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Gashändler Uniper sieht seinen LNG-Bezug nicht eingeschränkt

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Bei Deutschlands größtem Gas-Großhändler Uniper gibt es wegen des Iran-Krieges nach eigenen Angaben aktuell keine direkten Einschränkungen beim Bezug von Flüssigerdgas. "Es sind keine LNG-Lieferungen aus der betroffenen Region geplant, die die Straße von Hormus passieren müssen", teilte das Unternehmen in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mit. Man beobachte die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten sehr aufmerksam.

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Stromleitung über einem Rapsfeld (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:
Uniper SE 41,675 € Uniper SE Chart -0,24%
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Man verfüge über ein Beschaffungsportfolio mit unterschiedlichen Lieferquellen, langfristigen Verträgen sowie flexiblen Marktoptionen, so Uniper. "Die Preisreaktion der Spotmärkte auf die veränderte globale Lage zeigt, wie wichtig langfristige und preislich abgesicherte Lieferverträge in einem diversifizierten Bezugsportfolio für die Gasversorgung von Deutschland und Europa sind." Uniper beliefert in Deutschland rund 1.000 Kommunen und Industrieunternehmen mit Energie und Dienstleistungen.

Qatar Energy hat LNG-Produktion nach Angriffen eingestellt

Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zwischen Persischem Golf und dem Golf von Oman ist derzeit stark eingeschränkt. Hinzu kommt, dass das katarische Öl- und Gasunternehmen Qatar Energy nach Angriffen auf Betriebsanlagen in zwei Städten die Produktion von Flüssigerdgas (LNG) eingestellt hat. Katar ist einer der weltweit wichtigsten LNG-Produzenten. Durch die Straße von Hormus werden laut Uniper 20 Prozent des weltweiten Flüssigerdgases transportiert. Es stammt primär aus Katar./tob/DP/stw


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