FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport (Fraport Aktie) hat die Folgen von Streiks und Iran-Krieg mit guten Geschäften seiner Airports im Ausland abgemildert. Während der Heimatstandort Frankfurt im ersten Halbjahr schwächelte, legten die meisten Fraport-Flughäfen im Ausland zu. So konnte Fraport Umsatz und Gewinn im Tagesgeschäft steigern. Die Inbetriebnahmen der neuen Passagierterminals in Frankfurt und Lima schlugen unter dem Strich aber teuer zu Buche.
Für dich zusammengefasst:
Fraport hat Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr gesteigert.
In Frankfurt sank das Passagieraufkommen um fast ein Prozent.
Die Fraport-Aktie verlor am Vormittag rund zweieinhalb Prozent.
An der Börse wurden die Neuigkeiten mit Kursverlusten quittiert. Die Fraport-Aktie verlor am Vormittag rund zweieinhalb Prozent auf 65,90 Euro und gehörte damit zu den stärksten Verlierern im MDax, dem Index der mittelgroßen Werte. Im Vergleich zum Jahreswechsel hat das Papier nun mehr als fünf Prozent verloren.
"Während das Passagieraufkommen in Frankfurt streikbedingt und aufgrund der aktuellen geopolitischen Situation im Nahen Osten stagniert, wächst der Verkehr an den meisten internationalen Standorten im Fraport-Konzern", sagte Konzernchef Stefan Schulte.
Allerdings hatte die Lufthansa ihre Regionaltochter Cityline im April stillgelegt und will ihr Flugangebot in diesem Jahr konzernweit überhaupt nicht mehr ausbauen. Fraport-Chef Schulte hatte seine Passagierprognose für Deutschlands größten Flughafen angesichts der Aussichten bereits im Juli gekappt.
Seither rechnet der Manager in diesem Jahr in Frankfurt nur noch mit einem Passagieraufkommen auf dem Niveau von 2025. Da hatte Fraport an seinem Heimatstandort rund 63,2 Millionen Fluggäste gezählt. Das Rekordniveau von 70,6 Millionen Passagieren aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 bleibt damit auch im laufenden Jahr weit entfernt.
In den ersten sechs Monaten kam Fraport in Frankfurt auf 28,9 Millionen Passagiere - fast ein Prozent weniger als im Vorjahr. Dies lag neben dem Wegfall von Flügen in den Nahen und Mittleren Osten an den Streiks bei der Lufthansa im April, die in Frankfurt allein 700.000 Fluggäste trafen.
Im wichtigen Reisemonat Juli ging es in Frankfurt wieder etwas aufwärts: Die Zahl der Fluggäste wuchs nach vorläufigen Zahlen im Jahresvergleich um 1,4 Prozent. Für die ersten sieben Monate steht damit aber immer noch ein Rückgang um 0,5 Prozent zu Buche.
Fraports Umsatz legte im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dennoch um vier Prozent auf 2,07 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 3,8 Prozent auf 582,3 Millionen Euro. Auf die Aktionäre entfiel ein Gewinn von 51,2 Millionen Euro. Das war nur noch gut halb so viel wie ein Jahr zuvor, weil die Inbetriebnahme der neuen Terminals in Lima und Frankfurt in Form von höheren Zinszahlungen negativ zu Buche schlug.
Der Rückgang kam nicht überraschend, schließlich hat die Fraport-Spitze aus diesem Grund schon für das Gesamtjahr einen Gewinnrückgang angekündigt. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll das Ergebnis im Vergleich zu 2025 jedoch weiterhin steigen - und zwar auf bis zu 1,5 Milliarden Euro. In Frankfurt hatte Fraport im April das dritte Passagierterminal im Süden des Flughafens in Betrieb genommen. Im Gegenzug bleibt das Terminal 2 bis ins nächste Jahrzehnt hinein geschlossen. Das Gebäude soll in diesem Zuge gründlich modernisiert werden./stw/niw/jha/
Werbung
Passende Knock-Outs
Strategie
Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB15PS4 ,
DE000NB2FS98 ,
DE000NB2L501 ,
DE000NB7EV73 ,
DE000NB7TWF9 ,
DE000NB7VEJ5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.