Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
SpaceX macht schneller als gedacht und will bereits 2027 erste KI-Satelliten starten. Elon Musk setzt bei den KI-Rechenzentren im Orbit voll auf Nvidia.
Für dich zusammengefasst:
SpaceX plant, KI-Satelliten bis Ende 2027 ins All zu bringen.
Die Genehmigung für bis zu eine Million Satelliten wurde beantragt.
Nvidia ist der exklusive Technologieanbieter für SpaceX.
SpaceX treibt seine ambitionierten Pläne für künstliche Intelligenz im Weltraum deutlich schneller voran als bislang erwartet. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk will bereits im vierten Quartal 2027 die ersten KI-Satelliten mit Technologie von Nvidia ins All bringen.
Schon 2028 soll das geplante Netzwerk orbitaler Rechenzentren laut Musk eine "signifikante Größenordnung" erreichen. Vor dem Börsendebüt hatte SpaceX noch davon gesprochen, erste orbitale Rechenzentren frühestens 2028 starten zu können.
An der Börse standen beide Unternehmen zuletzt unter Druck. Die SpaceX-Aktie schloss 1,44 Prozent tiefer bei 135 US-Dollar. Nvidia verlor 2,91 Prozent und beendete den Handel bei 208,48 US-Dollar.
Rechenzentren im All sollen einfacher und günstiger werden
Musk erklärte in einem Beitrag auf X, dass jedes satellitengestützte Rechenzentrum erheblich einfacher, günstiger, kompakter und leichter ausfallen könne als klassische Computing-Racks auf der Erde.
Für SpaceX entwickelt sich das Konzept damit zunehmend von einer futuristischen Vision zu einem potenziellen neuen Kerngeschäft. Das Unternehmen hatte weltraumgestützte Rechenzentren bereits im Zuge seines Börsengangs im Juni zu einem wichtigen Bestandteil seiner Wachstumsstory gemacht.
SpaceX argumentiert, dass die Verarbeitung großer KI-Workloads im Orbit langfristig günstiger sein und zugleich einen geringeren ökologischen Fußabdruck verursachen könnte als der Betrieb energieintensiver Rechenzentren auf der Erde.
Bei der US-Telekommunikationsbehörde FCC hat SpaceX die Genehmigung für eine Konstellation von bis zu einer Million Satelliten beantragt, die komplexe KI-Berechnungen übernehmen könnten.
Nvidia erhält Schlüsselrolle im Milliardenmarkt der Zukunft
Für Nvidia könnte das Vorhaben einen völlig neuen Absatzmarkt eröffnen. SpaceX hatte Anfang des Monats bekannt gegeben, Nvidia als exklusiven Technologieanbieter für die geplante Infrastruktur ausgewählt zu haben.
Dabei geht die Zusammenarbeit über klassische KI-Beschleuniger hinaus. SpaceX soll auch Nvidias Vera-CPU einsetzen. Sie soll unter anderem die Rechenleistung hinter Grok sowie einer neuen Generation autonom arbeitender KI-Agenten beschleunigen.
Für Nvidia fällt die Ankündigung in eine wichtige Börsenwoche. Am Mittwoch legt der Chipriese seine Zahlen für das zweite Geschäftsjahr 2027 vor.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB7BG26 ,
DE000NB7PVB8 ,
DE000NB7TMZ8 ,
DE000NB7L7V6 ,
DE000NB7JVD7 ,
DE000NB6MDL4 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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