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Burford Capital Aktie

Aktie
WKN:  A2QE5M ISIN:  GG00BMGYLN96 US-Symbol:  BUR Branche:  Kapitalmärkte Land:  Guernsey
8,13 €
-0,13 €
-1,57%
11:12:43 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,69 Mrd. €
Streubesitz
18,42%
KGV
19,32
Dividende
0,094 £
Dividendenrendite
1,22%
Index-Zuordnung
-
Burford Capital Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Burford Capital Ltd ist ein spezialisierter Anbieter von Prozessfinanzierung und rechtlichen Risiko­lösungen mit Fokus auf komplexe Handels- und Schiedsverfahren. Das in London gelistete Unternehmen agiert als alternative Anlageplattform für institutionelle und professionelle Investoren, die Zugang zu der Anlageklasse "Litigation Finance" suchen. Burford strukturiert Rechtsansprüche als investierbare Vermögenswerte, übernimmt Prozesskostenrisiken und partizipiert im Erfolgsfall an Vergleichs- oder Urteilserlösen. Das Geschäftsmodell zielt auf unkorrelierte Renditen gegenüber klassischen Anlageklassen, was Burford für Portfolios mit Diversifikationsanspruch interessant macht. Der operative Schwerpunkt liegt auf großvolumigen Streitigkeiten im Wirtschaftsrecht, häufig mit multinationalem Bezug.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Burford Capital basiert auf der Bereitstellung von Kapital für Unternehmen, Anwaltskanzleien und Insolvenzverwalter zur Finanzierung kostenintensiver Rechtsstreitigkeiten. Burford übernimmt dabei typischerweise Anwalts- und Gerichtskosten sowie gegebenenfalls Sicherheitsleistungen und erhält im Gegenzug einen vertraglich fixierten Anteil am ökonomischen Erfolg des Verfahrens. Die Erlösstruktur ist häufig asymmetrisch: Verluste sind auf den eingesetzten Kapitaleinsatz begrenzt, während im Erfolgsfall eine überproportionale Gewinnbeteiligung möglich ist. Kern der Wertschöpfung sind die juristische und ökonomische Due Diligence einzelner Fälle, die Portfoliobündelung von Streitigkeiten sowie das aktive Management rechtlicher Risiken über den gesamten Verfahrenszyklus. Burford agiert sowohl als Principal Investor mit Bilanzrisiko als auch als Asset Manager für Drittinvestoren in dedizierten Fondsvehikeln. Dadurch entstehen mehrschichtige Einnahmequellen aus Erfolgsbeteiligungen, Managementgebühren und potenziellen Performance Fees.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Burford Capital besteht darin, den Zugang zur Justiz für wirtschaftlich rationale, aber kapitalintensive Rechtsansprüche zu erleichtern und zugleich eine institutionalisierte Anlageklasse für Rechtsrisiken zu etablieren. Burford versteht sich als Schnittstelle zwischen Kapitalmarkt und Rechtssystem und verfolgt das Ziel, Rechtsansprüche zu entkoppeln von den Bilanzzwängen der Anspruchsteller. Strategisch positioniert sich das Unternehmen als marktführender, global agierender Anbieter mit hoher analytischer Tiefe, strengen Risikostandards und langfristig ausgerichteter Kapitalallokation. Im Zentrum stehen Kapitaldisziplin, Diversifikation über Fälle, Rechtsgebiete und Jurisdiktionen sowie die Entwicklung wiederkehrender Kundenbeziehungen mit Großunternehmen und internationalen Kanzleien.

Produkte und Dienstleistungen

Burford bietet ein breites Spektrum an rechtsspezifischen Finanzierungs- und Risiko­transferlösungen. Dazu zählen unter anderem
  • Einzelklagefinanzierungen für komplexe Handelsstreitigkeiten und internationale Schiedsverfahren
  • Portfoliofinanzierungen, bei denen mehrere Verfahren eines Unternehmens oder einer Kanzlei in einem strukturierten Rahmen zusammengefasst werden
  • Monetarisierungen, also der vorzeitige Ankauf oder die Vorfinanzierung von erwarteten Urteils- oder Vergleichserlösen
  • Verteidigerfinanzierungen, bei denen Burford Verteidigungskosten übernimmt und die Vergütung erfolgsabhängig strukturiert
  • Risikotransfer-Lösungen, mit denen Unternehmen bestehende Rechtsrisiken von ihrer Bilanz auf Burford oder von Burford verwaltete Vehikel auslagern
Ergänzend erbringt Burford analytische und strategische Dienstleistungen, etwa Bewertung von Rechtsansprüchen, Szenarioanalysen, Strukturierung von Litigation-Portfolios sowie Beratung zur Optimierung der Rechtskostensteuerung. Die Gesellschaft arbeitet eng mit internationalen Wirtschafts­kanzleien zusammen und entwickelt maßgeschneiderte Finanzierungsstrukturen, die an die spezifische Prozessstrategie angepasst sind.

Business Units und organisatorische Struktur

Burford Capital gliedert seine Aktivitäten im Kern in zwei Funktionsbereiche: eigene Bilanzinvestitionen und Asset-Management-Produkte für Drittinvestoren. Im Bilanzgeschäft investiert Burford direkt in Rechtsstreitigkeiten und hält diese Engagements auf der eigenen Bilanz. Im Asset-Management-Segment werden institutionelle Anleger über spezialisierte Fonds und Mandate in die Anlageklasse Prozessfinanzierung eingebunden. Diese Struktur erlaubt eine Skalierung des Geschäftes bei gleichzeitiger Risikostreuung. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch spezialisierte Einheiten für Vollstreckung und Realisation von titulierten Ansprüchen sowie für Research, Datenanalyse und Portfolio-Controlling. Über die Jahre hat Burford zudem interne Kompetenzzentren für internationale Schiedsgerichtsbarkeit, Sammelklagen und komplexe Vollstreckungssituationen aufgebaut.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Burford Capital gilt als einer der Pioniere und größten Akteure im globalen Litigation-Finance-Markt. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus Kapitalstärke, langjähriger Fallhistorie und spezialisierter juristischer Expertise in Hochvolumenverfahren. Die Größe des bestehenden Portfolios verschafft Burford signifikante Erfahrungswerte zu Erfolgsquoten, Verfahrensdauern und Recovery-Raten, die in proprietäre Bewertungsmodelle einfließen. Dies begründet einen datengetriebenen Burggraben, da Wettbewerber ohne vergleichbare Track Records oft mit höherer Unsicherheit kalkulieren. Ein weiterer Moat liegt in den etablierten Beziehungen zu international führenden Wirtschaftskanzleien und Großunternehmen, die wiederkehrende Deal-Flows generieren. Burford hat zudem interne Teams für Urteilsdurchsetzung und Asset Recovery aufgebaut, ein Bereich, der spezialisiertes Know-how in komplexen internationalen Strukturen erfordert und hohe Markteintrittsbarrieren aufweist. Die Fähigkeit, großvolumige, mehrjährige Engagements zu strukturieren und zu finanzieren, verschafft Burford einen Vorteil gegenüber kleineren Anbietern.

Wettbewerbsumfeld

Burford operiert in einem wachsenden, aber noch fragmentierten Markt für Prozessfinanzierung. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen international agierende Litigation-Finance-Spezialisten wie etwa Omni Bridgeway, Litigation Capital Management und andere institutionelle Anbieter, daneben regionale Player und spezialisierte Fonds. Wettbewerb findet vor allem um qualitativ hochwertige, volumenstarke Fälle und langfristige Portfoliovereinbarungen mit Unternehmen statt. Burford differenziert sich über Kapazität für große Ticketgrößen, die Fähigkeit zur Strukturierung komplexer Portfolios und eine institutionalisierte Investment-Infrastruktur. Gleichwohl erhöht die zunehmende Professionalisierung des Sektors den Wettbewerbsdruck, insbesondere in Kernjurisdiktionen wie den USA, dem Vereinigten Königreich und ausgewählten Common-Law-Ländern. Regulatorische Entwicklungen und das Meinungsbild der Gerichte zur Drittfinanzierung von Rechtsstreitigkeiten wirken sich ebenfalls auf die Wettbewerbsdynamik aus.

Management, Corporate Governance und Strategie

Burford Capital wird von einem erfahrenen Managementteam mit juristischem und finanzwirtschaftlichem Hintergrund geführt. Die Führungsebene vereint Expertise aus internationalen Wirtschaftskanzleien, Investmenthäusern und dem Bereich strukturierter Finanzierungen. Strategisch setzt das Management auf drei zentrale Pfeiler: Ausbau des globalen Deal-Flows, Diversifikation über Jurisdiktionen und Rechtsgebiete sowie weitere Institutionalisierung der Anlageplattform. Corporate Governance steht unter besonderer Beobachtung, da Bewertungsfragen und die bilanzielle Abbildung von Rechtsansprüchen ein hohes Maß an Transparenz erfordern. Das Management verfolgt daher eine stärkere Angleichung an Kapitalmarktstandards, etwa durch verbesserte Offenlegung von Bewertungsannahmen, Portfolioaufbau und Risikoprofil. Die Kapitalallokationsstrategie bleibt dabei konservativ im Sinne breiter Diversifikation und sorgfältig geprüfter Engagements.

Branchen- und Regionalanalyse

Burford bewegt sich im Schnittfeld von Rechtsdienstleistungsbranche, alternativen Investmentprodukten und Nischenfinanzierung. Der Markt für Prozessfinanzierung profitiert von zunehmender Komplexität grenzüberschreitender Handelsbeziehungen, hohen Prozesskosten, bilanziellen Zwängen großer Unternehmen und wachsender Akzeptanz von Drittfinanzierung durch Gerichte und Regulatoren. Regional bilden die USA und das Vereinigte Königreich die wichtigsten Märkte, ergänzt um internationale Schiedsverfahren mit globalem Parteienkreis. In Kontinentaleuropa, Australien und ausgewählten Schwellenländern wächst die Nachfrage, ist aber teilweise von regulatorischer Unsicherheit geprägt. Das Branchenumfeld weist strukturelles Wachstumspotenzial auf, ist jedoch anfällig für Veränderungen im Prozessrecht, Rechtsprechung zu Kostenverteilung und zulässiger Drittfinanzierung. Makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Refinanzierungskosten und Konjunkturzyklen beeinflussen indirekt die Attraktivität der Anlageklasse.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Burford Capital wurde Ende der 2000er-Jahre mit dem Ziel gegründet, Prozessfinanzierung institutionell zu skalieren und als eigenständige Anlageklasse zu etablieren. Von Beginn an fokussierte sich das Unternehmen auf kommerzielle Streitigkeiten hoher Streitwerte, zunächst primär in angloamerikanischen Rechtsordnungen. Im Zeitverlauf hat Burford seine Plattform erheblich erweitert, sowohl hinsichtlich geografischer Reichweite als auch der Breite der Produktpalette. Das Unternehmen war maßgeblich an der Professionalisierung des Litigation-Finance-Sektors beteiligt und trug dazu bei, Standardstrukturen für Verträge, Risikoallokation und Portfoliofinanzierung zu etablieren. Die Börsennotierung und der Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichten eine deutliche Ausweitung des Investitionsvolumens. Burford hat dabei unterschiedliche Marktphasen durchlebt, einschließlich Phasen intensiver öffentlicher Diskussion über Bewertungsfragen und Transparenz, was wiederum Anpassungen in Reporting und Governance auslöste. Dieser Pfad hat zu einer reiferen, stärker regulierten und kapitalmarktorientierten Unternehmensstruktur geführt.

Besonderheiten des Geschäftsmodells

Eine wesentliche Besonderheit von Burford liegt in der Natur des zugrunde liegenden Vermögenswertes: Rechtsansprüche lassen sich nur begrenzt mit traditionellen Sicherheiten vergleichen, sind selten liquide und häufig binär im Ausgang. Dies erfordert eine ausgeprägte Expertise in juristischer Analyse, Szenariomodellierung und probabilistischer Bewertung. Die Ertragsprofile der Engagements sind oft langlaufend und ungleich verteilt, mit Phasen geringerer Realisation und punktuellen, teilweise sehr hohen Cashflows. Für Investoren bedeutet dies, dass klassische Kennzahlen kurzfristig nur eingeschränkt aussagefähig sein können und ein Verständnis für die Pipeline an laufenden Fällen und deren Reifegrad notwendig ist. Zudem ist Burford auf die Integrität von Rechtsordnungen, die Durchsetzbarkeit von Urteilen und die Verlässlichkeit internationaler Schiedsgerichtsbarkeit angewiesen. Veränderungen in diesen Rahmenbedingungen können das Geschäftsmodell direkt beeinflussen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger kann Burford Capital interessante Diversifikationsmerkmale bieten. Prozessfinanzierung weist tendenziell eine geringe direkte Korrelation zu traditionellen Aktien-, Zins- und Rohstoffmärkten auf, da Erträge primär von juristischen Erfolgswahrscheinlichkeiten und nicht von makroökonomischen Zyklen abhängen. Burford verfügt über eine langjährige Markterfahrung, ein breites Portfolio und ausgebaute Strukturen für Risiko- und Portfoliomanagement. Das Wachstumspotenzial des globalen Litigation-Finance-Marktes, insbesondere in untererschlossenen Jurisdiktionen und neuen Anwendungsfeldern wie Sammelklagen, kartellrechtlichen Schadenersatzansprüchen oder komplexen Schiedsverfahren, eröffnet zusätzliche Skalierungsmöglichkeiten. Zudem kann die institutionelle Verankerung bei professionellen Investoren die Marktposition von Burford langfristig stabilisieren.

Risiken und Bewertungsaspekte

Dem Chancenprofil stehen signifikante Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Zentral ist das Bewertungsrisiko: Die Bilanzierung von Rechtsansprüchen und laufenden Verfahren erfordert Annahmen zu Erfolgswahrscheinlichkeiten, Verfahrensdauer und Durchsetzbarkeit. Fehleinschätzungen können zu Volatilität in den Ergebnissen und zu Vertrauensfragen am Kapitalmarkt führen. Zudem besteht ein Konzentrationsrisiko, da einzelne Großfälle einen materiellen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben können. Regulatorische und rechtspolitische Risiken betreffen insbesondere mögliche Einschränkungen oder strengere Offenlegungspflichten für Prozessfinanzierer. Reputationsrisiken ergeben sich aus der öffentlichen Wahrnehmung von Drittfinanzierung und der Behandlung sensibler Streitigkeiten. Schließlich ist das Geschäftsmodell kapitalintensiv und abhängig von der Fähigkeit, zu angemessenen Konditionen frisches Kapital zu beschaffen. Für ein Investment in Burford Capital ist daher ein langfristiger Anlagehorizont, eine hohe Risikoakzeptanz für Bewertungs- und Rechtsrisiken sowie die Bereitschaft erforderlich, komplexe Berichterstattung zu analysieren. Eine individuelle Beurteilung von Risiko-Rendite-Profil, Governance-Qualität und Transparenz bleibt unerlässlich.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 8,20 € / 8,245 €
Spread +0,55%
Schluss Vortag 8,26 €
Gehandelte Stücke 100
Tagesvolumen Vortag 12.312,11 €
Tagestief 8,13 €
Tageshoch 8,13 €
52W-Tief 7,10 €
52W-Hoch 15,02 €
Jahrestief 7,47 €
Jahreshoch 8,595 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 472,25 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 659,77 $
Jahresüberschuss in Mio. 229,58 $
Umsatz je Aktie 2,12 $
Gewinn je Aktie 0,66 $
Gewinnrendite +9,49%
Umsatzrendite +31,02%
Return on Investment +3,72%
Marktkapitalisierung in Mio. 2.846 $
KGV (Kurs/Gewinn) 19,32
KBV (Kurs/Buchwert) 1,18
KUV (Kurs/Umsatz) 6,01
Eigenkapitalrendite +6,05%
Eigenkapitalquote +39,18%

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Stabilität der Dividende 0,87 (max 1,00)
Jährlicher -7,75% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 5,13% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 31,8% (auf den Gewinn/FFO)
quote 84,9% (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
30.10.2025 0,047 £ (0,053 €)
22.05.2025 0,047 £ (0,055 €)
31.10.2024 0,048 £ (0,057 €)
23.05.2024 0,063 $ (0,058 €)
09.11.2023 0,063 $ (0,058 €)
25.05.2023 0,063 $ (0,058 €)
03.11.2022 0,063 $ (0,064 €)
26.05.2022 0,063 $ (0,059 €)
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Düsseldorf 8,115 € -0,79%
8,18 € 12:32
Frankfurt 8,15 € +0,87%
8,08 € 08:07
Hamburg 8,33 € +2,71%
8,11 € 08:11
München 8,295 € 0 %
8,295 € 08:12
Stuttgart 8,185 € -0,06%
8,19 € 15:02
L&S RT 8,2225 € -0,57%
8,27 € 15:29
NYSE 9,81 $ 0 %
9,81 $ 01:00
Nasdaq 9,815 $ 0 %
9,815 $ 27.01.26
AMEX 9,845 $ +1,23%
9,725 $ 27.01.26
Tradegate 8,13 € -1,57%
8,26 € 11:12
Quotrix 8,34 € +2,21%
8,16 € 07:27
Gettex 8,175 € 0 %
8,175 € 15:14
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
28.01.26 8,13 813
27.01.26 8,26 12.312
26.01.26 8,135 11.083
23.01.26 8,225 71 T
22.01.26 8,495 5.472
21.01.26 8,22 30.919
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 8,22 € -1,09%
1 Monat 7,665 € +6,07%
6 Monate 11,60 € -29,91%
1 Jahr 14,12 € -42,42%
5 Jahre 7,02 € +15,81%

Unternehmensprofil Burford Capital Ltd

Burford Capital Ltd ist ein spezialisierter Anbieter von Prozessfinanzierung und rechtlichen Risiko­lösungen mit Fokus auf komplexe Handels- und Schiedsverfahren. Das in London gelistete Unternehmen agiert als alternative Anlageplattform für institutionelle und professionelle Investoren, die Zugang zu der Anlageklasse "Litigation Finance" suchen. Burford strukturiert Rechtsansprüche als investierbare Vermögenswerte, übernimmt Prozesskostenrisiken und partizipiert im Erfolgsfall an Vergleichs- oder Urteilserlösen. Das Geschäftsmodell zielt auf unkorrelierte Renditen gegenüber klassischen Anlageklassen, was Burford für Portfolios mit Diversifikationsanspruch interessant macht. Der operative Schwerpunkt liegt auf großvolumigen Streitigkeiten im Wirtschaftsrecht, häufig mit multinationalem Bezug.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Burford Capital basiert auf der Bereitstellung von Kapital für Unternehmen, Anwaltskanzleien und Insolvenzverwalter zur Finanzierung kostenintensiver Rechtsstreitigkeiten. Burford übernimmt dabei typischerweise Anwalts- und Gerichtskosten sowie gegebenenfalls Sicherheitsleistungen und erhält im Gegenzug einen vertraglich fixierten Anteil am ökonomischen Erfolg des Verfahrens. Die Erlösstruktur ist häufig asymmetrisch: Verluste sind auf den eingesetzten Kapitaleinsatz begrenzt, während im Erfolgsfall eine überproportionale Gewinnbeteiligung möglich ist. Kern der Wertschöpfung sind die juristische und ökonomische Due Diligence einzelner Fälle, die Portfoliobündelung von Streitigkeiten sowie das aktive Management rechtlicher Risiken über den gesamten Verfahrenszyklus. Burford agiert sowohl als Principal Investor mit Bilanzrisiko als auch als Asset Manager für Drittinvestoren in dedizierten Fondsvehikeln. Dadurch entstehen mehrschichtige Einnahmequellen aus Erfolgsbeteiligungen, Managementgebühren und potenziellen Performance Fees.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Burford Capital besteht darin, den Zugang zur Justiz für wirtschaftlich rationale, aber kapitalintensive Rechtsansprüche zu erleichtern und zugleich eine institutionalisierte Anlageklasse für Rechtsrisiken zu etablieren. Burford versteht sich als Schnittstelle zwischen Kapitalmarkt und Rechtssystem und verfolgt das Ziel, Rechtsansprüche zu entkoppeln von den Bilanzzwängen der Anspruchsteller. Strategisch positioniert sich das Unternehmen als marktführender, global agierender Anbieter mit hoher analytischer Tiefe, strengen Risikostandards und langfristig ausgerichteter Kapitalallokation. Im Zentrum stehen Kapitaldisziplin, Diversifikation über Fälle, Rechtsgebiete und Jurisdiktionen sowie die Entwicklung wiederkehrender Kundenbeziehungen mit Großunternehmen und internationalen Kanzleien.

Produkte und Dienstleistungen

Burford bietet ein breites Spektrum an rechtsspezifischen Finanzierungs- und Risiko­transferlösungen. Dazu zählen unter anderem
  • Einzelklagefinanzierungen für komplexe Handelsstreitigkeiten und internationale Schiedsverfahren
  • Portfoliofinanzierungen, bei denen mehrere Verfahren eines Unternehmens oder einer Kanzlei in einem strukturierten Rahmen zusammengefasst werden
  • Monetarisierungen, also der vorzeitige Ankauf oder die Vorfinanzierung von erwarteten Urteils- oder Vergleichserlösen
  • Verteidigerfinanzierungen, bei denen Burford Verteidigungskosten übernimmt und die Vergütung erfolgsabhängig strukturiert
  • Risikotransfer-Lösungen, mit denen Unternehmen bestehende Rechtsrisiken von ihrer Bilanz auf Burford oder von Burford verwaltete Vehikel auslagern
Ergänzend erbringt Burford analytische und strategische Dienstleistungen, etwa Bewertung von Rechtsansprüchen, Szenarioanalysen, Strukturierung von Litigation-Portfolios sowie Beratung zur Optimierung der Rechtskostensteuerung. Die Gesellschaft arbeitet eng mit internationalen Wirtschafts­kanzleien zusammen und entwickelt maßgeschneiderte Finanzierungsstrukturen, die an die spezifische Prozessstrategie angepasst sind.

Business Units und organisatorische Struktur

Burford Capital gliedert seine Aktivitäten im Kern in zwei Funktionsbereiche: eigene Bilanzinvestitionen und Asset-Management-Produkte für Drittinvestoren. Im Bilanzgeschäft investiert Burford direkt in Rechtsstreitigkeiten und hält diese Engagements auf der eigenen Bilanz. Im Asset-Management-Segment werden institutionelle Anleger über spezialisierte Fonds und Mandate in die Anlageklasse Prozessfinanzierung eingebunden. Diese Struktur erlaubt eine Skalierung des Geschäftes bei gleichzeitiger Risikostreuung. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch spezialisierte Einheiten für Vollstreckung und Realisation von titulierten Ansprüchen sowie für Research, Datenanalyse und Portfolio-Controlling. Über die Jahre hat Burford zudem interne Kompetenzzentren für internationale Schiedsgerichtsbarkeit, Sammelklagen und komplexe Vollstreckungssituationen aufgebaut.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Burford Capital gilt als einer der Pioniere und größten Akteure im globalen Litigation-Finance-Markt. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus Kapitalstärke, langjähriger Fallhistorie und spezialisierter juristischer Expertise in Hochvolumenverfahren. Die Größe des bestehenden Portfolios verschafft Burford signifikante Erfahrungswerte zu Erfolgsquoten, Verfahrensdauern und Recovery-Raten, die in proprietäre Bewertungsmodelle einfließen. Dies begründet einen datengetriebenen Burggraben, da Wettbewerber ohne vergleichbare Track Records oft mit höherer Unsicherheit kalkulieren. Ein weiterer Moat liegt in den etablierten Beziehungen zu international führenden Wirtschaftskanzleien und Großunternehmen, die wiederkehrende Deal-Flows generieren. Burford hat zudem interne Teams für Urteilsdurchsetzung und Asset Recovery aufgebaut, ein Bereich, der spezialisiertes Know-how in komplexen internationalen Strukturen erfordert und hohe Markteintrittsbarrieren aufweist. Die Fähigkeit, großvolumige, mehrjährige Engagements zu strukturieren und zu finanzieren, verschafft Burford einen Vorteil gegenüber kleineren Anbietern.

Wettbewerbsumfeld

Burford operiert in einem wachsenden, aber noch fragmentierten Markt für Prozessfinanzierung. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen international agierende Litigation-Finance-Spezialisten wie etwa Omni Bridgeway, Litigation Capital Management und andere institutionelle Anbieter, daneben regionale Player und spezialisierte Fonds. Wettbewerb findet vor allem um qualitativ hochwertige, volumenstarke Fälle und langfristige Portfoliovereinbarungen mit Unternehmen statt. Burford differenziert sich über Kapazität für große Ticketgrößen, die Fähigkeit zur Strukturierung komplexer Portfolios und eine institutionalisierte Investment-Infrastruktur. Gleichwohl erhöht die zunehmende Professionalisierung des Sektors den Wettbewerbsdruck, insbesondere in Kernjurisdiktionen wie den USA, dem Vereinigten Königreich und ausgewählten Common-Law-Ländern. Regulatorische Entwicklungen und das Meinungsbild der Gerichte zur Drittfinanzierung von Rechtsstreitigkeiten wirken sich ebenfalls auf die Wettbewerbsdynamik aus.

Management, Corporate Governance und Strategie

Burford Capital wird von einem erfahrenen Managementteam mit juristischem und finanzwirtschaftlichem Hintergrund geführt. Die Führungsebene vereint Expertise aus internationalen Wirtschaftskanzleien, Investmenthäusern und dem Bereich strukturierter Finanzierungen. Strategisch setzt das Management auf drei zentrale Pfeiler: Ausbau des globalen Deal-Flows, Diversifikation über Jurisdiktionen und Rechtsgebiete sowie weitere Institutionalisierung der Anlageplattform. Corporate Governance steht unter besonderer Beobachtung, da Bewertungsfragen und die bilanzielle Abbildung von Rechtsansprüchen ein hohes Maß an Transparenz erfordern. Das Management verfolgt daher eine stärkere Angleichung an Kapitalmarktstandards, etwa durch verbesserte Offenlegung von Bewertungsannahmen, Portfolioaufbau und Risikoprofil. Die Kapitalallokationsstrategie bleibt dabei konservativ im Sinne breiter Diversifikation und sorgfältig geprüfter Engagements.

Branchen- und Regionalanalyse

Burford bewegt sich im Schnittfeld von Rechtsdienstleistungsbranche, alternativen Investmentprodukten und Nischenfinanzierung. Der Markt für Prozessfinanzierung profitiert von zunehmender Komplexität grenzüberschreitender Handelsbeziehungen, hohen Prozesskosten, bilanziellen Zwängen großer Unternehmen und wachsender Akzeptanz von Drittfinanzierung durch Gerichte und Regulatoren. Regional bilden die USA und das Vereinigte Königreich die wichtigsten Märkte, ergänzt um internationale Schiedsverfahren mit globalem Parteienkreis. In Kontinentaleuropa, Australien und ausgewählten Schwellenländern wächst die Nachfrage, ist aber teilweise von regulatorischer Unsicherheit geprägt. Das Branchenumfeld weist strukturelles Wachstumspotenzial auf, ist jedoch anfällig für Veränderungen im Prozessrecht, Rechtsprechung zu Kostenverteilung und zulässiger Drittfinanzierung. Makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Refinanzierungskosten und Konjunkturzyklen beeinflussen indirekt die Attraktivität der Anlageklasse.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Burford Capital wurde Ende der 2000er-Jahre mit dem Ziel gegründet, Prozessfinanzierung institutionell zu skalieren und als eigenständige Anlageklasse zu etablieren. Von Beginn an fokussierte sich das Unternehmen auf kommerzielle Streitigkeiten hoher Streitwerte, zunächst primär in angloamerikanischen Rechtsordnungen. Im Zeitverlauf hat Burford seine Plattform erheblich erweitert, sowohl hinsichtlich geografischer Reichweite als auch der Breite der Produktpalette. Das Unternehmen war maßgeblich an der Professionalisierung des Litigation-Finance-Sektors beteiligt und trug dazu bei, Standardstrukturen für Verträge, Risikoallokation und Portfoliofinanzierung zu etablieren. Die Börsennotierung und der Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichten eine deutliche Ausweitung des Investitionsvolumens. Burford hat dabei unterschiedliche Marktphasen durchlebt, einschließlich Phasen intensiver öffentlicher Diskussion über Bewertungsfragen und Transparenz, was wiederum Anpassungen in Reporting und Governance auslöste. Dieser Pfad hat zu einer reiferen, stärker regulierten und kapitalmarktorientierten Unternehmensstruktur geführt.

Besonderheiten des Geschäftsmodells

Eine wesentliche Besonderheit von Burford liegt in der Natur des zugrunde liegenden Vermögenswertes: Rechtsansprüche lassen sich nur begrenzt mit traditionellen Sicherheiten vergleichen, sind selten liquide und häufig binär im Ausgang. Dies erfordert eine ausgeprägte Expertise in juristischer Analyse, Szenariomodellierung und probabilistischer Bewertung. Die Ertragsprofile der Engagements sind oft langlaufend und ungleich verteilt, mit Phasen geringerer Realisation und punktuellen, teilweise sehr hohen Cashflows. Für Investoren bedeutet dies, dass klassische Kennzahlen kurzfristig nur eingeschränkt aussagefähig sein können und ein Verständnis für die Pipeline an laufenden Fällen und deren Reifegrad notwendig ist. Zudem ist Burford auf die Integrität von Rechtsordnungen, die Durchsetzbarkeit von Urteilen und die Verlässlichkeit internationaler Schiedsgerichtsbarkeit angewiesen. Veränderungen in diesen Rahmenbedingungen können das Geschäftsmodell direkt beeinflussen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger kann Burford Capital interessante Diversifikationsmerkmale bieten. Prozessfinanzierung weist tendenziell eine geringe direkte Korrelation zu traditionellen Aktien-, Zins- und Rohstoffmärkten auf, da Erträge primär von juristischen Erfolgswahrscheinlichkeiten und nicht von makroökonomischen Zyklen abhängen. Burford verfügt über eine langjährige Markterfahrung, ein breites Portfolio und ausgebaute Strukturen für Risiko- und Portfoliomanagement. Das Wachstumspotenzial des globalen Litigation-Finance-Marktes, insbesondere in untererschlossenen Jurisdiktionen und neuen Anwendungsfeldern wie Sammelklagen, kartellrechtlichen Schadenersatzansprüchen oder komplexen Schiedsverfahren, eröffnet zusätzliche Skalierungsmöglichkeiten. Zudem kann die institutionelle Verankerung bei professionellen Investoren die Marktposition von Burford langfristig stabilisieren.

Risiken und Bewertungsaspekte

Dem Chancenprofil stehen signifikante Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Zentral ist das Bewertungsrisiko: Die Bilanzierung von Rechtsansprüchen und laufenden Verfahren erfordert Annahmen zu Erfolgswahrscheinlichkeiten, Verfahrensdauer und Durchsetzbarkeit. Fehleinschätzungen können zu Volatilität in den Ergebnissen und zu Vertrauensfragen am Kapitalmarkt führen. Zudem besteht ein Konzentrationsrisiko, da einzelne Großfälle einen materiellen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben können. Regulatorische und rechtspolitische Risiken betreffen insbesondere mögliche Einschränkungen oder strengere Offenlegungspflichten für Prozessfinanzierer. Reputationsrisiken ergeben sich aus der öffentlichen Wahrnehmung von Drittfinanzierung und der Behandlung sensibler Streitigkeiten. Schließlich ist das Geschäftsmodell kapitalintensiv und abhängig von der Fähigkeit, zu angemessenen Konditionen frisches Kapital zu beschaffen. Für ein Investment in Burford Capital ist daher ein langfristiger Anlagehorizont, eine hohe Risikoakzeptanz für Bewertungs- und Rechtsrisiken sowie die Bereitschaft erforderlich, komplexe Berichterstattung zu analysieren. Eine individuelle Beurteilung von Risiko-Rendite-Profil, Governance-Qualität und Transparenz bleibt unerlässlich.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,69 Mrd. €
Aktienanzahl 219,42 Mio.
Streubesitz 18,42%
Währung EUR
Land Guernsey
Sektor Finanzen
Branche Kapitalmärkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+4,90% BlackRock Inc
+4,82% Mithaq Capital SPC
+4,20% Ameriprise Financial Inc
+3,53% Orbis Allan Gray Ltd
+3,50% Pictet North America Advisors Sa
+3,50% Pictet Asset Management SA (Junked)
+2,78% Amvescap Plc.
+2,27% Bank of Montreal
+2,27% BMO Capital Markets Corp.
+2,26% Teacher Retirement System Of Texas
+1,71% Barrow Hanley Mewhinney & Strauss LLC
+1,57% State Street Corp
+1,54% GREENLEA LANE CAPITAL MANAGEMENT, LLC
+1,34% CI Investments Inc
+1,34% Cooke & Bieler LP
+1,23% UBS Group AG
+1,20% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,17% Contrarian Capital Management LLC
+1,15% Bandera Partners LLC
+1,06% Geode Capital Management, LLC
+34,25% Weitere
+18,42% Streubesitz

Community-Beiträge zu Burford Capital Ltd

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
mutig
Argentinien
https://dievolkswirtschaft.ch/de/2025/01/argentinien-das-schuldengeplagte-land-aendert-seine-politik/
Avatar des Verfassers
MindTheGap
Was mir am meisten Sorgen macht...
...ist weniger die Weigerung von Argentinien als vielmehr der Umstand, dass ich nicht glaube, dass sich die Justiz unter Trump dauerhaft dem politischen Einfluss von "oben" entziehen kann. Zumindest hat das Justizministerium schon klar gemacht, dass man sich eher auf der Argentinischen Seite verortet. Insofern befürchte ich, dass sich da gar nichts tun wird, zumindest solange Trump oder Gleichgesinnte am Hebel der Macht sitzen.
Avatar des Verfassers
kriki65
Gute Nachricht
Argentinien versucht wohl weiter zu verhindern, hat schon Anfechtung angekündigt. Bin gespannt
Avatar des Verfassers
MindTheGap
Ich hol jetzt mal das Popcorn raus...
https://de.marketscreener.com/kurs/wahrung/EURO-ARGENTINE-PESO-EUR-A-2356444/news/US-Richterin-ordnet-Argentinien-zur-Ubertragung-von-YPF-Anteilen-zur-Teilbefriedigung-eines-Urteils-50377519/?utm_source=whatsapp&utm_medium=social&utm_campaign=share
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Häufig gestellte Fragen zur Burford Capital Aktie und zum Burford Capital Kurs

Der aktuelle Kurs der Burford Capital Aktie liegt bei 8,13 €.

Für 1.000€ kann man sich 123,00 Burford Capital Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Burford Capital Aktie lautet BUR.

Die 1 Monats-Performance der Burford Capital Aktie beträgt aktuell 6,07%.

Die 1 Jahres-Performance der Burford Capital Aktie beträgt aktuell -42,42%.

Der Aktienkurs der Burford Capital Aktie liegt aktuell bei 8,13 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 6,07% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Burford Capital eine Wertentwicklung von -14,96% aus und über 6 Monate sind es -29,91%.

Das 52-Wochen-Hoch der Burford Capital Aktie liegt bei 15,02 €.

Das 52-Wochen-Tief der Burford Capital Aktie liegt bei 7,10 €.

Das Allzeithoch von Burford Capital liegt bei 23,44 €.

Das Allzeittief von Burford Capital liegt bei 3,12 €.

Die Volatilität der Burford Capital Aktie liegt derzeit bei 59,14%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Burford Capital in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,69 Mrd. €

Insgesamt sind 222,8 Mio Burford Capital Aktien im Umlauf.

BlackRock Inc hält +4,90% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Burford Capital hat seinen Hauptsitz in Guernsey.

Burford Capital gehört zum Sektor Kapitalmärkte.

Das KGV der Burford Capital Aktie beträgt 19,32.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Burford Capital betrug 472.247.000 $.

Ja, Burford Capital zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.10.2025 eine Dividende in Höhe von 0,047 £ (0,053 €) gezahlt.

Zuletzt hat Burford Capital am 30.10.2025 eine Dividende in Höhe von 0,047 £ (0,053 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Burford Capital wurde am 30.10.2025 in Höhe von 0,047 £ (0,053 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.10.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,047 £ (0,053 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.