 USD) diskutiert.
Hinweis
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Euforium_82
AMC - Hycroft
Hallo zusammen, ich lese hier seit geraumer Zeit nicht mehr mit und habe eben so lange meine AMC Position aufgelöst. Hycroft halte ich aber aus der AMC Zeit und habe zum Glück zur rechten Zeit mehrmals nachgekauft. Durch die Bauchpinselei im HYMC Forum wollt ich auch hier nochmal reinschauen und lesen wie die Stimmung ist. Puhhh schwer verdauliche Kost sag ich nur... Aber mal zum Punkt, warum ich überhaupt schreibe: AMC hat seiner Zeit in HYMC investiert und Mr. Shorts im TV versprach sich damit wohl eine schöne Rendite für die Rente und vielleicht auch eine Möglichkeit zur Sanierung des Geschäftsmodels und Tilgung der Schulden. Soweit so gut. Es gib aber eine AMC Pressemeldung von 05.12.2025 in der steht: AMC hat den Großteil seiner Hycroft-Beteiligung in Bargeld umgewandelt und einen Betrag erhalten, der in etwa dem ursprünglich in die übertragenen Wertpapiere investierten Kapital entspricht. AMC behält sowohl eine Kapitalbeteiligung als auch Optionsscheine für mehr als eine Million Aktien, um am anhaltenden Erfolg von Hycroft teilzuhaben. Durch die Transaktion wird Kapital für attraktive Chancen im Kerngeschäft von AMC, dem Kinobetrieb, umgeschichtet. Die Transaktion wird voraussichtlich im vierten Quartal, das am 31. Dezember 2025 endet, einen Buchgewinn von rund 7,9 Millionen US-Dollar generieren. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version) Kleingeld wird AMC also noch verdienen, aber keine Sprünge aus dem Tal machen, eher in das erste Baggerloch von HYMC fallen und ... Warum war die Pressemitteilung bis heute kein Thema hier? Persönliche DD usw.
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Kid R
AMC
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das gilt auch an der Börse. Für die jungen Menschen ist das Kino so interessant, wie ein Telefon mit Wählscheibe. Meine Kids sind ebenfalls Nutzer von diversen Streamingdiensten.
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Kid R
AMC, Fernsehen, Kino
Aktuelle Schlagzeile: "Streaming überholt in Deutschland erstmals das klassische Fernsehen" Die Werbung für Kinofilme im TV sehen immer weniger Menschen. Auch wenn Bauchlauscher Streaming nicht besonders findet, gewinnt es immer mehr Abonnenten. Gerade die jungen Menschen schauen kaum noch klassisches TV.
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Bogumil
Oh ich vergass die Quelle...
https://www.boxofficemojo.com/title/tt9603208/?ref_=bo_se_r_1 https://www.boxofficemojo.com/title/tt5950044/?ref_=bo_se_r_1 Dachte, das sei bekannt...
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martinson6
To the moooon
Baby!
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Kid R
AMC Aktien kaufen.......
Man könnte die Geldscheine auch im Ofen verbrennen. Dann hätten sie wenigstens noch einen Heizwert...
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Seewölfin
Vorfreude pur
Es kommen noch viel schönere Nachkaufkurse.
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Seewölfin
Bei dem Kursverfall
heute, könnte man meinen, AA sei keine Person, sondern eine zu teuer installierte KI. Allein mit menschlichem Unverstand ist die Geldvernichtung bei den Aktionären schwerlich zu erklären. Da muss mehr dahinter stecken, wenn doch die Massen in die AMC Kinos strömen, wie das Bauchgefühl einiger verrät?
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Bullish_Hope
Phönixx
"Phönixx : Gut möglich dass ein Skandal konstruiert wird.. #195 22.03.21 16:14 ..der einen Kurssturz bewirken könnte, jedoch sich im Nachhinein als Ente entpuppt.. Ich wunder mich dass da noch nichts in die Welt gesetzt wurde.." Kann dir da nicht ganz folgen wie solch ein Skandal aussehen könnte. Bzgl./ Beziehungsweise was "die Seite AMC" betrifft kann ich mir nichts derartiges konstruieren, da das Unternehmen b.a.w. wieder besser aufgestellt ist. Da täten sich die HF denke ich auch schwer irgendwelche Grimms Märchen zu erfinden. Nur ich sage mal so-der "umsichtige AMC-Investor" wird aufgrund evt. wiederholt lancierter FakeNews seine Anteile nicht den HF verfrüht zum "Fraß" hinwerfen. Diesbezüglich sind viele Anleger mittlerweile drei mal chemisch gereinigt.
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dervluyner
Ab
Mittwoch sehen wir wieder steigende Kurse... Mal schauen ob es heute noch unter 10% geht, 12% ist ja wohl aktuell die grenze
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Bullish_Hope
mariosapf
Habe ich auch gelesen. Die Theorie mit dem Großinvestor kannst du mMn,sofern sich die Zahlen die letzten Tage nicht gravierend verändert haben, vergessen. Nach der letzten SEC-File hielt Silver Lake noch ca 33Mio.; weitere ca 10 Investoren(bin nicht 100% sicher ob es 10 +/- sind) hielten insgesamt ca 38 Mio.
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moonmaker
MarioSapf
Bitte geh dahin wo du herkommst in das Forum wo ärger machen zum guten Ton gehört. Wer das auch so sieht bitte kurz liken . Hier ist der Ausgang: https://www.ariva.de/forum/noch-keiner-hier-interessiert-572781
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Häufig gestellte Fragen zur AMC Entertainment Aktie und zum AMC Entertainment Kurs

Der aktuelle Kurs der AMC Entertainment Aktie liegt bei 1,38435 €.

Für 1.000€ kann man sich 722,36 AMC Entertainment Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der AMC Entertainment Aktie lautet AMC.

Die 1 Monats-Performance der AMC Entertainment Aktie beträgt aktuell -16,58%.

Die 1 Jahres-Performance der AMC Entertainment Aktie beträgt aktuell -55,03%.

Der Aktienkurs der AMC Entertainment Aktie liegt aktuell bei 1,38435 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -16,58% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von AMC Entertainment eine Wertentwicklung von -41,45% aus und über 6 Monate sind es -49,37%.

Das 52-Wochen-Hoch der AMC Entertainment Aktie liegt bei 4,08 $.

Das 52-Wochen-Tief der AMC Entertainment Aktie liegt bei 1,45 $.

Das Allzeithoch von AMC Entertainment liegt bei 363,10 $.

Das Allzeittief von AMC Entertainment liegt bei 1,45 $.

Die Volatilität der AMC Entertainment Aktie liegt derzeit bei 99,81%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von AMC Entertainment in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 736,40 Mio. €

Insgesamt sind 383,9 Mio AMC Entertainment Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +8,64% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 24.08.2023 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 24.08.2023 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

AMC Entertainment hat seinen Hauptsitz in USA.

AMC Entertainment gehört zum Sektor Entertainment.

Das KGV der AMC Entertainment Aktie beträgt -1,96.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von AMC Entertainment betrug 4.637.200.000 $.

Ja, AMC Entertainment zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 12.08.2022 eine Dividende in Höhe von 0,010 $ (0,0097 €) gezahlt.

Zuletzt hat AMC Entertainment am 12.08.2022 eine Dividende in Höhe von 0,010 $ (0,0097 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,11%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von AMC Entertainment wurde am 12.08.2022 in Höhe von 0,010 $ (0,0097 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,11%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 12.08.2022. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,010 $ (0,0097 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.