Dresdner Landtag debattiert über VW - Kretschmer sieht Chancen

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DRESDEN (dpa-AFX) - Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) sieht noch immer Chancen für einen Erhalt des VW -Standortes Zwickau. Bei einer Debatte im Landtag beschwor er am Mittwoch eine "neue Auto Union" und spielte damit auf glorreiche Zeiten der sächsischen Automobilgeschichte an. Die Auto Union AG war ein Unternehmen, das 1932 durch den Zusammenschluss der vier Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer entstand und seinen Firmensitz in Chemnitz hatte.

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Kretschmer: In Zwickau sollen Autos statt Panzer gebaut werden

"Meine Vorstellung ist, dass wir eine neue Auto Union gründen im Sinne von: Wir machen das gemeinsam, wir nehmen unser Schicksal mit in die Hände, wir wollen, dass auch in Zukunft in Mosel Fahrzeuge gebaut werden. Keine Panzer, sondern Autos", sagte Kretschmer. Dafür gelte es, die Voraussetzungen zu schaffen. "Dafür brauchen wir Unterstützung von Volkswagen -Unternehmen, dafür müssen wir unsere eigenen Hausaufgaben machen, dafür müssen wir vor allen Dingen am Tisch sitzen."

Zukunft des VW-Standorts steht in den Sternen

Volkswagen hat mit einer gesunkenen Nachfrage nach Autos und Konkurrenz chinesischer Autobauer zu kämpfen. Der Aufsichtsrat gab daher jüngst grünes Licht für den Abbau von weiteren 50.000 Stellen weltweit - zusätzlich zu den schon vereinbarten Einsparungen von konzernweit 50.000 Stellen bis 2030 in Deutschland. Besonders groß ist die Sorge an den Standorten Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm, die immer wieder als Schließungskandidaten genannt werden./jos/DP/men

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