Viatris Inc

Aktie
WKN:  A2QAME ISIN:  US92556V1061 US-Symbol:  VTRS Branche:  Medikamente Land:  USA
17,56 $
-0,2 $
-1,13%
15,227 € 31.07.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
20,54 Mrd. $
Streubesitz
99,49%
KGV
7,30
Dividende
0,42 EUR
Dividendenrendite
2,92%
Nachhaltigkeits-Score
47 %
Index-Zuordnung
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Viatris Aktie Chart

Viatris Unternehmensbeschreibung

Viatris Inc ist ein global ausgerichtetes Pharmaunternehmen mit Fokus auf generische und markenrechtlich geschützte Arzneimittel, komplexe Generika, Biosimilars und ausgewählte OTC-Produkte. Das Geschäftsmodell basiert auf der Skalierung eines breiten Portfolios essenzieller Medikamente über ein weit verzweigtes Vertriebs- und Produktionsnetzwerk in Industrie- und Schwellenländern. Im Zentrum steht die Versorgung von Patienten mit kostenoptimierten Therapien, die nach Ablauf von Patenten originär forschender Hersteller als Generika oder Biosimilars in den Markt gebracht werden. Viatris fungiert dabei als integrierter Plattformanbieter, der Entwicklung, Zulassung, Herstellung, Qualitätskontrolle, Supply-Chain-Management und globalen Vertrieb aus einer Hand steuert. Das Unternehmen adressiert primär chronische Krankheitsbilder, bei denen Versorgungssicherheit, Preisdisziplin und regulatorische Compliance entscheidend sind. Viatris hat im Rahmen seiner strategischen Weiterentwicklung angekündigt, bestimmte Marken- und OTC-Portfolioteile in ein neues, eigenständiges Unternehmen auszugliedern, fokussiert sich aber weiterhin auf ein breites Spektrum essenzieller Arzneimittel. Für erfahrene Anleger ist Viatris damit ein klassischer Vertreter der globalen Generika- und Off-Patent-Pharmaindustrie, der auf hohe Portfolio-Breite, operative Effizienz und stringentes Life-Cycle-Management setzt, statt auf patentgeschützte Blockbuster-Innovationen.

Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von Viatris besteht darin, weltweit den Zugang zu qualitativ hochwertigen, erschwinglichen Arzneimitteln zu verbessern und so Versorgungsengpässe insbesondere in unterversorgten Regionen zu verringern. Im Zentrum steht das Leitmotiv, Medikamente über alle relevanten Therapiegebiete und Preissegmente hinweg bereitzustellen und damit strukturelle Lücken in den Gesundheitssystemen zu adressieren. Diese Ausrichtung verbindet wirtschaftliche Zielgrößen mit gesundheitsökonomischen Prioritäten wie Kosteneffizienz für Kostenträger und Patienten. Strategisch verfolgt das Management einen Ansatz, der regulatorische Anforderungen, Pharmakovigilanz und Qualitätssicherung als Kernbestandteile der Unternehmensidentität definiert. Die Mission zielt damit weniger auf spektakuläre F&E-Durchbrüche, sondern auf die Rolle eines globalen Infrastruktur-Anbieters für Arzneimittelversorgung, der Stabilität, Verfügbarkeit und Preisdisziplin langfristig sicherstellt.

Produkte, Dienstleistungen und Portfolioarchitektur

Viatris deckt ein großes Spektrum an Therapieklassen ab, darunter vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Infektionskrankheiten, Atemwegserkrankungen, Onkologie sowie Frauen- und Männergesundheit. Das Portfolio besteht aus:
  • klassischen Generika in oraler, parenteraler und topischer Darreichungsform
  • komplexen Generika, etwa Inhalationsprodukte oder Depotformulierungsmittel
  • Biosimilars, die biopharmazeutische Originalarzneien preisgünstig substituieren
  • markenrechtlich geschützten, etablierten Markenpräparaten in ausgewählten Märkten
  • OTC- und Consumer-Healthcare-Produkten in ausgewählten Kategorien
  • l>Ergänzend bietet Viatris Dienstleistungen entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette an, darunter regulatorische Expertise bei Zulassungsdossiers, Pharmakovigilanz-Systeme, Qualitätsmanagementstrukturen sowie globales Supply-Chain- und Logistik-Know-how. Die Produktarchitektur ist so ausgelegt, dass Standardtherapien mit hohem Volumen über effiziente Herstellungsplattformen laufen, während komplexe Spezialprodukte und Biosimilars höhere Eintrittsbarrieren und potenziell attraktivere Margen bieten. Das Unternehmen positioniert sich ausdrücklich als Anbieter essenzieller Arzneimittel mit globaler Reichweite, nicht als klassisches F&E-getriebenes Originator-Pharmaunternehmen.

Geschäftssegmente und operative Struktur

Viatris entstand 2020 durch die Fusion von Mylan und dem Upjohn-Geschäft von Pfizer und wurde von Beginn an als global integrierte Plattform strukturiert. Die interne Steuerung orientiert sich an regionalen und produktbezogenen Segmenten, die auf Portfolio-Optimierung und Cashflow-Fokus ausgerichtet sind. Typische Steuerungsdimensionen umfassen:
  • entwickelte Märkte mit hoher Generika-Penetration und starkem Preiswettbewerb
  • Schwellen- und Entwicklungsmärkte mit wachsender Nachfrage nach Basistherapien
  • Spezialprodukte und Biosimilars als differenziertere, margenstärkere Nischen
  • l>Darüber hinaus betreibt Viatris ein globales Netzwerk an Produktionsstätten, F&E-Zentren und regulatorischen Hubs. Die Zusammenführung der früheren Strukturen von Mylan und Upjohn hat zu einem breit diversifizierten Footprint geführt, der sowohl kostengünstige Produktionsländer als auch standortpolitisch sensible Märkte berücksichtigt. In den vergangenen Jahren richtete das Management die Segmente stärker auf Ergebnisqualität, Portfoliobereinigung und Schuldenabbau aus, was zu einer prioritär cashfloworientierten Steuerungslogik geführt hat. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung bereitet Viatris zudem die Abspaltung eines Teils des Marken- und OTC-Geschäfts in ein separates Unternehmen vor, behält jedoch die Kernstrukturen eines global integrierten Generika- und Off-Patent-Anbieters bei.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Viatris weist mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale im globalen Pharmaumfeld auf. Erstens verfügt das Unternehmen über ein besonders breites Spektrum an generischen und etablierten Markenprodukten, das viele Therapiegebiete und Dosierungsformen abdeckt und so Cross-Selling im Apotheken- und Klinikkanal erleichtert. Zweitens ist der globale Footprint mit Produktions- und Vertriebsstrukturen in einer Vielzahl von Ländern ausgeprägt, was skalenbedingte Einkaufsvorteile, logistische Effizienzen und eine gewisse Risikostreuung schafft. Drittens kombiniert Viatris klassische Generikakompetenz mit Aktivitäten in komplexen Generika und Biosimilars, wodurch das Unternehmen in Segmenten mit höheren technologischen Hürden präsent ist. Im Vergleich zu rein nationalen oder regional fokussierten Generika-Anbietern bietet diese Aufstellung eine größere geografische Diversifikation. Gleichzeitig unterscheidet sich Viatris von forschungsstarken Big-Pharma-Konzernen durch einen deutlich geringeren Schwerpunkt auf hochriskante, kapitallastige Spätphasen-F&E, was das Geschäftsprofil defensiver, aber innovationsärmer macht.

Burggräben und strukturelle Moats

Im Generikamarkt sind klassische Patentschutz-Moats selten, dennoch verfügt Viatris über einige strukturelle Schutzmechanismen. Zentrale Faktoren sind:
  • Skalenvorteile: Die Größe des Produktions- und Vertriebsnetzwerks erlaubt niedrige Stückkosten und stärkt die Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten und Großhändlern.
  • Regulatorische Eintrittsbarrieren: Die Zulassung generischer und besonders komplexer Produkte erfordert regulatorisches Know-how, Qualitätsinfrastruktur und signifikante Vorlaufkosten, was kleineren Wettbewerbern den Markteintritt erschwert.
  • Portfolio-Breite: Die Bündelung vieler Präparate in Ausschreibungen und Rahmenverträgen kann zu einer bevorzugten Stellung bei Kostenträgern führen, weil ein einziger Anbieter zahlreiche Wirkstoffe abdeckt.
  • Marken- und Arztloyalität bei etablierten Markenpräparaten: Einige ehemals patentgeschützte Upjohn-Marken weisen in bestimmten Märkten eine hohe Markenwiedererkennung auf, die Preissensitivität dämpfen kann.
  • l>Diese Moats sind jedoch dynamisch und stark von regulatorischen Eingriffen, Ausschreibungspolitik und Kostendruck abhängig. Im Gegensatz zu forschungsintensiven Unternehmen beruhen sie eher auf Prozess- und Strukturvorteilen als auf exklusiven Wirkstoffrechten.

Wettbewerbsumfeld und Peer-Gruppe

Viatris konkurriert in einem fragmentierten, hoch kompetitiven Markt. Zu den relevanten internationalen Wettbewerbern zählen unter anderem große Generikakonzerne sowie diversifizierte Pharmaunternehmen mit starkem Generika- und Off-Patent-Geschäft. In einzelnen Segmenten, etwa Biosimilars oder komplexe Inhalationsprodukte, steht Viatris zudem in direktem Wettbewerb mit forschenden Pharmaunternehmen, die eigene Nachahmerprodukte entwickeln. Regionale Generika-Anbieter in Europa, Lateinamerika, Indien, dem Nahen Osten und Afrika verstärken den Preisdruck insbesondere in Standardsegmenten. Das Wettbewerbsumfeld ist von hoher Preissensitivität, häufigen Ausschreibungen und Konsolidierungstendenzen geprägt, sodass Effizienz, Lieferzuverlässigkeit und Portfolioanpassung zentrale Stellhebel für die Wettbewerbsfähigkeit darstellen.

Management, Governance und Strategie

Die Unternehmensführung von Viatris wird von einem erfahrenen Managementteam mit langjähriger Expertise im globalen Pharmageschäft geprägt. Strategisch verfolgt das Management mehrere Leitlinien:
  • Fokus auf operative Exzellenz und Kosteneffizienz in Produktion und Supply Chain
  • aktives Portfoliomanagement mit Ausrichtung auf margenstärkere Produkte und Märkte
  • gezielte Investitionen in komplexe Generika, Biosimilars und ausgewählte Spezialtherapien
  • kontrollierter Schuldenabbau und Disziplin bei Kapitalallokation
  • strenge Einhaltung regulatorischer Anforderungen und Qualitätsstandards als Basis für langfristige Marktpräsenz
  • l>Corporate-Governance-Strukturen orientieren sich an US-Kapitalmarktstandards mit unabhängigen Kontrollgremien und Transparenzanforderungen. Die strategische Planung umfasst daneben die Vorbereitung der Abspaltung ausgewählter Geschäftsbereiche in ein eigenes Unternehmen, um die verbleibende Einheit stärker auf Generika, komplexe Produkte und Biosimilars zu fokussieren. Das Management signalisiert Investoren eine konservative, cashfloworientierte Ergebnispolitik, die Stabilität vor aggressivem Wachstum priorisiert.

Branchen- und Regionenprofil

Viatris bewegt sich im Schnittfeld der globalen Generikaindustrie, des Off-Patent-Pharmasegments und ausgewählter Biopharma-Nischen. Die Branche ist geprägt von alternden Bevölkerungen, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen und starkem Kostendruck in den Gesundheitssystemen. Für generische und biosimilare Medikamente bedeutet dies strukturell wachsende Nachfrage, gleichzeitig aber permanenten Margendruck. Regionale Schwerpunkte liegen in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik sowie verschiedenen Schwellenmärkten. In reifen Märkten dominieren Ausschreibungen, Rabattverträge und regulatorische Eingriffe in Arzneimittelpreise. In Schwellenländern sind Wachstumspotenziale höher, aber regulatorische und politische Risiken – etwa Währungsvolatilität, Preisregulierung oder Lieferkettenrisiken – ausgeprägt. Insgesamt operiert Viatris in einem Umfeld, in dem Volumenwachstum und permanente Effizienzsteigerungen notwendig sind, um Preis- und Regulierungseffekte auszugleichen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Viatris wurde 2020 durch die Abspaltung und den Zusammenschluss des Upjohn-Geschäfts von Pfizer mit Mylan geschaffen und als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen etabliert. Mylan hatte sich zuvor über Jahrzehnte zu einem der größten globalen Generikahersteller entwickelt und durch eine Serie von Akquisitionen seine Präsenz in Nordamerika, Europa und aufstrebenden Märkten ausgebaut. Upjohn wiederum war eine traditionsreiche Pharmaeinheit von Pfizer mit Fokus auf etablierte, patentabgelaufene Markenpräparate. Die Kombination dieser beiden Einheiten verfolgte das Ziel, ein breit aufgestelltes Unternehmen für Generika und etablierte Markenmedikamente zu schaffen, das Skaleneffekte im Einkauf, in der Fertigung und im Vertrieb heben kann. Seit der Gründung konzentriert sich Viatris auf die Integration der Vorgängerstrukturen, Portfoliobereinigungen, die Optimierung des Produktionsnetzwerks und eine stärker cashflowgetriebene Ausrichtung. Im Rahmen der jüngeren Unternehmensentwicklung bereitet Viatris zudem die Abspaltung bestimmter nicht zum Kern gehörender Marken- und OTC-Aktivitäten in ein eigenständiges Unternehmen vor, um die Fokussierung auf Kernsegmente wie Generika, komplexe Produkte und Biosimilars weiter zu schärfen.

Besonderheiten und regulatorisches Umfeld

Eine Besonderheit von Viatris liegt in der Kombination aus stark reguliertem Geschäftsmodell, globaler Präsenz und hoher Produktbreite. Das Unternehmen unterliegt weltweit strengen behördlichen Vorgaben zu Good Manufacturing Practice, Pharmakovigilanz, Transparenz bei Preisgestaltung und Compliance. Verstöße können zu Lieferstopps, Strafzahlungen, Rückrufen und Reputationsschäden führen. Zudem agiert Viatris in zahlreichen politisch sensiblen Märkten, in denen Arzneimittelpreise und Erstattungssätze Gegenstand öffentlicher Debatten sind. Die Fähigkeit, regulatorische Änderungen früh zu antizipieren und in der eigenen Strategie zu berücksichtigen, ist daher ein zentrales Steuerungsinstrument. Ein weiteres Merkmal ist der hohe Stellenwert von Lieferketten-Resilienz. Globale Verwerfungen, etwa bei Wirkstofflieferungen aus Asien oder beim Transport, können bei einem breit aufgestellten Generikaanbieter schnell zu Engpässen führen. Viatris versucht, diese Risiken über Supplier-Diversifikation, Sicherheitsbestände und redundante Produktionskapazitäten zu reduzieren.

Chancen aus Sicht eines konservativen Anlegers

Aus konservativer Investorensicht bietet Viatris mehrere potenzielle Chancen. Die demografische Entwicklung mit alternden Gesellschaften und steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen stützt langfristig die Nachfrage nach kostengünstigen Standardtherapien, in denen Generika- und Biosimilaranbieter wie Viatris eine zentrale Rolle spielen. Die breite geografische Diversifikation kann länderspezifische Risiken teilweise ausgleichen, während die Fokussierung auf essenzielle Medikamente eine gewisse Krisenresilienz fördern kann, da Basismedikamente auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen benötigt werden. Skaleneffekte im Einkauf und in der Produktion bieten grundsätzlich die Möglichkeit, Margen trotz Preis- und Kostendruck zu stabilisieren. Darüber hinaus können Portfoliobereinigungen, operative Effizienzprogramme und disziplinierte Kapitalallokation die Bilanzqualität verbessern. In Nischen wie komplexen Generika und Biosimilars besteht das Potenzial, technologische Eintrittsbarrieren für Wettbewerber zu nutzen und differenziertere Margenprofile zu erreichen. Für risikoaverse Anleger sind vor allem Planbarkeit der Cashflows, die Rolle als Versorger im Gesundheitssystem und die potenzielle Widerstandsfähigkeit gegenüber konjunkturellen Schwankungen relevant, wobei die anstehende Abspaltung von Geschäftsbereichen die Struktur und den Fokus des Unternehmens perspektivisch weiter verändern kann.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Gleichzeitig ist ein Engagement in Viatris mit einer Reihe von Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Der Generikamarkt ist dauerhaft von Preis- und Margendruck geprägt, der durch regulatorische Eingriffe, Rabattverträge, Ausschreibungen und aggressive Wettbewerbsstrategien weiter verstärkt werden kann. Bereits kleine Veränderungen in Erstattungssystemen oder Rabattregeln können die Profitabilität einzelner Produktgruppen deutlich beeinträchtigen. Regulatorische Risiken umfassen zudem strengere Qualitätsanforderungen, Inspektionsbefunde und potenzielle Sanktionen, die zu Produktionsunterbrechungen oder Reputationsschäden führen können. Lieferkettenstörungen, Abhängigkeiten von Wirkstoffherstellern und geopolitische Spannungen stellen zusätzliche Unsicherheitsfaktoren dar. Hinzu kommen strategische Risiken im Zusammenhang mit Integrationsprozessen, Portfolioumstellungen und möglichen Desinvestitionen, die operative Komplexität und Anpassungskosten verursachen. Die geplante Abspaltung von Unternehmensteilen birgt darüber hinaus Umsetzungs- und Übergangsrisiken sowie Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Struktur und Positionierung der verbleibenden Einheit. Schließlich unterliegt das Unternehmen langfristig dem Risiko, dass technologische Entwicklungen, neue Therapieformen oder veränderte Verschreibungsgewohnheiten die Nachfrage nach bestimmten Wirkstoffen verschieben. Für vorsichtige Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in Viatris eine sorgfältige Beobachtung des regulatorischen Umfelds, der Wettbewerbsdynamik und der strategischen Umsetzung des Managements erfordert, ohne dass sich daraus eine konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlung ableiten lässt.

Kursdaten

Geld/Brief 15,19 $ / 18,08 $
Spread +19,03%
Schluss Vortag 17,76 $
Gehandelte Stücke 8.421.830
Tagesvolumen Vortag 13.710.612 $
Tagestief 17,38 $
Tageshoch 17,65 $
52W-Tief 8,625 $
52W-Hoch 18,07 $
Jahrestief 12,19 $
Jahreshoch 18,07 $

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Viatris Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Viatris Inc. hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit einem bedeutenden Unternehmen im Gesundheitssektor bekannt gegeben, um den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten in verschiedenen Märkten zu verbessern.
  • Die Unternehmensführung berichtete von einem Anstieg des Umsatzes im letzten Quartal, was auf eine erfolgreiche Implementierung neuer Produkte und eine starke Nachfrage hinweist.
  • Analysten heben die robuste Pipeline an neuen Medikamenten hervor, die die zukünftigen Wachstumschancen von Viatris positiv beeinflussen könnten.
Hinweis

Community: Diskussion zur Viatris Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Beiträge berichten über operative und regulatorische Entwicklungen: Viatris veranstaltete medizinische Seminare in Vietnam, erhielt eine FDA‑Priorität für das nicht‑opioide Schmerzmittel MR‑107A‑02 und veröffentlichte Quartalszahlen, die den strategischen Wandel vom reinen Generikaanbieter unterstreichen.
  • Finanzdiskussionen drehen sich um die Free‑Cashflow‑Guidance (historisch 2,3 Mrd. $ vs. zuletzt 1,8–2,2 Mrd. $), mögliche Auswirkungen einer zeitweiligen Produktionsstörung im indischen Werk und Abschreibungsrisiken, Analysen zu hypothetischen 25% Zöllen mit möglichen Gewinneinbußen sowie die Rolle von Aktienrückkäufen zur Kompensation von Mitarbeiteraktien und zur Stützung des EPS.
  • Die Stimmung im Thread reicht von Käufen auf dem Dip bis zu Ausstiegen und beinhaltet kritische Debatten über Non‑GAAP‑Anpassungen, Einschätzungen zur Dividendenpolitik und Anleiheinteresse; insgesamt herrscht vorsichtige Erwartung an Stabilisierung bei gleichzeitiger Skepsis gegenüber Kommunikation und operativen Risiken.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Viatris Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 14.300 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -3.194 $
Jahresüberschuss in Mio. -3.515 $
Umsatz je Aktie 12,21 $
Gewinn je Aktie -3,05 $
Gewinnrendite -24,58%
Umsatzrendite -24,58%
Return on Investment -9,45%
Marktkapitalisierung in Mio. 20.537 $
KGV (Kurs/Gewinn) -4,08
KBV (Kurs/Buchwert) 0,98
KUV (Kurs/Umsatz) 1,00
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +39,55%

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Hebelprodukte (145)
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Faktor-Zertifikate 42
Knock-Outs 38
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 2,92%
Auszahlungen/Jahr 4
Keine Senkung seit 4 Jahren
Stabilität der Dividende 0,70 (max 1,00)
Ausschüttungs- 19,60% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
22.05.2026 0,12 $
09.03.2026 0,12 $
24.11.2025 0,12 $
22.08.2025 0,12 $
23.05.2025 0,12 $
10.03.2025 0,12 $
22.11.2024 0,12 $
23.08.2024 0,12 $
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Viatris Termine

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Viatris Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
AMEX 17,57 $ -1,01%
17,75 $ 31.07.26
Düsseldorf 15,238 -0,64%
15,336 € 31.07.26
Frankfurt 15,40 -0,77%
15,52 € 31.07.26
Gettex 15,20 -1,12%
15,372 € 31.07.26
Hamburg 15,192 -0,86%
15,324 € 31.07.26
L&S RT 15,40 0 %
15,40 € 01.08.26
München 15,584 0 %
15,584 € 31.07.26
Nasdaq 17,56 $ -1,13%
17,76 $ 31.07.26
NYSE 17,57 $ -1,18%
17,78 $ 31.07.26
Quotrix 15,254 -2,31%
15,614 € 31.07.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Stuttgart 15,236 -0,83%
15,364 € 31.07.26
Tradegate 15,216 -1,28%
15,414 € 31.07.26
Wien 15,236 +0,04%
15,23 € 31.07.26
Xetra 15,236 -0,16%
15,26 € 31.07.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
31.07.26 17,56 267 M
30.07.26 17,76 13,7 M
29.07.26 17,82 18,5 M
28.07.26 17,86 60,4 M
27.07.26 17,635 37,6 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 17,24 $ +1,86%
1 Monat 16,18 $ +8,53%
6 Monate 13,09 $ +34,15%
1 Jahr 8,735 $ +101,03%
5 Jahre 14,07 $ +24,80%

Unternehmensprofil Viatris

Unternehmensprofil Viatris
Viatris Inc ist ein global ausgerichtetes Pharmaunternehmen mit Fokus auf generische und markenrechtlich geschützte Arzneimittel, komplexe Generika, Biosimilars und ausgewählte OTC-Produkte. Das Geschäftsmodell basiert auf der Skalierung eines breiten Portfolios essenzieller Medikamente über ein weit verzweigtes Vertriebs- und Produktionsnetzwerk in Industrie- und Schwellenländern. Im Zentrum steht die Versorgung von Patienten mit kostenoptimierten Therapien, die nach Ablauf von Patenten originär forschender Hersteller als Generika oder Biosimilars in den Markt gebracht werden. Viatris fungiert dabei als integrierter Plattformanbieter, der Entwicklung, Zulassung, Herstellung, Qualitätskontrolle, Supply-Chain-Management und globalen Vertrieb aus einer Hand steuert. Das Unternehmen adressiert primär chronische Krankheitsbilder, bei denen Versorgungssicherheit, Preisdisziplin und regulatorische Compliance entscheidend sind. Viatris hat im Rahmen seiner strategischen Weiterentwicklung angekündigt, bestimmte Marken- und OTC-Portfolioteile in ein neues, eigenständiges Unternehmen auszugliedern, fokussiert sich aber weiterhin auf ein breites Spektrum essenzieller Arzneimittel. Für erfahrene Anleger ist Viatris damit ein klassischer Vertreter der globalen Generika- und Off-Patent-Pharmaindustrie, der auf hohe Portfolio-Breite, operative Effizienz und stringentes Life-Cycle-Management setzt, statt auf patentgeschützte Blockbuster-Innovationen.

Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von Viatris besteht darin, weltweit den Zugang zu qualitativ hochwertigen, erschwinglichen Arzneimitteln zu verbessern und so Versorgungsengpässe insbesondere in unterversorgten Regionen zu verringern. Im Zentrum steht das Leitmotiv, Medikamente über alle relevanten Therapiegebiete und Preissegmente hinweg bereitzustellen und damit strukturelle Lücken in den Gesundheitssystemen zu adressieren. Diese Ausrichtung verbindet wirtschaftliche Zielgrößen mit gesundheitsökonomischen Prioritäten wie Kosteneffizienz für Kostenträger und Patienten. Strategisch verfolgt das Management einen Ansatz, der regulatorische Anforderungen, Pharmakovigilanz und Qualitätssicherung als Kernbestandteile der Unternehmensidentität definiert. Die Mission zielt damit weniger auf spektakuläre F&E-Durchbrüche, sondern auf die Rolle eines globalen Infrastruktur-Anbieters für Arzneimittelversorgung, der Stabilität, Verfügbarkeit und Preisdisziplin langfristig sicherstellt.

Produkte, Dienstleistungen und Portfolioarchitektur

Viatris deckt ein großes Spektrum an Therapieklassen ab, darunter vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Infektionskrankheiten, Atemwegserkrankungen, Onkologie sowie Frauen- und Männergesundheit. Das Portfolio besteht aus:
  • klassischen Generika in oraler, parenteraler und topischer Darreichungsform
  • komplexen Generika, etwa Inhalationsprodukte oder Depotformulierungsmittel
  • Biosimilars, die biopharmazeutische Originalarzneien preisgünstig substituieren
  • markenrechtlich geschützten, etablierten Markenpräparaten in ausgewählten Märkten
  • OTC- und Consumer-Healthcare-Produkten in ausgewählten Kategorien
  • l>Ergänzend bietet Viatris Dienstleistungen entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette an, darunter regulatorische Expertise bei Zulassungsdossiers, Pharmakovigilanz-Systeme, Qualitätsmanagementstrukturen sowie globales Supply-Chain- und Logistik-Know-how. Die Produktarchitektur ist so ausgelegt, dass Standardtherapien mit hohem Volumen über effiziente Herstellungsplattformen laufen, während komplexe Spezialprodukte und Biosimilars höhere Eintrittsbarrieren und potenziell attraktivere Margen bieten. Das Unternehmen positioniert sich ausdrücklich als Anbieter essenzieller Arzneimittel mit globaler Reichweite, nicht als klassisches F&E-getriebenes Originator-Pharmaunternehmen.

Geschäftssegmente und operative Struktur

Viatris entstand 2020 durch die Fusion von Mylan und dem Upjohn-Geschäft von Pfizer und wurde von Beginn an als global integrierte Plattform strukturiert. Die interne Steuerung orientiert sich an regionalen und produktbezogenen Segmenten, die auf Portfolio-Optimierung und Cashflow-Fokus ausgerichtet sind. Typische Steuerungsdimensionen umfassen:
  • entwickelte Märkte mit hoher Generika-Penetration und starkem Preiswettbewerb
  • Schwellen- und Entwicklungsmärkte mit wachsender Nachfrage nach Basistherapien
  • Spezialprodukte und Biosimilars als differenziertere, margenstärkere Nischen
  • l>Darüber hinaus betreibt Viatris ein globales Netzwerk an Produktionsstätten, F&E-Zentren und regulatorischen Hubs. Die Zusammenführung der früheren Strukturen von Mylan und Upjohn hat zu einem breit diversifizierten Footprint geführt, der sowohl kostengünstige Produktionsländer als auch standortpolitisch sensible Märkte berücksichtigt. In den vergangenen Jahren richtete das Management die Segmente stärker auf Ergebnisqualität, Portfoliobereinigung und Schuldenabbau aus, was zu einer prioritär cashfloworientierten Steuerungslogik geführt hat. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung bereitet Viatris zudem die Abspaltung eines Teils des Marken- und OTC-Geschäfts in ein separates Unternehmen vor, behält jedoch die Kernstrukturen eines global integrierten Generika- und Off-Patent-Anbieters bei.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Viatris weist mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale im globalen Pharmaumfeld auf. Erstens verfügt das Unternehmen über ein besonders breites Spektrum an generischen und etablierten Markenprodukten, das viele Therapiegebiete und Dosierungsformen abdeckt und so Cross-Selling im Apotheken- und Klinikkanal erleichtert. Zweitens ist der globale Footprint mit Produktions- und Vertriebsstrukturen in einer Vielzahl von Ländern ausgeprägt, was skalenbedingte Einkaufsvorteile, logistische Effizienzen und eine gewisse Risikostreuung schafft. Drittens kombiniert Viatris klassische Generikakompetenz mit Aktivitäten in komplexen Generika und Biosimilars, wodurch das Unternehmen in Segmenten mit höheren technologischen Hürden präsent ist. Im Vergleich zu rein nationalen oder regional fokussierten Generika-Anbietern bietet diese Aufstellung eine größere geografische Diversifikation. Gleichzeitig unterscheidet sich Viatris von forschungsstarken Big-Pharma-Konzernen durch einen deutlich geringeren Schwerpunkt auf hochriskante, kapitallastige Spätphasen-F&E, was das Geschäftsprofil defensiver, aber innovationsärmer macht.

Burggräben und strukturelle Moats

Im Generikamarkt sind klassische Patentschutz-Moats selten, dennoch verfügt Viatris über einige strukturelle Schutzmechanismen. Zentrale Faktoren sind:
  • Skalenvorteile: Die Größe des Produktions- und Vertriebsnetzwerks erlaubt niedrige Stückkosten und stärkt die Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten und Großhändlern.
  • Regulatorische Eintrittsbarrieren: Die Zulassung generischer und besonders komplexer Produkte erfordert regulatorisches Know-how, Qualitätsinfrastruktur und signifikante Vorlaufkosten, was kleineren Wettbewerbern den Markteintritt erschwert.
  • Portfolio-Breite: Die Bündelung vieler Präparate in Ausschreibungen und Rahmenverträgen kann zu einer bevorzugten Stellung bei Kostenträgern führen, weil ein einziger Anbieter zahlreiche Wirkstoffe abdeckt.
  • Marken- und Arztloyalität bei etablierten Markenpräparaten: Einige ehemals patentgeschützte Upjohn-Marken weisen in bestimmten Märkten eine hohe Markenwiedererkennung auf, die Preissensitivität dämpfen kann.
  • l>Diese Moats sind jedoch dynamisch und stark von regulatorischen Eingriffen, Ausschreibungspolitik und Kostendruck abhängig. Im Gegensatz zu forschungsintensiven Unternehmen beruhen sie eher auf Prozess- und Strukturvorteilen als auf exklusiven Wirkstoffrechten.

Wettbewerbsumfeld und Peer-Gruppe

Viatris konkurriert in einem fragmentierten, hoch kompetitiven Markt. Zu den relevanten internationalen Wettbewerbern zählen unter anderem große Generikakonzerne sowie diversifizierte Pharmaunternehmen mit starkem Generika- und Off-Patent-Geschäft. In einzelnen Segmenten, etwa Biosimilars oder komplexe Inhalationsprodukte, steht Viatris zudem in direktem Wettbewerb mit forschenden Pharmaunternehmen, die eigene Nachahmerprodukte entwickeln. Regionale Generika-Anbieter in Europa, Lateinamerika, Indien, dem Nahen Osten und Afrika verstärken den Preisdruck insbesondere in Standardsegmenten. Das Wettbewerbsumfeld ist von hoher Preissensitivität, häufigen Ausschreibungen und Konsolidierungstendenzen geprägt, sodass Effizienz, Lieferzuverlässigkeit und Portfolioanpassung zentrale Stellhebel für die Wettbewerbsfähigkeit darstellen.

Management, Governance und Strategie

Die Unternehmensführung von Viatris wird von einem erfahrenen Managementteam mit langjähriger Expertise im globalen Pharmageschäft geprägt. Strategisch verfolgt das Management mehrere Leitlinien:
  • Fokus auf operative Exzellenz und Kosteneffizienz in Produktion und Supply Chain
  • aktives Portfoliomanagement mit Ausrichtung auf margenstärkere Produkte und Märkte
  • gezielte Investitionen in komplexe Generika, Biosimilars und ausgewählte Spezialtherapien
  • kontrollierter Schuldenabbau und Disziplin bei Kapitalallokation
  • strenge Einhaltung regulatorischer Anforderungen und Qualitätsstandards als Basis für langfristige Marktpräsenz
  • l>Corporate-Governance-Strukturen orientieren sich an US-Kapitalmarktstandards mit unabhängigen Kontrollgremien und Transparenzanforderungen. Die strategische Planung umfasst daneben die Vorbereitung der Abspaltung ausgewählter Geschäftsbereiche in ein eigenes Unternehmen, um die verbleibende Einheit stärker auf Generika, komplexe Produkte und Biosimilars zu fokussieren. Das Management signalisiert Investoren eine konservative, cashfloworientierte Ergebnispolitik, die Stabilität vor aggressivem Wachstum priorisiert.

Branchen- und Regionenprofil

Viatris bewegt sich im Schnittfeld der globalen Generikaindustrie, des Off-Patent-Pharmasegments und ausgewählter Biopharma-Nischen. Die Branche ist geprägt von alternden Bevölkerungen, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen und starkem Kostendruck in den Gesundheitssystemen. Für generische und biosimilare Medikamente bedeutet dies strukturell wachsende Nachfrage, gleichzeitig aber permanenten Margendruck. Regionale Schwerpunkte liegen in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik sowie verschiedenen Schwellenmärkten. In reifen Märkten dominieren Ausschreibungen, Rabattverträge und regulatorische Eingriffe in Arzneimittelpreise. In Schwellenländern sind Wachstumspotenziale höher, aber regulatorische und politische Risiken – etwa Währungsvolatilität, Preisregulierung oder Lieferkettenrisiken – ausgeprägt. Insgesamt operiert Viatris in einem Umfeld, in dem Volumenwachstum und permanente Effizienzsteigerungen notwendig sind, um Preis- und Regulierungseffekte auszugleichen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Viatris wurde 2020 durch die Abspaltung und den Zusammenschluss des Upjohn-Geschäfts von Pfizer mit Mylan geschaffen und als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen etabliert. Mylan hatte sich zuvor über Jahrzehnte zu einem der größten globalen Generikahersteller entwickelt und durch eine Serie von Akquisitionen seine Präsenz in Nordamerika, Europa und aufstrebenden Märkten ausgebaut. Upjohn wiederum war eine traditionsreiche Pharmaeinheit von Pfizer mit Fokus auf etablierte, patentabgelaufene Markenpräparate. Die Kombination dieser beiden Einheiten verfolgte das Ziel, ein breit aufgestelltes Unternehmen für Generika und etablierte Markenmedikamente zu schaffen, das Skaleneffekte im Einkauf, in der Fertigung und im Vertrieb heben kann. Seit der Gründung konzentriert sich Viatris auf die Integration der Vorgängerstrukturen, Portfoliobereinigungen, die Optimierung des Produktionsnetzwerks und eine stärker cashflowgetriebene Ausrichtung. Im Rahmen der jüngeren Unternehmensentwicklung bereitet Viatris zudem die Abspaltung bestimmter nicht zum Kern gehörender Marken- und OTC-Aktivitäten in ein eigenständiges Unternehmen vor, um die Fokussierung auf Kernsegmente wie Generika, komplexe Produkte und Biosimilars weiter zu schärfen.

Besonderheiten und regulatorisches Umfeld

Eine Besonderheit von Viatris liegt in der Kombination aus stark reguliertem Geschäftsmodell, globaler Präsenz und hoher Produktbreite. Das Unternehmen unterliegt weltweit strengen behördlichen Vorgaben zu Good Manufacturing Practice, Pharmakovigilanz, Transparenz bei Preisgestaltung und Compliance. Verstöße können zu Lieferstopps, Strafzahlungen, Rückrufen und Reputationsschäden führen. Zudem agiert Viatris in zahlreichen politisch sensiblen Märkten, in denen Arzneimittelpreise und Erstattungssätze Gegenstand öffentlicher Debatten sind. Die Fähigkeit, regulatorische Änderungen früh zu antizipieren und in der eigenen Strategie zu berücksichtigen, ist daher ein zentrales Steuerungsinstrument. Ein weiteres Merkmal ist der hohe Stellenwert von Lieferketten-Resilienz. Globale Verwerfungen, etwa bei Wirkstofflieferungen aus Asien oder beim Transport, können bei einem breit aufgestellten Generikaanbieter schnell zu Engpässen führen. Viatris versucht, diese Risiken über Supplier-Diversifikation, Sicherheitsbestände und redundante Produktionskapazitäten zu reduzieren.

Chancen aus Sicht eines konservativen Anlegers

Aus konservativer Investorensicht bietet Viatris mehrere potenzielle Chancen. Die demografische Entwicklung mit alternden Gesellschaften und steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen stützt langfristig die Nachfrage nach kostengünstigen Standardtherapien, in denen Generika- und Biosimilaranbieter wie Viatris eine zentrale Rolle spielen. Die breite geografische Diversifikation kann länderspezifische Risiken teilweise ausgleichen, während die Fokussierung auf essenzielle Medikamente eine gewisse Krisenresilienz fördern kann, da Basismedikamente auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen benötigt werden. Skaleneffekte im Einkauf und in der Produktion bieten grundsätzlich die Möglichkeit, Margen trotz Preis- und Kostendruck zu stabilisieren. Darüber hinaus können Portfoliobereinigungen, operative Effizienzprogramme und disziplinierte Kapitalallokation die Bilanzqualität verbessern. In Nischen wie komplexen Generika und Biosimilars besteht das Potenzial, technologische Eintrittsbarrieren für Wettbewerber zu nutzen und differenziertere Margenprofile zu erreichen. Für risikoaverse Anleger sind vor allem Planbarkeit der Cashflows, die Rolle als Versorger im Gesundheitssystem und die potenzielle Widerstandsfähigkeit gegenüber konjunkturellen Schwankungen relevant, wobei die anstehende Abspaltung von Geschäftsbereichen die Struktur und den Fokus des Unternehmens perspektivisch weiter verändern kann.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Gleichzeitig ist ein Engagement in Viatris mit einer Reihe von Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Der Generikamarkt ist dauerhaft von Preis- und Margendruck geprägt, der durch regulatorische Eingriffe, Rabattverträge, Ausschreibungen und aggressive Wettbewerbsstrategien weiter verstärkt werden kann. Bereits kleine Veränderungen in Erstattungssystemen oder Rabattregeln können die Profitabilität einzelner Produktgruppen deutlich beeinträchtigen. Regulatorische Risiken umfassen zudem strengere Qualitätsanforderungen, Inspektionsbefunde und potenzielle Sanktionen, die zu Produktionsunterbrechungen oder Reputationsschäden führen können. Lieferkettenstörungen, Abhängigkeiten von Wirkstoffherstellern und geopolitische Spannungen stellen zusätzliche Unsicherheitsfaktoren dar. Hinzu kommen strategische Risiken im Zusammenhang mit Integrationsprozessen, Portfolioumstellungen und möglichen Desinvestitionen, die operative Komplexität und Anpassungskosten verursachen. Die geplante Abspaltung von Unternehmensteilen birgt darüber hinaus Umsetzungs- und Übergangsrisiken sowie Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Struktur und Positionierung der verbleibenden Einheit. Schließlich unterliegt das Unternehmen langfristig dem Risiko, dass technologische Entwicklungen, neue Therapieformen oder veränderte Verschreibungsgewohnheiten die Nachfrage nach bestimmten Wirkstoffen verschieben. Für vorsichtige Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in Viatris eine sorgfältige Beobachtung des regulatorischen Umfelds, der Wettbewerbsdynamik und der strategischen Umsetzung des Managements erfordert, ohne dass sich daraus eine konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlung ableiten lässt.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Viatris Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Viatris Kursziel 2026

  • Die Viatris Kurs Performance für 2026 liegt bei +41,04%. Die Performance der Benchmark Indikation auf US 500 liegt bei +8,73%. Outperformance: Die Viatris Kurs Performance ist um 32,31 Prozentpunkte höher als die Performance des Indikation auf US 500.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 20,54 Mrd. $
Streubesitz 99,49%
Währung USD
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Medikamente
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+12,45% Vanguard Group Inc
+7,11% BlackRock Inc
+6,76% T. Rowe Price Associates, Inc.
+6,42% Vanguard Capital Management, LLC
+5,69% Davis Selected Advisers
+4,74% State Street Corp
+4,63% Vanguard Portfolio Management, LLC
+3,19% Vanguard Total Stock Mkt Idx Inv
+2,68% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+2,68% Geode Capital Management, LLC
+2,49% Vanguard 500 Index Investor
+2,45% Vanguard Small Cap Index
+2,37% Amvescap Plc.
+2,06% Deerfield Management Co
+1,99% Ameriprise Financial Inc
+1,75% Davis NY Venture A
+1,57% Vanguard Small Cap Value Index Inv
+1,35% Invesco S&P 500® Equal Weight ETF
+1,35% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,31% FMR Inc
+1,28% Fidelity 500 Index
+1,22% SPDR® S&P 500® ETF
+1,21% iShares Core S&P 500 ETF
+1,19% State Street® SPDR® S&P 500® ETF
+1,18% The Goldman Sachs Group Inc
+1,16% JPMorgan Chase & Co
+1,13% T. Rowe Price Mid-Cap Value
+1,13% T. Rowe Price US Mid-Cap Value Equity
+1,09% Charles Schwab Investment Management Inc
+1,06% T. Rowe Price US Lg-Cp Equity Inc Comp
+1,04% T. Rowe Price Equity Income
+1,03% Rubric Capital Management LP
+0,99% NORGES BANK
+0,96% Glenview Capital Management LLC
+0,96% Northern Trust Corp
+0,91% Citadel Advisors Llc
+0,88% Strategic Advisers Fidelity US TtlStk
+0,88% Bank of New York Mellon Corp
+0,84% Callodine Capital Management, LP
+0,83% Qube Research & Technologies
+0,82% SPDR® Portfolio S&P 500® High Div ETF
+0,80% Marshall Wace Asset Management Ltd
+0,80% Pacer Advisors, INC.
+0,79% Bank of America Corp
+0,77% ICICI Prudential Asset Management Company Limited
+0,75% ICICI Prudential Value Gr
+0,75% Amundi
+0,74% State Street®HlthCrSelSectSPDR®ETF
+0,74% Arrowstreet Capital Limited Partnership
+0,72% Pacer US Small Cap Cash Cows 100 ETF
+0,69% Pacer US Cash Cows 100 ETF
+0,69% The Health Care Select Sector SPDR® ETF
+0,65% DFA US Small Cap Value I
+0,64% T. Rowe Price U.S. Mid-Cap Val Eq Tr-D
+0,61% Vanguard Institutional Index I
+0,59% State Street SPDR Port S&P 500 HiDivETF
+0,57% Dimensional US Targeted Value ETF
+0,56% DFA US Targeted Value I
+0,55% Selected American Shares S
+0,53% State St S&P 500® Idx SL Cl I
+87,60% Institutionelle Aktionäre
+99,49% Streubesitz
+11,89% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Viatris

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Findichgut
Viatris erhält FDA-Zulassung
Viatris erhält FDA-Priorität für nicht-opioides Schmerzmittel MR-107A-02. Starke Quartalszahlen untermauern den strategischen Wandel vom reinen Generika-Anbieter. https://www.finanztrends.de/news/viatris-aktie-fda-zulassung-in-sicht/
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Cosha
Viatris Q-2
Link Service für trout... https://newsroom.viatris.com/2025-08-07-Viatris-Reports-Second-Quarter-2025-Results-and-Reiterates-2025-Financial-Guidance
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o2kuh
now @ 9.28 / 9.38 €
mh mh ... ... ... ab 15:30 gehts bestimmt wieder bergab ^^
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o2kuh
today @ 9.11 / 9.18 €
immahin
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o2kuh
good night
morgen - 22%, oder was denkt ihr? ^^
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TillyI
Viatris
Abgesehen davon behält man 12,9% aber eben nicht von den 875 Mio sondern vom konsolidierten Geschäft des Unternehmens, also mindestens 100 Mio $ Umsatzanteil über die Share, vermutlich mehr mit erhöhtem Wachstum, da die neue Unternehmung, deren Anteile Viatris hält, schneller und effizienter im Markt wächst. Viatris war schon vorher (leider) immer wieder leichtes Opfer von technischen Shortsellern. Geringe MK (für US Verhältnisse), wenig Attention eher passive Aktionäre, wenig Kaufwiderstand. Ich könnte mir vorstellen, dass man hier Stimmung macht. Typische Anzeichen gibt es. Man kann die Rechnung einfach als Überschlag aufmachen. 11 Mrd MK, -1 Mrd Rückkauf = 10 Mrd MK, Untergrenze 2,5 FCF, => KCV 4. Das wäre selbst für eine stagnierende aber gesunde Unternehmung billig bis unterbewertet. Der Laden schüttet jetzt bei gesunder Beteiligung schon > 4% Dividende aus, die nach den Kennzahlen recht sicher scheint. Bei jetzigen Kurs sind es 0,12 $/Quartal, auf nicht mal 10$ sind wir bei 4,8 bis 5%. Das ist schon ordentlich. Das Problem ist, dass Viatris halt gegen die ganzen Konkurrenten wenig Phantasie erzeugt. Kurzfristig kann immer noch alles passieren. Aber wenn das weiter fällt, dann unterstellt der Markt hier im Grund fast eine Scheitern des Unternehmens, dass geben die Aussichten nicht her.
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Häufig gestellte Fragen zur Viatris Aktie und zum Viatris Kurs

Der aktuelle Kurs der Viatris Aktie liegt bei 15,2265 €.

Für 1.000€ kann man sich 65,67 Viatris Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Viatris Aktie lautet VTRS.

Die 1 Monats-Performance der Viatris Aktie beträgt aktuell 8,53%.

Die 1 Jahres-Performance der Viatris Aktie beträgt aktuell 101,03%.

Der Aktienkurs der Viatris Aktie liegt aktuell bei 15,2265 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 8,53% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Viatris eine Wertentwicklung von 16,76% aus und über 6 Monate sind es 34,15%.

Das 52-Wochen-Hoch der Viatris Aktie liegt bei 18,07 $.

Das 52-Wochen-Tief der Viatris Aktie liegt bei 8,62 $.

Das Allzeithoch von Viatris liegt bei 18,86 $.

Das Allzeittief von Viatris liegt bei 6,86 $.

Die Volatilität der Viatris Aktie liegt derzeit bei 34,25%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Viatris in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 20,54 Mrd. $

Insgesamt sind 1.170,7 Mio Viatris Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +12,45% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 09.10.2003 gab es einen Split im Verhältnis 2:3.

Am 09.10.2003 gab es einen Split im Verhältnis 2:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Viatris bei 47%. Erfahre hier mehr

Viatris hat seinen Hauptsitz in USA.

Viatris gehört zum Sektor Medikamente.

Das KGV der Viatris Aktie beträgt 7,30.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Viatris betrug 14,30 Mrd $.

Ja, Viatris zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,12 $ (0,10 €) gezahlt.

Zuletzt hat Viatris am 22.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,12 $ (0,10 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,68%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Viatris wurde am 22.05.2026 in Höhe von 0,12 $ (0,10 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,68%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,12 $ (0,10 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.