- Continental gibt Großteil der Contitech-Einnahmen weiter.
- 2,5 Milliarden Euro sollen an Aktionäre fließen.
- Der Verkauf von Contitech steht kurz vor dem Abschluss.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Der Kurs sank nach dem Handelsauftakt zu Wochenbeginn um 2,4 Prozent auf 74,17 Euro. Am Freitag war das Papier mit der Ankündigung des kurz bevorstehenden Verkaufs auf ein Hoch seit November 2021 geklettert. Die Conti-Aktie hat in diesem Jahr nun rund 9 Prozent zugelegt. Seit der Abspaltung der Autozuliefersparte Aumovio im September hat der Kurs rund ein Drittel gewonnen. Analyst Jose Asumendi von der US-Großbank JPMorgan sprach von einer Bewertung der Contitech-Sparte am oberen Ende der Markterwartungen, das sei ein positiver Schritt für Anleger.
Bereits am Freitag hatte Continental angekündigt, dass der Vertrag über den Verkauf von Contitech an den Finanzinvestor Lone Star Funds kurz vor dem Abschluss steht. Die Sparte werde bei der Transaktion mit vier Milliarden Euro bewertet. Zudem könnte Continental erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren erhalten. Auf Basis dieser Bewertung rechnet Conti zum Zeitpunkt des Closings der Transaktion mit einem Mittelzufluss von rund 3,1 Milliarden Euro.
"Die endgültigen finanziellen Effekte hängen von üblichen Mechanismen zur Kaufpreisanpassung sowie dem Zeitpunkt des Transaktionsvollzugs ab", hieß es in der Mitteilung vom Samstag. Der Vollzug der Transaktion stehe unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen, insbesondere der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden sowie weiterer marktüblicher Bedingungen. Er könnte noch bis Ende des laufenden Jahres erfolgen.
Conti hatte den Verkauf schon vor längerem angekündigt. Der Konzern hatte im September vergangenen Jahres bereits seine Autozuliefersparte Aumovio
Die Gewerkschaft IGBCE kündigte Widerstand gegen mögliche weitere Stellenstreichungen an. Man setze auf Dialog mit dem neuen Eigentümer, sollte es aber Pläne eines weiteren Arbeitsplatzabbaus über die beschlossene Größenordnung hinaus geben, werde das auf "entschiedenen Widerstand" stoßen, sagte Francesco Grioli, Mitglied des Continental-Aufsichtsrats und des geschäftsführenden Hauptvorstands der Industriegewerkschaft.
Continental hatte im Mai angekündigt, bei der Kunststofftechnik-Tochter Contitech weltweit 3.000 Stellen abzubauen, davon 1.600 in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen sollen bis mindestens Ende 2030 vermieden werden, teilte die IGBCE damals mit. Zuletzt beschäftigte die Sparte mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, davon etwa 7.700 in Deutschland.
Ein Eckpunktepapier verpflichte den Käufer unter anderem zu Investitionen, Arbeitsplatzsicherung und der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen in Deutschland, sagte der stellvertretende Continental-Aufsichtsratsvorsitzende und Konzernbetriebsratschef Hasan Allak. Der Käufer habe zudem zugesichert, Perspektiven für Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen./zb/len/tst/nas/men/nas/mis
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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