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SSAB Aktie

Aktie
WKN:  887029 ISIN:  SE0000171100 US-Symbol:  SSAAF Branche:  Metalle u. Bergbau Land:  Schweden
7,43 €
+0,032 €
+0,43%
23.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,90 Mrd. €
Streubesitz
46,04%
KGV
14,32
Dividende
2,60 SEK
Index-Zuordnung
-
SSAB Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

SSAB AB ist ein schwedischer Spezialstahlkonzern mit Fokus auf hochfesten und verschleißfesten Stählen für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Das Unternehmen zählt zu den technologisch führenden Anbietern von Spezialstahl und setzt strategisch auf dekarbonisierte Stahlproduktion. Der Schwerpunkt liegt auf Flachstählen, groben Blechen und Stahllösungen mit hoher Wertschöpfung für die Automobilindustrie, den Schwertransport, den Bergbau, die Bauindustrie und die Energiebranche. SSAB adressiert primär Kunden in Europa und Nordamerika, agiert aber global über ein Netz aus Vertriebsbüros und Servicecentern.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von SSAB basiert auf der integrierten Produktion und Verarbeitung von Stahl entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Unternehmen betreibt eigene Hochöfen und Elektrostahlwerke, Walzwerke sowie Weiterverabeitungs- und Veredelungsstandorte. Kern des Modells ist die Kombination aus standardisierten Flachstählen und hochspezialisierten Premiumgüten. SSAB legt den Fokus auf anspruchsvolle Anwendungen mit hohen technischen Anforderungen, bei denen Materialeigenschaften wie Festigkeit, Zähigkeit und Verschleißresistenz entscheidend sind. Die Gesellschaft arbeitet eng mit OEMs und Endkunden zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die Gewicht reduzieren, Lebensdauer verlängern und Betriebskosten senken. Zusätzliche Margen erzielt SSAB über technische Beratung, Anwendungsengineering und langfristige Lieferverträge. Das Unternehmen ist damit weniger auf Commodity-Stahl ausgerichtet, sondern auf höhermargige Nischen im Spezialstahlsegment.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von SSAB lässt sich in zwei Kernziele fassen: Bereitstellung leistungsfähiger Spezialstähle und Transformation hin zu einer nahezu CO2-freien Stahlproduktion. Das Unternehmen kommuniziert klar die Ambition, einer der ersten großindustriellen Produzenten von fossilfreiem Stahl zu werden. SSAB nutzt hierzu unter anderem die HYBRIT-Initiative, ein Kooperationsprojekt mit Industriepartnern in Schweden, das die Nutzung von Wasserstoff anstelle von Koks in der Eisenerzreduktion vorsieht. Strategisch verfolgt das Management den Ausbau des Premiumportfolios, eine höhere Durchdringung in Schlüsselsektoren wie Nutzfahrzeuge, Baumaschinen und Infrastruktur sowie eine schrittweise Dekarbonisierung der Produktionsstandorte in Skandinavien und Nordamerika. Langfristig zielt SSAB auf eine Differenzierung über Nachhaltigkeit, Materialeffizienz und technische Performance ab.

Produkte und Dienstleistungen

SSAB bietet ein breites Spektrum an Stahlprodukten und stahlbasierten Lösungen. Wichtige Produktgruppen sind:
  • Hochfeste Feinkornbaustähle für Fahrzeugbau, Krane, Anhänger und Trägerkonstruktionen
  • Verschleißfeste Stähle für Bergbau, Steinbrüche, Recyclinganlagen und Schwertransport
  • Flachstahl für Automobilkarosserien, Strukturbauteile und industrielle Anwendungen
  • Großbleche und Formstahl für Bau- und Infrastrukturprojekte sowie Offshore-Anwendungen
  • Rohrprodukte und Profilstähle für Bauwesen, Maschinenbau und Energiewirtschaft
Ergänzend bietet SSAB Dienstleistungen entlang der Anwendungskette an, darunter Material- und Konstruktionsberatung, Optimierung von Komponenten, Bearbeitung und Vorkonfektionierung. Über Servicecenter werden kundenspezifische Zuschnitte, Coils, Bleche und vormontierte Teile geliefert. Die Kombination aus Stahlprodukt, Engineering-Know-how und Anwendungssupport ist ein zentrales Differenzierungsmerkmal.

Business Units und Segmentstruktur

SSAB gliedert sein Geschäft in mehrere Divisionen mit regionaler und produktbezogener Ausrichtung. Die wesentlichen Einheiten umfassen Geschäftsbereiche für das europäische Flachstahlgeschäft, das nordamerikanische Plattengeschäft sowie die globale Spezialstahlaktivität. Hinzu kommen ergänzende Segmente für Stahlkonstruktionen, Service und Weiterverarbeitung. Die europäische Einheit ist stark in der Automobil- und Bauindustrie verankert, während das nordamerikanische Geschäft vor allem Grobbleche für Energie, Transport und Infrastruktur liefert. Die Spezialstahlaktivitäten adressieren weltweit Kunden mit besonders hohen Anforderungen an Festigkeit und Verschleißfestigkeit. Diese Struktur ermöglicht es SSAB, regionale Nachfragemuster, Kapazitätsauslastung und Produktmix differenziert zu steuern und damit die Profitabilität zu stabilisieren.

Alleinstellungsmerkmale

SSAB verfügt über mehrere ausgeprägte Alleinstellungsmerkmale im globalen Stahlmarkt. Erstens besitzt das Unternehmen eine starke Position im Bereich hochfester und verschleißfester Spezialstähle, die in vielen Anwendungen Benchmark-Charakter besitzen. Zweitens kombiniert SSAB Materialkompetenz mit tiefem Anwendungswissen und unterstützt Kunden beim Leichtbau, bei der Steigerung von Nutzlasten und bei der Verlängerung von Wartungsintervallen. Drittens verfolgt SSAB eine weit fortgeschrittene Dekarbonisierungsstrategie und positioniert sich als Vorreiter beim Einsatz von Wasserstofftechnologie und fossilfreier Produktion. Diese Kombination aus Premiumstahl, Anwendungsengineering und Nachhaltigkeitsprofil verschafft dem Unternehmen eine eigenständige Marktposition gegenüber klassischen Massenstahlherstellern.

Wettbewerbsvorteile und Burggräben

Die Burggräben von SSAB basieren im Wesentlichen auf technologischer Spezialisierung, Kundenbeziehungen und Produktionsnetzwerk. Die Entwicklung und industrielle Skalierung hochfester Spezialstähle mit engen Toleranzen erfordert beträchtliches metallurgisches Know-how und CAPEX-intensive Anlagen. Dies schafft Markteintrittsbarrieren. Langjährige Kooperationen mit OEMs und Betreibern von Flotten, Baumaschinen und Anlagen führen zu hohen Wechselkosten, da Materialfreigaben, Zertifizierungen und Designprozesse auf spezifische Stahlsorten zugeschnitten sind. Das nordische Produktionssystem mit Zugang zu hochwertigem Eisenerz und vergleichsweise stabilen Rahmenbedingungen unterstützt die Qualitätspositionierung. Perspektivisch kann die frühe Investition in fossilfreie Stahltechnologie als zusätzlicher Burggraben wirken, wenn CO2-Kosten, Regulierung und Kundenanforderungen nachhaltige Beschaffung stärken.

Wettbewerbsumfeld

SSAB steht im Wettbewerb mit europäischen, amerikanischen und asiatischen Stahlkonzernen, insbesondere in den Segmenten Flachstahl, Grobblech und Spezialstahl. Relevante Wettbewerber sind unter anderem Anbieter von hochfesten Automobilstählen, verschleißfesten Blechen und groben Platten für Energie- und Infrastrukturprojekte. Darüber hinaus konkurriert SSAB mit diversifizierten Stahlgiganten, die neben Standardprodukten ebenfalls Spezialgüten anbieten und über globale Vertriebsnetze verfügen. Der Wettbewerb ist zyklisch, kapitalintensiv und stark von Rohstoffpreisen, Kapazitätsauslastung und Handelsregimen abhängig. In den Nischen hochfester und verschleißfester Stähle tritt SSAB jedoch als Qualitäts- und Technologieführer auf, was die Preissetzungsmacht in stabilen Kundenbeziehungen erhöht.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von SSAB verfolgt eine Strategie, die Profitabilität, Finanzdisziplin und Dekarbonisierung miteinander verknüpft. Priorität haben ein hoher Anteil von Premiumstählen im Produktmix, operative Effizienz in den Werken, striktes Kostenmanagement und ein fokussierter Kapitaleinsatz. Die Führung setzt auf schrittweise Modernisierung der Produktionsstandorte, um CO2-Emissionen zu senken und gleichzeitig die Produktqualität zu steigern. Ein weiterer strategischer Schwerpunkt ist der Ausbau globaler Kundenbeziehungen in Kernbranchen wie Nutzfahrzeuge, Bau, Bergbau und Energie. Die Unternehmensführung kommuniziert ihre Klimaziele und Transformationspfade transparent gegenüber Kapitalmarkt und Stakeholdern, um Planungssicherheit zu schaffen und langfristige Investoren anzusprechen.

Branchen- und Regionsanalyse

SSAB operiert in einer konjunkturabhängigen Branche, in der Stahlzyklen, Investitionstätigkeit und industrielle Produktion maßgeblich sind. Der Schwerpunkt liegt auf Industrieregionen mit entwickelter Infrastruktur und hohem Bedarf an Qualitätsstahl, insbesondere Nordeuropa und Nordamerika. Die Endmärkte umfassen unter anderem:
  • Schwer- und Nutzfahrzeugbau
  • Bau- und Infrastrukturprojekte
  • Bergbau, Rohstoffförderung und Recycling
  • Energie- und Maschinenbau
Diese Segmente hängen stark von makroökonomischen Trends, Infrastrukturprogrammen und Rohstoffinvestitionen ab. In Europa beeinflussen Energiepreise, Umweltauflagen und Handelspolitik die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie. In Nordamerika spielt die Nachfrage nach Grobblechen für Energieinfrastruktur, Schiffe und Baumaschinen eine wichtige Rolle. Die zunehmende Regulierung von CO2-Emissionen sowie steigende Anforderungen an Ressourceneffizienz schaffen Chancen für hochfeste, langlebige Stähle, erhöhen aber gleichzeitig die Komplexität und Kosten der Produktion.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

SSAB hat seine Wurzeln in der nordischen Stahlindustrie und entstand durch die Bündelung staatlicher und regionaler Stahlaktivitäten in Schweden. Im Verlauf der Jahrzehnte entwickelte sich das Unternehmen von einem überwiegend national geprägten Produzenten zu einem internationalen Spezialstahlkonzern. Wichtige Entwicklungsschritte waren die Fokussierung auf hochfeste und verschleißfeste Produkte, der Ausbau der Exportmärkte und der Erwerb ausländischer Stahlwerke, insbesondere in Nordamerika. Durch Übernahmen, Integration und die Stilllegung weniger wettbewerbsfähiger Kapazitäten straffte SSAB sein Portfolio und richtete den Konzern von Massenstahl auf Premiumsegmente aus. In jüngerer Zeit rückte die Dekarbonisierung der Produktion ins Zentrum der Unternehmensstrategie, verstärkt durch die Entwicklung wasserstoffbasierter Reduktionstechnologien und die schrittweise Planung zur Transformation der nordischen Standorte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von SSAB ist die ausgeprägte technologische Zusammenarbeit mit Kunden in Branchen mit hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Die Gesellschaft betreibt Forschungs- und Entwicklungszentren und arbeitet mit Universitäten und industriellen Partnern zusammen, um neue Stahlgüten und verarbeitungsoptimierte Lösungen zu entwickeln. Zudem kommuniziert SSAB ambitionierte Nachhaltigkeitsziele und nimmt an branchenweiten Initiativen zur Reduktion von Emissionen und zur Förderung einer zirkulären Wirtschaft teil. Das Unternehmen betont den Einsatz von Schrott in der Produktion und die Langlebigkeit seiner Stähle als Beitrag zur Ressourceneffizienz. Die starke Verwurzelung in Skandinavien, kombiniert mit einer globalen Kundenbasis, prägt die Unternehmenskultur und das Risikoprofil.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei SSAB mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die Fokussierung auf hochfeste und verschleißfeste Spezialstähle das Unternehmen gegenüber stark zyklischen Standardstahlprodukten robuster machen, weil technisch differenzierte Anwendungen oft längerfristige Kundenbeziehungen und höhere Margen ermöglichen. Zweitens bietet die frühe Positionierung bei fossilarmem und perspektivisch fossilfreiem Stahl strategisches Upside, wenn CO2-Bepreisung, Regulatorik und Beschaffungsrichtlinien den Markt in Richtung klimafreundlicher Materialien verschieben. Drittens kann eine solide Stellung in Nordeuropa und Nordamerika als Vorteil gegenüber Herstellern aus Regionen mit höheren politischen oder regulatorischen Unsicherheiten wirken. Für langfristig orientierte Investoren, die die Transformation der Stahlindustrie begleiten möchten, kann SSAB damit als strukturierter Nachhaltigkeits- und Technologiewert innerhalb eines zyklischen Sektors betrachtet werden.

Risiken und Unsicherheiten

Gleichzeitig sind die Risiken für konservative Anleger erheblich und sollten sorgfältig abgewogen werden. Die Stahlindustrie bleibt stark konjunktur- und kapitalmarktzyklisch; Nachfragerückgänge in Bau, Automobil- oder Investitionsgüterindustrie können sich schnell in geringerer Auslastung und sinkenden Margen niederschlagen. Hinzu kommen Volatilität bei Rohstoff- und Energiepreisen, die trotz Absicherungsstrategien die Kostenbasis belasten können. Die Transformation hin zu wasserstoffbasierter, CO2-armer Stahlproduktion erfordert hohe Investitionen und hängt von technologischen, regulatorischen und infrastrukturellen Faktoren ab, etwa der Verfügbarkeit von erneuerbarem Strom und Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen. Darüber hinaus besteht Wettbewerbsdruck durch internationale Anbieter, darunter Produzenten aus Regionen mit geringeren Umwelt- und Sozialstandards. Schutzmechanismen wie Zölle oder CO2-Grenzausgleichssysteme sind politisch umstritten und können sich ändern. Konservative Anleger sollten deshalb die Kombination aus technologischer Chance und strukturellem Risiko berücksichtigen und SSAB im Kontext eines breit diversifizierten Portfolios und einer langfristigen Perspektive betrachten, ohne sich auf kurzfristige Kursentwicklungen zu stützen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 7,41 € / 7,426 €
Spread +0,22%
Schluss Vortag 7,398 €
Gehandelte Stücke 7.092
Tagesvolumen Vortag 67.399,39 €
Tagestief 7,332 €
Tageshoch 7,43 €
52W-Tief 4,001 €
52W-Hoch 7,45 €
Jahrestief 6,422 €
Jahreshoch 7,45 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 103.418 kr
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 16.467 kr
Jahresüberschuss in Mio. 7.860 kr
Umsatz je Aktie 103,77 kr
Gewinn je Aktie 13,07 kr
Gewinnrendite +11,08%
Umsatzrendite +12,60%
Return on Investment +7,10%
Marktkapitalisierung in Mio. 44.622 kr
KGV (Kurs/Gewinn) 3,43
KBV (Kurs/Buchwert) 0,63
KUV (Kurs/Umsatz) 0,43
Eigenkapitalrendite +18,36%
Eigenkapitalquote +64,09%

Derivate

Hebelprodukte (10)
Faktor-Zertifikate 9
Knock-Outs 1

Dividenden Historie

Datum Dividende
30.04.2025 2,60 SEK (0,24 €)
25.04.2024 5,00 SEK (0,43 €)
09.04.2019 0,14 €
11.04.2018 0,097 €
15.04.2013 0,12 €
13.04.2011 0,22 €
29.03.2010 0,10 €
01.04.2009 0,37 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 7,394 € +0,05%
7,39 € 23.01.26
Frankfurt 7,406 € +0,71%
7,354 € 23.01.26
Hamburg 7,336 € +2,75%
7,14 € 23.01.26
Hannover 7,334 € +3,01%
7,12 € 23.01.26
Stuttgart 7,408 € +0,14%
7,398 € 23.01.26
L&S RT 7,412 € +0,22%
7,396 € 23.01.26
Nasdaq OTC Other 8,25 $ +6,34%
7,758 $ 12.01.26
Tradegate 7,43 € +0,43%
7,398 € 23.01.26
Quotrix 7,346 € +2,77%
7,148 € 23.01.26
Gettex 7,416 € +0,05%
7,412 € 23.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.01.26 7,404 44.002
22.01.26 7,398 67 T
21.01.26 7,144 52 T
20.01.26 6,818 77 T
19.01.26 7,014 169 T
16.01.26 7,16 28.539
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 7,16 € +3,41%
1 Monat 6,418 € +15,36%
6 Monate 5,30 € +39,70%
1 Jahr 4,108 € +80,23%
5 Jahre 3,543 € +108,98%

Unternehmensprofil SSAB AB

SSAB AB ist ein schwedischer Spezialstahlkonzern mit Fokus auf hochfesten und verschleißfesten Stählen für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Das Unternehmen zählt zu den technologisch führenden Anbietern von Spezialstahl und setzt strategisch auf dekarbonisierte Stahlproduktion. Der Schwerpunkt liegt auf Flachstählen, groben Blechen und Stahllösungen mit hoher Wertschöpfung für die Automobilindustrie, den Schwertransport, den Bergbau, die Bauindustrie und die Energiebranche. SSAB adressiert primär Kunden in Europa und Nordamerika, agiert aber global über ein Netz aus Vertriebsbüros und Servicecentern.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von SSAB basiert auf der integrierten Produktion und Verarbeitung von Stahl entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Unternehmen betreibt eigene Hochöfen und Elektrostahlwerke, Walzwerke sowie Weiterverabeitungs- und Veredelungsstandorte. Kern des Modells ist die Kombination aus standardisierten Flachstählen und hochspezialisierten Premiumgüten. SSAB legt den Fokus auf anspruchsvolle Anwendungen mit hohen technischen Anforderungen, bei denen Materialeigenschaften wie Festigkeit, Zähigkeit und Verschleißresistenz entscheidend sind. Die Gesellschaft arbeitet eng mit OEMs und Endkunden zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die Gewicht reduzieren, Lebensdauer verlängern und Betriebskosten senken. Zusätzliche Margen erzielt SSAB über technische Beratung, Anwendungsengineering und langfristige Lieferverträge. Das Unternehmen ist damit weniger auf Commodity-Stahl ausgerichtet, sondern auf höhermargige Nischen im Spezialstahlsegment.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von SSAB lässt sich in zwei Kernziele fassen: Bereitstellung leistungsfähiger Spezialstähle und Transformation hin zu einer nahezu CO2-freien Stahlproduktion. Das Unternehmen kommuniziert klar die Ambition, einer der ersten großindustriellen Produzenten von fossilfreiem Stahl zu werden. SSAB nutzt hierzu unter anderem die HYBRIT-Initiative, ein Kooperationsprojekt mit Industriepartnern in Schweden, das die Nutzung von Wasserstoff anstelle von Koks in der Eisenerzreduktion vorsieht. Strategisch verfolgt das Management den Ausbau des Premiumportfolios, eine höhere Durchdringung in Schlüsselsektoren wie Nutzfahrzeuge, Baumaschinen und Infrastruktur sowie eine schrittweise Dekarbonisierung der Produktionsstandorte in Skandinavien und Nordamerika. Langfristig zielt SSAB auf eine Differenzierung über Nachhaltigkeit, Materialeffizienz und technische Performance ab.

Produkte und Dienstleistungen

SSAB bietet ein breites Spektrum an Stahlprodukten und stahlbasierten Lösungen. Wichtige Produktgruppen sind:
  • Hochfeste Feinkornbaustähle für Fahrzeugbau, Krane, Anhänger und Trägerkonstruktionen
  • Verschleißfeste Stähle für Bergbau, Steinbrüche, Recyclinganlagen und Schwertransport
  • Flachstahl für Automobilkarosserien, Strukturbauteile und industrielle Anwendungen
  • Großbleche und Formstahl für Bau- und Infrastrukturprojekte sowie Offshore-Anwendungen
  • Rohrprodukte und Profilstähle für Bauwesen, Maschinenbau und Energiewirtschaft
Ergänzend bietet SSAB Dienstleistungen entlang der Anwendungskette an, darunter Material- und Konstruktionsberatung, Optimierung von Komponenten, Bearbeitung und Vorkonfektionierung. Über Servicecenter werden kundenspezifische Zuschnitte, Coils, Bleche und vormontierte Teile geliefert. Die Kombination aus Stahlprodukt, Engineering-Know-how und Anwendungssupport ist ein zentrales Differenzierungsmerkmal.

Business Units und Segmentstruktur

SSAB gliedert sein Geschäft in mehrere Divisionen mit regionaler und produktbezogener Ausrichtung. Die wesentlichen Einheiten umfassen Geschäftsbereiche für das europäische Flachstahlgeschäft, das nordamerikanische Plattengeschäft sowie die globale Spezialstahlaktivität. Hinzu kommen ergänzende Segmente für Stahlkonstruktionen, Service und Weiterverarbeitung. Die europäische Einheit ist stark in der Automobil- und Bauindustrie verankert, während das nordamerikanische Geschäft vor allem Grobbleche für Energie, Transport und Infrastruktur liefert. Die Spezialstahlaktivitäten adressieren weltweit Kunden mit besonders hohen Anforderungen an Festigkeit und Verschleißfestigkeit. Diese Struktur ermöglicht es SSAB, regionale Nachfragemuster, Kapazitätsauslastung und Produktmix differenziert zu steuern und damit die Profitabilität zu stabilisieren.

Alleinstellungsmerkmale

SSAB verfügt über mehrere ausgeprägte Alleinstellungsmerkmale im globalen Stahlmarkt. Erstens besitzt das Unternehmen eine starke Position im Bereich hochfester und verschleißfester Spezialstähle, die in vielen Anwendungen Benchmark-Charakter besitzen. Zweitens kombiniert SSAB Materialkompetenz mit tiefem Anwendungswissen und unterstützt Kunden beim Leichtbau, bei der Steigerung von Nutzlasten und bei der Verlängerung von Wartungsintervallen. Drittens verfolgt SSAB eine weit fortgeschrittene Dekarbonisierungsstrategie und positioniert sich als Vorreiter beim Einsatz von Wasserstofftechnologie und fossilfreier Produktion. Diese Kombination aus Premiumstahl, Anwendungsengineering und Nachhaltigkeitsprofil verschafft dem Unternehmen eine eigenständige Marktposition gegenüber klassischen Massenstahlherstellern.

Wettbewerbsvorteile und Burggräben

Die Burggräben von SSAB basieren im Wesentlichen auf technologischer Spezialisierung, Kundenbeziehungen und Produktionsnetzwerk. Die Entwicklung und industrielle Skalierung hochfester Spezialstähle mit engen Toleranzen erfordert beträchtliches metallurgisches Know-how und CAPEX-intensive Anlagen. Dies schafft Markteintrittsbarrieren. Langjährige Kooperationen mit OEMs und Betreibern von Flotten, Baumaschinen und Anlagen führen zu hohen Wechselkosten, da Materialfreigaben, Zertifizierungen und Designprozesse auf spezifische Stahlsorten zugeschnitten sind. Das nordische Produktionssystem mit Zugang zu hochwertigem Eisenerz und vergleichsweise stabilen Rahmenbedingungen unterstützt die Qualitätspositionierung. Perspektivisch kann die frühe Investition in fossilfreie Stahltechnologie als zusätzlicher Burggraben wirken, wenn CO2-Kosten, Regulierung und Kundenanforderungen nachhaltige Beschaffung stärken.

Wettbewerbsumfeld

SSAB steht im Wettbewerb mit europäischen, amerikanischen und asiatischen Stahlkonzernen, insbesondere in den Segmenten Flachstahl, Grobblech und Spezialstahl. Relevante Wettbewerber sind unter anderem Anbieter von hochfesten Automobilstählen, verschleißfesten Blechen und groben Platten für Energie- und Infrastrukturprojekte. Darüber hinaus konkurriert SSAB mit diversifizierten Stahlgiganten, die neben Standardprodukten ebenfalls Spezialgüten anbieten und über globale Vertriebsnetze verfügen. Der Wettbewerb ist zyklisch, kapitalintensiv und stark von Rohstoffpreisen, Kapazitätsauslastung und Handelsregimen abhängig. In den Nischen hochfester und verschleißfester Stähle tritt SSAB jedoch als Qualitäts- und Technologieführer auf, was die Preissetzungsmacht in stabilen Kundenbeziehungen erhöht.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von SSAB verfolgt eine Strategie, die Profitabilität, Finanzdisziplin und Dekarbonisierung miteinander verknüpft. Priorität haben ein hoher Anteil von Premiumstählen im Produktmix, operative Effizienz in den Werken, striktes Kostenmanagement und ein fokussierter Kapitaleinsatz. Die Führung setzt auf schrittweise Modernisierung der Produktionsstandorte, um CO2-Emissionen zu senken und gleichzeitig die Produktqualität zu steigern. Ein weiterer strategischer Schwerpunkt ist der Ausbau globaler Kundenbeziehungen in Kernbranchen wie Nutzfahrzeuge, Bau, Bergbau und Energie. Die Unternehmensführung kommuniziert ihre Klimaziele und Transformationspfade transparent gegenüber Kapitalmarkt und Stakeholdern, um Planungssicherheit zu schaffen und langfristige Investoren anzusprechen.

Branchen- und Regionsanalyse

SSAB operiert in einer konjunkturabhängigen Branche, in der Stahlzyklen, Investitionstätigkeit und industrielle Produktion maßgeblich sind. Der Schwerpunkt liegt auf Industrieregionen mit entwickelter Infrastruktur und hohem Bedarf an Qualitätsstahl, insbesondere Nordeuropa und Nordamerika. Die Endmärkte umfassen unter anderem:
  • Schwer- und Nutzfahrzeugbau
  • Bau- und Infrastrukturprojekte
  • Bergbau, Rohstoffförderung und Recycling
  • Energie- und Maschinenbau
Diese Segmente hängen stark von makroökonomischen Trends, Infrastrukturprogrammen und Rohstoffinvestitionen ab. In Europa beeinflussen Energiepreise, Umweltauflagen und Handelspolitik die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie. In Nordamerika spielt die Nachfrage nach Grobblechen für Energieinfrastruktur, Schiffe und Baumaschinen eine wichtige Rolle. Die zunehmende Regulierung von CO2-Emissionen sowie steigende Anforderungen an Ressourceneffizienz schaffen Chancen für hochfeste, langlebige Stähle, erhöhen aber gleichzeitig die Komplexität und Kosten der Produktion.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

SSAB hat seine Wurzeln in der nordischen Stahlindustrie und entstand durch die Bündelung staatlicher und regionaler Stahlaktivitäten in Schweden. Im Verlauf der Jahrzehnte entwickelte sich das Unternehmen von einem überwiegend national geprägten Produzenten zu einem internationalen Spezialstahlkonzern. Wichtige Entwicklungsschritte waren die Fokussierung auf hochfeste und verschleißfeste Produkte, der Ausbau der Exportmärkte und der Erwerb ausländischer Stahlwerke, insbesondere in Nordamerika. Durch Übernahmen, Integration und die Stilllegung weniger wettbewerbsfähiger Kapazitäten straffte SSAB sein Portfolio und richtete den Konzern von Massenstahl auf Premiumsegmente aus. In jüngerer Zeit rückte die Dekarbonisierung der Produktion ins Zentrum der Unternehmensstrategie, verstärkt durch die Entwicklung wasserstoffbasierter Reduktionstechnologien und die schrittweise Planung zur Transformation der nordischen Standorte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von SSAB ist die ausgeprägte technologische Zusammenarbeit mit Kunden in Branchen mit hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Die Gesellschaft betreibt Forschungs- und Entwicklungszentren und arbeitet mit Universitäten und industriellen Partnern zusammen, um neue Stahlgüten und verarbeitungsoptimierte Lösungen zu entwickeln. Zudem kommuniziert SSAB ambitionierte Nachhaltigkeitsziele und nimmt an branchenweiten Initiativen zur Reduktion von Emissionen und zur Förderung einer zirkulären Wirtschaft teil. Das Unternehmen betont den Einsatz von Schrott in der Produktion und die Langlebigkeit seiner Stähle als Beitrag zur Ressourceneffizienz. Die starke Verwurzelung in Skandinavien, kombiniert mit einer globalen Kundenbasis, prägt die Unternehmenskultur und das Risikoprofil.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei SSAB mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die Fokussierung auf hochfeste und verschleißfeste Spezialstähle das Unternehmen gegenüber stark zyklischen Standardstahlprodukten robuster machen, weil technisch differenzierte Anwendungen oft längerfristige Kundenbeziehungen und höhere Margen ermöglichen. Zweitens bietet die frühe Positionierung bei fossilarmem und perspektivisch fossilfreiem Stahl strategisches Upside, wenn CO2-Bepreisung, Regulatorik und Beschaffungsrichtlinien den Markt in Richtung klimafreundlicher Materialien verschieben. Drittens kann eine solide Stellung in Nordeuropa und Nordamerika als Vorteil gegenüber Herstellern aus Regionen mit höheren politischen oder regulatorischen Unsicherheiten wirken. Für langfristig orientierte Investoren, die die Transformation der Stahlindustrie begleiten möchten, kann SSAB damit als strukturierter Nachhaltigkeits- und Technologiewert innerhalb eines zyklischen Sektors betrachtet werden.

Risiken und Unsicherheiten

Gleichzeitig sind die Risiken für konservative Anleger erheblich und sollten sorgfältig abgewogen werden. Die Stahlindustrie bleibt stark konjunktur- und kapitalmarktzyklisch; Nachfragerückgänge in Bau, Automobil- oder Investitionsgüterindustrie können sich schnell in geringerer Auslastung und sinkenden Margen niederschlagen. Hinzu kommen Volatilität bei Rohstoff- und Energiepreisen, die trotz Absicherungsstrategien die Kostenbasis belasten können. Die Transformation hin zu wasserstoffbasierter, CO2-armer Stahlproduktion erfordert hohe Investitionen und hängt von technologischen, regulatorischen und infrastrukturellen Faktoren ab, etwa der Verfügbarkeit von erneuerbarem Strom und Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen. Darüber hinaus besteht Wettbewerbsdruck durch internationale Anbieter, darunter Produzenten aus Regionen mit geringeren Umwelt- und Sozialstandards. Schutzmechanismen wie Zölle oder CO2-Grenzausgleichssysteme sind politisch umstritten und können sich ändern. Konservative Anleger sollten deshalb die Kombination aus technologischer Chance und strukturellem Risiko berücksichtigen und SSAB im Kontext eines breit diversifizierten Portfolios und einer langfristigen Perspektive betrachten, ohne sich auf kurzfristige Kursentwicklungen zu stützen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,90 Mrd. €
Aktienanzahl 295,97 Mio.
Streubesitz 46,04%
Währung EUR
Land Schweden
Sektor Grundstoffe
Branche Metalle u. Bergbau
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+53,96% Weitere
+46,04% Streubesitz

Community-Beiträge zu SSAB AB

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
51Mio
Handelsblatt
SSAB ist der einzige Hersteller für Panzerstahl. Ohne die gibt es keine Vertwidigung
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moneywork4me
Unterstützung bei 4 Euro bzw. 40 SEK
Avatar des Verfassers
moneywork4me
Heute mit Dividendenabschlag!
Avatar des Verfassers
moneywork4me
Klasse Performance
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Häufig gestellte Fragen zur SSAB Aktie und zum SSAB Kurs

Der aktuelle Kurs der SSAB Aktie liegt bei 7,43 €.

Für 1.000€ kann man sich 134,59 SSAB Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der SSAB Aktie lautet SSAAF.

Die 1 Monats-Performance der SSAB Aktie beträgt aktuell 15,36%.

Die 1 Jahres-Performance der SSAB Aktie beträgt aktuell 80,23%.

Der Aktienkurs der SSAB Aktie liegt aktuell bei 7,43 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 15,36% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von SSAB eine Wertentwicklung von 32,83% aus und über 6 Monate sind es 39,70%.

Das 52-Wochen-Hoch der SSAB Aktie liegt bei 7,45 €.

Das 52-Wochen-Tief der SSAB Aktie liegt bei 4,00 €.

Das Allzeithoch von SSAB liegt bei 7,72 €.

Das Allzeittief von SSAB liegt bei 1,70 €.

Die Volatilität der SSAB Aktie liegt derzeit bei 51,65%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von SSAB in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,90 Mrd. €

Insgesamt sind 996,6 Mio SSAB Aktien im Umlauf.

Am 26.06.2006 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 26.06.2006 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

SSAB hat seinen Hauptsitz in Schweden.

SSAB gehört zum Sektor Metalle u. Bergbau.

Das KGV der SSAB Aktie beträgt 14,32.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von SSAB betrug 103,4 Mrd SEK.

Die nächsten Termine von SSAB sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, SSAB zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.04.2025 eine Dividende in Höhe von 2,60 SEK (0,24 €) gezahlt.

Zuletzt hat SSAB am 30.04.2025 eine Dividende in Höhe von 2,60 SEK (0,24 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von SSAB wurde am 30.04.2025 in Höhe von 2,60 SEK (0,24 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.04.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,60 SEK (0,24 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.