- UBS stuft CaixaBank von "Neutral" auf "Buy" hoch.
- Kursziel wird von 12,40 auf 14,90 Euro angehoben.
- Gewinn je Aktie soll bis 2028 jährlich um 12 Prozent zulegen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
Diese 5 Aktien könnten durchstarten (hier klicken)
Julian Schick Die Schweizer Großbank UBS stuft CaixaBank von "Neutral" auf "Buy" hoch und hebt das Kursziel von 12,40 auf 14,90 Euro an. Gemessen am Schlusskurs vom 22. September von 13,22 Euro ergibt sich ein Aufwärtspotenzial von knapp 13 Prozent.
Auslöser ist ausgerechnet die jüngste Schwäche der Aktie. Zwar liegt das Papier seit Jahresbeginn noch rund 25 Prozent im Plus. Seit den Zahlen zum zweiten Quartal hat es sich aber etwa 10 Prozentpunkte schlechter entwickelt als die spanische Konkurrenz. Das Management hatte sich damals vorsichtiger zum Zinsertrag für 2028 geäußert. Die Folge: Der traditionell hohe Bewertungsaufschlag gegenüber den heimischen Rivalen ist weitgehend verschwunden. Mit einem KGV von 11,4 auf Basis der Gewinnschätzung für 2028 liegt CaixaBank nun nahe an Bankinter, Sabadell oder Unicaja.
Operativ sehen die Analysten die Bank dagegen klar vorn. Der Gewinn je Aktie soll bis 2028 jährlich um 12 Prozent zulegen, bei der Konkurrenz sind es 7 bis 11 Prozent. Treiber ist der Zinsüberschuss, für den UBS ein Plus von 9 Prozent pro Jahr erwartet. Das Kreditbuch wuchs zuletzt um 8 Prozent, getragen vor allem vom internationalen Firmenkundengeschäft. Nur rund 27 Prozent der Einlagen werden verzinst, bei Bankinter und Sabadell sind es über 40 Prozent. Zudem laufen Anleihen im Volumen von 25 bis 30 Milliarden Euro mit einer Rendite von lediglich 1,4 Prozent aus. Sie können deutlich höher verzinst neu angelegt werden. Das soll bis 2028 zusätzliche Erträge von 750 bis 800 Millionen Euro bringen.
Die Rendite auf das materielle Eigenkapital sehen die Experten 2028 bei über 21 Prozent, die Dividendenrendite bei mehr als 6 Prozent. Der Zwölfmonats-Euribor liegt aktuell über 3,3 Prozent, UBS rechnet aber nur mit 2,5 Prozent. Deshalb könnten die Schätzungen sogar zu vorsichtig sein.
Selbst wenn sich die Kundenmargen nicht weiter verbessern, würde der Gewinn laut UBS nur um 3 Prozent sinken. Als Spanne für die kommenden zwölf Monate nennen die Analysten 12,20 Euro im schlechtesten und 16,60 Euro im besten Fall.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.