Kann Starship SpaceX jetzt retten? Neuer Versuch am 23. Juli

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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 The large spacecraft
Die Aktie notiert unter ihrem Ausgabepreis, rund 100 Milliarden US-Dollar Börsenwert sind weg. Nun soll ein neuer Starship-Test das Vertrauen retten. Der nächste Fehler könnte teuer werden.
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

SpaceX setzt auf neue Aufträge und einen erfolgreichen Starship-Test, um den Kursverfall zu bremsen. Laut dem Wall Street Journal verhandelt der Konzern mit dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten über KI-Rechenleistung.

Das Unternehmen arbeitet bereits umfangreich für das US-amerikanische Militär. SpaceX startet Satelliten und entwickelt Kommunikations- sowie Raketenabwehrnetze. Zu einem möglichen neuen Vertrag äußerte sich der Konzern zunächst nicht.

Seit der Fusion mit xAI im Februar gehören auch die Rechenzentren Colossus eins und Colossus zwei in Memphis zu SpaceX. Langfristig will das Unternehmen Rechenzentren für künstliche Intelligenz in die Umlaufbahn bringen. Dort könnten sie Sonnenenergie nutzen und günstiger arbeiten.

Entscheidend ist Starship

Werte aus dem Artikel:
SpaceX Aktie 139,86 $ -1,01%

Die vollständig wiederverwendbare Rakete soll die Transportkosten ins All von mehreren Tausend auf wenige Hundert US-Dollar je Kilogramm senken.

Zuletzt musste SpaceX jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Der 13. Starship-Test wurde am 16. Juli kurz vor dem Abheben abgebrochen, nachdem mehrere Triebwerke nicht gezündet hatten. Der Marktwert des Unternehmens sank daraufhin um rund 100 Milliarden US-Dollar.

Nun plant SpaceX einen neuen Startversuch am Donnerstag, dem 23. Juli. Das Unternehmen habe das Antriebssystem verändert, um das Problem zu beheben.

Der Booster soll starten, die Stufentrennung absolvieren und anschließend einen kontrollierten Landeanflug durchführen. Die Oberstufe soll 20 Starlink-Satelliten der dritten Generation aussetzen. Diese werden später in der Atmosphäre verglühen.

Zusätzlich will SpaceX ein Raptor-Triebwerk im Weltraum erneut zünden. Danach soll die Rakete kontrolliert im Indischen Ozean wassern.

Für Anleger steht viel auf dem Spiel

Die SpaceX-Aktie fiel sechs Handelstage in Folge. Sie lag plötzlich unter dem Ausgabepreis von 135 US-Dollar und fast 40 Prozent unter dem Rekordhoch von 201,80 US-Dollar.

Ein erfolgreicher Test könnte neues Vertrauen schaffen. Ein weiterer Rückschlag würde dagegen auch die Pläne belasten, noch in diesem Jahr erstmals Starlink-Satelliten mit Starship in die Umlaufbahn zu bringen.


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