Linke fordert Ministerin bei Gasspeichern zum Handeln auf

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BERLIN (dpa-AFX) - Mit Blick auf die geringen Füllstände der Gasspeicher und Warnungen vor Preissteigerungen hat die Linke Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zum Handeln aufgefordert. Im Sommerinterview der Sat.1-Sendung "newstime" sagte Parteichefin Ines Schwerdtner, sie wundere sich, was Reiche tue, um die Speicher zu befüllen und Preise zu drücken.

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Sie verwies auf "verstaatlichte Gaslieferanten", die man nutzen könne für die Befüllung der Speicher und forderte, hohe Gewinne ("Übergewinne") von Konzernen steuerlich abzuschöpfen. So könne man für Entlastungen der Verbraucherinnen und Verbraucher sorgen, sagte Schwerdtner.

Die Energiekonzerne Sefe und Uniper sind zurzeit in staatlicher Hand. Beide Unternehmen wurden in der Gaskrise verstaatlicht, die auf Russlands Überfall auf die Ukraine Anfang 2022 folgte. Beide sollen bis Ende 2028 weitgehend privatisiert werden.

Eine Sprecherin von Reiches Ministerium hatte eingeräumt, dass die Speicher momentan "sehr gering" gefüllt seien und die Gashändler dazu aufgefordert einzuspeichern. Die Vorständin des Verbraucherzentrale-Bundesverbands (vzbv), Ramona Pop, warnte vor steigenden Preisen. "Niedrige Speicherstände würden die bereits angespannte Lage auf den Energiemärkten in der kommenden Heizsaison weiter verschärfen. Für Privathaushalte kann das höhere Energiepreise bedeuten", sagte sie der "Rheinischen Post"./jr/DP/nas

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