Burford Capital Ltd

Aktie
WKN:  A2QE5M ISIN:  GG00BMGYLN96 US-Symbol:  BUR Branche:  Kapitalmärkte Land:  Guernsey
4,19 $
+0,00 $
0,00%
3,6801 € 01:00:00 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
847,32 Mio. €
Streubesitz
10,75%
KGV
30,76
Dividende
0,11 EUR
Dividendenrendite
5,32%
Index-Zuordnung
-
Burford Capital Aktie Chart

Burford Capital Unternehmensbeschreibung

Burford Capital Ltd ist ein spezialisierter Anbieter von Prozessfinanzierung und rechtlichen Risikolösungen mit Fokus auf komplexe Handels- und Schiedsverfahren. Das Unternehmen ist an der New York Stock Exchange notiert und war zuvor an der London Stock Exchange im Segment AIM gelistet, wo es inzwischen nicht mehr gehandelt wird. Burford agiert als alternative Anlageplattform für institutionelle und professionelle Investoren, die Zugang zu der Anlageklasse "Litigation Finance" suchen. Burford strukturiert Rechtsansprüche als investierbare Vermögenswerte, übernimmt Prozesskostenrisiken und partizipiert im Erfolgsfall an Vergleichs- oder Urteilserlösen. Das Geschäftsmodell zielt auf unkorrelierte Renditen gegenüber klassischen Anlageklassen, was Burford für Portfolios mit Diversifikationsanspruch interessant machen kann. Der operative Schwerpunkt liegt auf großvolumigen Streitigkeiten im Wirtschaftsrecht, häufig mit multinationalem Bezug.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Burford Capital basiert auf der Bereitstellung von Kapital für Unternehmen, Anwaltskanzleien und Insolvenzverwalter zur Finanzierung kostenintensiver Rechtsstreitigkeiten. Burford übernimmt dabei typischerweise Anwalts- und Gerichtskosten sowie gegebenenfalls Sicherheitsleistungen und erhält im Gegenzug einen vertraglich fixierten Anteil am ökonomischen Erfolg des Verfahrens. Die Erlösstruktur ist häufig asymmetrisch: Verluste sind auf den eingesetzten Kapitaleinsatz begrenzt, während im Erfolgsfall eine überproportionale Gewinnbeteiligung möglich ist. Kern der Wertschöpfung sind die juristische und ökonomische Due Diligence einzelner Fälle, die Portfoliobündelung von Streitigkeiten sowie das aktive Management rechtlicher Risiken über den gesamten Verfahrenszyklus. Burford agiert sowohl als Principal Investor mit Bilanzrisiko als auch als Asset Manager für Drittinvestoren in dedizierten Fondsvehikeln. Dadurch entstehen mehrschichtige Einnahmequellen aus Erfolgsbeteiligungen, Managementgebühren und potenziellen Performance Fees.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Burford Capital besteht darin, den Zugang zur Justiz für wirtschaftlich rationale, aber kapitalintensive Rechtsansprüche zu erleichtern und zugleich eine institutionalisierte Anlageklasse für Rechtsrisiken zu etablieren. Burford versteht sich als Schnittstelle zwischen Kapitalmarkt und Rechtssystem und verfolgt das Ziel, Rechtsansprüche zu entkoppeln von den Bilanzzwängen der Anspruchsteller. Strategisch positioniert sich das Unternehmen als global agierender Anbieter mit hoher analytischer Tiefe, strengen Risikostandards und langfristig ausgerichteter Kapitalallokation. Im Zentrum stehen Kapitaldisziplin, Diversifikation über Fälle, Rechtsgebiete und Jurisdiktionen sowie die Entwicklung wiederkehrender Kundenbeziehungen mit Großunternehmen und internationalen Kanzleien.

Produkte und Dienstleistungen

Burford bietet ein breites Spektrum an rechtsspezifischen Finanzierungs- und Risikotransferlösungen. Dazu zählen unter anderem
  • Einzelklagefinanzierungen für komplexe Handelsstreitigkeiten und internationale Schiedsverfahren
  • Portfoliofinanzierungen, bei denen mehrere Verfahren eines Unternehmens oder einer Kanzlei in einem strukturierten Rahmen zusammengefasst werden
  • Monetarisierungen, also der vorzeitige Ankauf oder die Vorfinanzierung von erwarteten Urteils- oder Vergleichserlösen
  • Verteidigerfinanzierungen, bei denen Burford Verteidigungskosten übernimmt und die Vergütung erfolgsabhängig strukturiert
  • Risikotransfer-Lösungen, mit denen Unternehmen bestehende Rechtsrisiken von ihrer Bilanz auf Burford oder von Burford verwaltete Vehikel auslagern
  • l>Ergänzend erbringt Burford analytische und strategische Dienstleistungen, etwa Bewertung von Rechtsansprüchen, Szenarioanalysen, Strukturierung von Litigation-Portfolios sowie Beratung zur Optimierung der Rechtskostensteuerung. Die Gesellschaft arbeitet eng mit internationalen Wirtschaftskanzleien zusammen und entwickelt maßgeschneiderte Finanzierungsstrukturen, die an die spezifische Prozessstrategie angepasst sind.

Business Units und organisatorische Struktur

Burford Capital gliedert seine Aktivitäten im Kern in zwei Funktionsbereiche: eigene Bilanzinvestitionen und Asset-Management-Produkte für Drittinvestoren. Im Bilanzgeschäft investiert Burford direkt in Rechtsstreitigkeiten und hält diese Engagements auf der eigenen Bilanz. Im Asset-Management-Segment werden institutionelle Anleger über spezialisierte Fonds und Mandate in die Anlageklasse Prozessfinanzierung eingebunden. Diese Struktur erlaubt eine Skalierung des Geschäfts bei gleichzeitiger Risikostreuung. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch spezialisierte Einheiten für Vollstreckung und Realisation von titulierten Ansprüchen sowie für Research, Datenanalyse und Portfolio-Controlling. Über die Jahre hat Burford zudem interne Kompetenzzentren für internationale Schiedsgerichtsbarkeit, Sammelklagen und komplexe Vollstreckungssituationen aufgebaut.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Burford Capital gilt als einer der Pioniere und größeren Akteure im globalen Litigation-Finance-Markt. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus Kapitalstärke, langjähriger Fallhistorie und spezialisierter juristischer Expertise in Hochvolumenverfahren. Die Größe des bestehenden Portfolios verschafft Burford signifikante Erfahrungswerte zu Erfolgsquoten, Verfahrensdauern und Recovery-Raten, die in proprietäre Bewertungsmodelle einfließen. Dies begründet einen datengetriebenen Burggraben, da Wettbewerber ohne vergleichbare Track Records oft mit höherer Unsicherheit kalkulieren. Ein weiterer Moat liegt in den etablierten Beziehungen zu international führenden Wirtschaftskanzleien und Großunternehmen, die wiederkehrende Deal-Flows generieren. Burford hat zudem interne Teams für Urteilsdurchsetzung und Asset Recovery aufgebaut, ein Bereich, der spezialisiertes Know-how in komplexen internationalen Strukturen erfordert und hohe Markteintrittsbarrieren aufweist. Die Fähigkeit, großvolumige, mehrjährige Engagements zu strukturieren und zu finanzieren, verschafft Burford einen Vorteil gegenüber kleineren Anbietern.

Wettbewerbsumfeld

Burford operiert in einem wachsenden, aber noch fragmentierten Markt für Prozessfinanzierung. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen international agierende Litigation-Finance-Spezialisten wie etwa Omni Bridgeway, Litigation Capital Management und andere institutionelle Anbieter, daneben regionale Player und spezialisierte Fonds. Wettbewerb findet vor allem um qualitativ hochwertige, volumenstarke Fälle und langfristige Portfoliovereinbarungen mit Unternehmen statt. Burford versucht, sich über Kapazität für große Ticketgrößen, die Fähigkeit zur Strukturierung komplexer Portfolios und eine institutionalisierte Investment-Infrastruktur zu differenzieren. Zugleich erhöht die zunehmende Professionalisierung des Sektors den Wettbewerbsdruck, insbesondere in Kernjurisdiktionen wie den USA, dem Vereinigten Königreich und ausgewählten Common-Law-Ländern. Regulatorische Entwicklungen und das Meinungsbild der Gerichte zur Drittfinanzierung von Rechtsstreitigkeiten wirken sich ebenfalls auf die Wettbewerbsdynamik aus, etwa durch Diskussionen über Transparenzanforderungen, Kostenverteilung und Zulässigkeit bestimmter Finanzierungsmodelle.

Management, Corporate Governance und Strategie

Burford Capital wird von einem Managementteam mit juristischem und finanzwirtschaftlichem Hintergrund geführt. Die Führungsebene vereint Expertise aus internationalen Wirtschaftskanzleien, Investmenthäusern und dem Bereich strukturierter Finanzierungen. Strategisch setzt das Management auf drei zentrale Pfeiler: Ausbau des globalen Deal-Flows, Diversifikation über Jurisdiktionen und Rechtsgebiete sowie weitere Institutionalisierung der Anlageplattform. Corporate Governance steht unter besonderer Beobachtung, da Bewertungsfragen und die bilanzielle Abbildung von Rechtsansprüchen ein hohes Maß an Transparenz erfordern. Das Management verfolgt daher eine stärkere Angleichung an Kapitalmarktstandards, etwa durch Offenlegung von Bewertungsannahmen, Portfolioaufbau und Risikoprofil im Rahmen der regulären Finanzberichterstattung. Die Kapitalallokationsstrategie ist auf breite Diversifikation und sorgfältig geprüfte Engagements ausgerichtet.

Branchen- und Regionalanalyse

Burford bewegt sich im Schnittfeld von Rechtsdienstleistungsbranche, alternativen Investmentprodukten und Nischenfinanzierung. Der Markt für Prozessfinanzierung profitiert von zunehmender Komplexität grenzüberschreitender Handelsbeziehungen, hohen Prozesskosten, bilanziellen Zwängen großer Unternehmen und wachsender Akzeptanz von Drittfinanzierung durch Gerichte und Regulatoren. Regional bilden die USA und das Vereinigte Königreich wichtige Märkte, ergänzt um internationale Schiedsverfahren mit globalem Parteienkreis. In Kontinentaleuropa, Australien und ausgewählten Schwellenländern wächst die Nachfrage, ist aber teilweise von regulatorischer Unsicherheit geprägt. Das Branchenumfeld weist strukturelles Wachstumspotenzial auf, ist jedoch anfällig für Veränderungen im Prozessrecht, in der Rechtsprechung zu Kostenverteilung und zulässiger Drittfinanzierung sowie in der Regulierung alternativer Anlageprodukte. Makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Refinanzierungskosten und Konjunkturzyklen beeinflussen indirekt die Attraktivität der Anlageklasse.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Burford Capital wurde Ende der 2000er-Jahre mit dem Ziel gegründet, Prozessfinanzierung institutionell zu skalieren und als eigenständige Anlageklasse zu etablieren. Von Beginn an fokussierte sich das Unternehmen auf kommerzielle Streitigkeiten hoher Streitwerte, zunächst primär in angloamerikanischen Rechtsordnungen. Im Zeitverlauf hat Burford seine Plattform erheblich erweitert, sowohl hinsichtlich geografischer Reichweite als auch der Breite der Produktpalette. Das Unternehmen war an der Professionalisierung des Litigation-Finance-Sektors beteiligt und trug dazu bei, Standardstrukturen für Verträge, Risikoallokation und Portfoliofinanzierung zu etablieren. Die Börsennotierung und der Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichten eine Ausweitung des Investitionsvolumens. Burford hat dabei unterschiedliche Marktphasen durchlebt, einschließlich Phasen öffentlicher Diskussion über Bewertungsfragen und Transparenz, was wiederum Anpassungen in Reporting und Governance auslöste. Dieser Pfad hat zu einer stärker regulierten und kapitalmarktorientierten Unternehmensstruktur geführt, unter anderem durch den Wechsel an die New York Stock Exchange.

Besonderheiten des Geschäftsmodells

Eine wesentliche Besonderheit von Burford liegt in der Natur des zugrunde liegenden Vermögenswertes: Rechtsansprüche lassen sich nur begrenzt mit traditionellen Sicherheiten vergleichen, sind selten liquide und häufig binär im Ausgang. Dies erfordert eine ausgeprägte Expertise in juristischer Analyse, Szenariomodellierung und probabilistischer Bewertung. Die Ertragsprofile der Engagements sind oft langlaufend und ungleich verteilt, mit Phasen geringerer Realisation und punktuellen, teilweise sehr hohen Cashflows. Für Investoren bedeutet dies, dass klassische Kennzahlen kurzfristig nur eingeschränkt aussagefähig sein können und ein Verständnis für die Pipeline an laufenden Fällen und deren Reifegrad notwendig ist. Zudem ist Burford auf die Integrität von Rechtsordnungen, die Durchsetzbarkeit von Urteilen und die Verlässlichkeit internationaler Schiedsgerichtsbarkeit angewiesen. Veränderungen in diesen Rahmenbedingungen können das Geschäftsmodell direkt beeinflussen.

Chancen für konservative Anleger

Prozessfinanzierung weist tendenziell eine geringe direkte Korrelation zu traditionellen Aktien-, Zins- und Rohstoffmärkten auf, da Erträge primär von juristischen Erfolgswahrscheinlichkeiten und nicht von makroökonomischen Zyklen abhängen. Burford verfügt über langjährige Markterfahrung, ein breites Portfolio und ausgebaute Strukturen für Risiko- und Portfoliomanagement. Das Wachstumspotenzial des globalen Litigation-Finance-Marktes, insbesondere in untererschlossenen Jurisdiktionen und neuen Anwendungsfeldern wie Sammelklagen, kartellrechtlichen Schadenersatzansprüchen oder komplexen Schiedsverfahren, eröffnet zusätzliche Skalierungsmöglichkeiten. Zudem kann die institutionelle Verankerung bei professionellen Investoren die Marktposition von Burford langfristig stabilisieren.

Risiken und Bewertungsaspekte

Dem Chancenprofil stehen signifikante Risiken gegenüber, die Anleger sorgfältig gewichten sollten. Zentral ist das Bewertungsrisiko: Die Bilanzierung von Rechtsansprüchen und laufenden Verfahren erfordert Annahmen zu Erfolgswahrscheinlichkeiten, Verfahrensdauer und Durchsetzbarkeit. Fehleinschätzungen können zu Volatilität in den Ergebnissen und zu Vertrauensfragen am Kapitalmarkt führen. Zudem besteht ein Konzentrationsrisiko, da einzelne Großfälle einen materiellen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben können. Regulatorische und rechtspolitische Risiken betreffen insbesondere mögliche Einschränkungen oder strengere Offenlegungspflichten für Prozessfinanzierer. Reputationsrisiken ergeben sich aus der öffentlichen Wahrnehmung von Drittfinanzierung und der Behandlung sensibler Streitigkeiten. Schließlich ist das Geschäftsmodell kapitalintensiv und abhängig von der Fähigkeit, zu angemessenen Konditionen frisches Kapital zu beschaffen. Für ein Engagement in Burford Capital sind daher ein langfristiger Zeithorizont, eine hohe Risikoakzeptanz für Bewertungs- und Rechtsrisiken sowie die Bereitschaft erforderlich, komplexe Berichterstattung zu analysieren. Eine individuelle Beurteilung von Risiko-Rendite-Profil, Governance-Qualität und Transparenz bleibt unerlässlich.

Kursdaten

Geld/Brief 4,13 $ / 4,13 $
Spread -
Schluss Vortag 4,19 $
Gehandelte Stücke 15.653.916
Tagesvolumen Vortag 39.449.185 $
Tagestief 4,19 $
Tageshoch 4,19 $
52W-Tief 3,59 $
52W-Hoch 15,10 $
Jahrestief 3,59 $
Jahreshoch 10,09 $

Community: Diskussion zur Burford Capital Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern den Rechtsstreit um YPF gegen Argentinien: Burford und Mitkläger hatten ein zuvor vom Bezirksgericht als potenziell rund 16 Mrd. US$ bewertetes Urteil erwirkt, während neuere Berichte (Reuters, 27.03.2026) melden, dass ein US-Berufungsgericht ein Urteil über etwa 1,61 Mrd. US$ gegen Argentinien aufgehoben hat.
  • Forumnutzer diskutieren vor allem Argentiniens Anfechtungsabsichten und mögliche Verhinderungsstrategien bei der Vollstreckung, zeigen Neugier bis Erleichterung über Zwischenentscheidungen, aber auch Besorgnis über politische Einflussnahme auf die US-Justiz, insbesondere unter einer möglichen Trump-Regierung.
  • Burford wird als aktiver Anspruchsverfolger mit relevanten wirtschaftlichen Beteiligungen dargestellt (ungefähre Nettoanteile: rund 35 % im Petersen-Fall, rund 73 % im Eton-Park-Fall), wobei zugleich auf erhebliche Risiken wie Berufungen, Vollstreckungsschwierigkeiten und mögliche Vergleichsabzüge hingewiesen wird.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Burford Capital Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 472,25 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 659,77 $
Jahresüberschuss in Mio. 229,58 $
Umsatz je Aktie 2,12 $
Gewinn je Aktie 0,66 $
Gewinnrendite +9,49%
Umsatzrendite +31,02%
Return on Investment +3,72%
Marktkapitalisierung in Mio. 2.846 $
KGV (Kurs/Gewinn) 19,32
KBV (Kurs/Buchwert) 1,18
KUV (Kurs/Umsatz) 6,01
Eigenkapitalrendite +6,05%
Eigenkapitalquote +39,18%

Burford Capital News

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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 5,32%
Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 2 Jahren
Keine Senkung seit 2 Jahren
Stabilität der Dividende 0,63 (max 1,00)
Jährlicher
Dividendenzuwachs 7,99% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 43,67% (auf den Gewinn/FFO)
quote
Erwartete Dividendensteigerung -72,03%

Dividenden Historie

Datum Dividende
22.05.2026 0,063 $
30.10.2025 0,047 $
22.05.2025 0,047 $
31.10.2024 0,048 $
23.05.2024 0,063 $
09.11.2023 0,063 $
25.05.2023 0,063 $
03.11.2022 0,063 $
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Burford Capital Termine

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Burford Capital Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 3,6165 +0,84%
3,5865 € 26.06.26
Frankfurt 3,462 -2,37%
3,546 € 26.06.26
Hamburg 3,34 -2,51%
3,426 € 26.06.26
München 3,69 -1,91%
3,762 € 26.06.26
Stuttgart 3,64 +2,13%
3,564 € 26.06.26
L&S RT 3,661 +2,18%
3,583 € 26.06.26
NYSE 4,19 $ 0 %
4,19 $ 01:00
Nasdaq 4,19 $ +2,32%
4,095 $ 26.06.26
AMEX 4,15 $ -0,48%
4,17 $ 26.06.26
Tradegate 3,654 +2,07%
3,58 € 26.06.26
Quotrix 3,558 -2,28%
3,641 € 26.06.26
Gettex 3,586 -0,66%
3,61 € 26.06.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
25.06.26 4,09 3,35 M
24.06.26 4,11 2,23 M
23.06.26 4,16 2,28 M
22.06.26 4,28 4,81 M
19.06.26 4,53 15,5 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 4,53 $ -9,71%
1 Monat 4,57 $ -10,50%
6 Monate 9,09 $ -55,01%
1 Jahr 11,59 $ -64,71%
5 Jahre 10,63 $ -61,52%

Unternehmensprofil Burford Capital

Burford Capital Ltd ist ein spezialisierter Anbieter von Prozessfinanzierung und rechtlichen Risikolösungen mit Fokus auf komplexe Handels- und Schiedsverfahren. Das Unternehmen ist an der New York Stock Exchange notiert und war zuvor an der London Stock Exchange im Segment AIM gelistet, wo es inzwischen nicht mehr gehandelt wird. Burford agiert als alternative Anlageplattform für institutionelle und professionelle Investoren, die Zugang zu der Anlageklasse "Litigation Finance" suchen. Burford strukturiert Rechtsansprüche als investierbare Vermögenswerte, übernimmt Prozesskostenrisiken und partizipiert im Erfolgsfall an Vergleichs- oder Urteilserlösen. Das Geschäftsmodell zielt auf unkorrelierte Renditen gegenüber klassischen Anlageklassen, was Burford für Portfolios mit Diversifikationsanspruch interessant machen kann. Der operative Schwerpunkt liegt auf großvolumigen Streitigkeiten im Wirtschaftsrecht, häufig mit multinationalem Bezug.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Burford Capital basiert auf der Bereitstellung von Kapital für Unternehmen, Anwaltskanzleien und Insolvenzverwalter zur Finanzierung kostenintensiver Rechtsstreitigkeiten. Burford übernimmt dabei typischerweise Anwalts- und Gerichtskosten sowie gegebenenfalls Sicherheitsleistungen und erhält im Gegenzug einen vertraglich fixierten Anteil am ökonomischen Erfolg des Verfahrens. Die Erlösstruktur ist häufig asymmetrisch: Verluste sind auf den eingesetzten Kapitaleinsatz begrenzt, während im Erfolgsfall eine überproportionale Gewinnbeteiligung möglich ist. Kern der Wertschöpfung sind die juristische und ökonomische Due Diligence einzelner Fälle, die Portfoliobündelung von Streitigkeiten sowie das aktive Management rechtlicher Risiken über den gesamten Verfahrenszyklus. Burford agiert sowohl als Principal Investor mit Bilanzrisiko als auch als Asset Manager für Drittinvestoren in dedizierten Fondsvehikeln. Dadurch entstehen mehrschichtige Einnahmequellen aus Erfolgsbeteiligungen, Managementgebühren und potenziellen Performance Fees.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Burford Capital besteht darin, den Zugang zur Justiz für wirtschaftlich rationale, aber kapitalintensive Rechtsansprüche zu erleichtern und zugleich eine institutionalisierte Anlageklasse für Rechtsrisiken zu etablieren. Burford versteht sich als Schnittstelle zwischen Kapitalmarkt und Rechtssystem und verfolgt das Ziel, Rechtsansprüche zu entkoppeln von den Bilanzzwängen der Anspruchsteller. Strategisch positioniert sich das Unternehmen als global agierender Anbieter mit hoher analytischer Tiefe, strengen Risikostandards und langfristig ausgerichteter Kapitalallokation. Im Zentrum stehen Kapitaldisziplin, Diversifikation über Fälle, Rechtsgebiete und Jurisdiktionen sowie die Entwicklung wiederkehrender Kundenbeziehungen mit Großunternehmen und internationalen Kanzleien.

Produkte und Dienstleistungen

Burford bietet ein breites Spektrum an rechtsspezifischen Finanzierungs- und Risikotransferlösungen. Dazu zählen unter anderem
  • Einzelklagefinanzierungen für komplexe Handelsstreitigkeiten und internationale Schiedsverfahren
  • Portfoliofinanzierungen, bei denen mehrere Verfahren eines Unternehmens oder einer Kanzlei in einem strukturierten Rahmen zusammengefasst werden
  • Monetarisierungen, also der vorzeitige Ankauf oder die Vorfinanzierung von erwarteten Urteils- oder Vergleichserlösen
  • Verteidigerfinanzierungen, bei denen Burford Verteidigungskosten übernimmt und die Vergütung erfolgsabhängig strukturiert
  • Risikotransfer-Lösungen, mit denen Unternehmen bestehende Rechtsrisiken von ihrer Bilanz auf Burford oder von Burford verwaltete Vehikel auslagern
  • l>Ergänzend erbringt Burford analytische und strategische Dienstleistungen, etwa Bewertung von Rechtsansprüchen, Szenarioanalysen, Strukturierung von Litigation-Portfolios sowie Beratung zur Optimierung der Rechtskostensteuerung. Die Gesellschaft arbeitet eng mit internationalen Wirtschaftskanzleien zusammen und entwickelt maßgeschneiderte Finanzierungsstrukturen, die an die spezifische Prozessstrategie angepasst sind.

Business Units und organisatorische Struktur

Burford Capital gliedert seine Aktivitäten im Kern in zwei Funktionsbereiche: eigene Bilanzinvestitionen und Asset-Management-Produkte für Drittinvestoren. Im Bilanzgeschäft investiert Burford direkt in Rechtsstreitigkeiten und hält diese Engagements auf der eigenen Bilanz. Im Asset-Management-Segment werden institutionelle Anleger über spezialisierte Fonds und Mandate in die Anlageklasse Prozessfinanzierung eingebunden. Diese Struktur erlaubt eine Skalierung des Geschäfts bei gleichzeitiger Risikostreuung. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch spezialisierte Einheiten für Vollstreckung und Realisation von titulierten Ansprüchen sowie für Research, Datenanalyse und Portfolio-Controlling. Über die Jahre hat Burford zudem interne Kompetenzzentren für internationale Schiedsgerichtsbarkeit, Sammelklagen und komplexe Vollstreckungssituationen aufgebaut.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Burford Capital gilt als einer der Pioniere und größeren Akteure im globalen Litigation-Finance-Markt. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus Kapitalstärke, langjähriger Fallhistorie und spezialisierter juristischer Expertise in Hochvolumenverfahren. Die Größe des bestehenden Portfolios verschafft Burford signifikante Erfahrungswerte zu Erfolgsquoten, Verfahrensdauern und Recovery-Raten, die in proprietäre Bewertungsmodelle einfließen. Dies begründet einen datengetriebenen Burggraben, da Wettbewerber ohne vergleichbare Track Records oft mit höherer Unsicherheit kalkulieren. Ein weiterer Moat liegt in den etablierten Beziehungen zu international führenden Wirtschaftskanzleien und Großunternehmen, die wiederkehrende Deal-Flows generieren. Burford hat zudem interne Teams für Urteilsdurchsetzung und Asset Recovery aufgebaut, ein Bereich, der spezialisiertes Know-how in komplexen internationalen Strukturen erfordert und hohe Markteintrittsbarrieren aufweist. Die Fähigkeit, großvolumige, mehrjährige Engagements zu strukturieren und zu finanzieren, verschafft Burford einen Vorteil gegenüber kleineren Anbietern.

Wettbewerbsumfeld

Burford operiert in einem wachsenden, aber noch fragmentierten Markt für Prozessfinanzierung. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen international agierende Litigation-Finance-Spezialisten wie etwa Omni Bridgeway, Litigation Capital Management und andere institutionelle Anbieter, daneben regionale Player und spezialisierte Fonds. Wettbewerb findet vor allem um qualitativ hochwertige, volumenstarke Fälle und langfristige Portfoliovereinbarungen mit Unternehmen statt. Burford versucht, sich über Kapazität für große Ticketgrößen, die Fähigkeit zur Strukturierung komplexer Portfolios und eine institutionalisierte Investment-Infrastruktur zu differenzieren. Zugleich erhöht die zunehmende Professionalisierung des Sektors den Wettbewerbsdruck, insbesondere in Kernjurisdiktionen wie den USA, dem Vereinigten Königreich und ausgewählten Common-Law-Ländern. Regulatorische Entwicklungen und das Meinungsbild der Gerichte zur Drittfinanzierung von Rechtsstreitigkeiten wirken sich ebenfalls auf die Wettbewerbsdynamik aus, etwa durch Diskussionen über Transparenzanforderungen, Kostenverteilung und Zulässigkeit bestimmter Finanzierungsmodelle.

Management, Corporate Governance und Strategie

Burford Capital wird von einem Managementteam mit juristischem und finanzwirtschaftlichem Hintergrund geführt. Die Führungsebene vereint Expertise aus internationalen Wirtschaftskanzleien, Investmenthäusern und dem Bereich strukturierter Finanzierungen. Strategisch setzt das Management auf drei zentrale Pfeiler: Ausbau des globalen Deal-Flows, Diversifikation über Jurisdiktionen und Rechtsgebiete sowie weitere Institutionalisierung der Anlageplattform. Corporate Governance steht unter besonderer Beobachtung, da Bewertungsfragen und die bilanzielle Abbildung von Rechtsansprüchen ein hohes Maß an Transparenz erfordern. Das Management verfolgt daher eine stärkere Angleichung an Kapitalmarktstandards, etwa durch Offenlegung von Bewertungsannahmen, Portfolioaufbau und Risikoprofil im Rahmen der regulären Finanzberichterstattung. Die Kapitalallokationsstrategie ist auf breite Diversifikation und sorgfältig geprüfte Engagements ausgerichtet.

Branchen- und Regionalanalyse

Burford bewegt sich im Schnittfeld von Rechtsdienstleistungsbranche, alternativen Investmentprodukten und Nischenfinanzierung. Der Markt für Prozessfinanzierung profitiert von zunehmender Komplexität grenzüberschreitender Handelsbeziehungen, hohen Prozesskosten, bilanziellen Zwängen großer Unternehmen und wachsender Akzeptanz von Drittfinanzierung durch Gerichte und Regulatoren. Regional bilden die USA und das Vereinigte Königreich wichtige Märkte, ergänzt um internationale Schiedsverfahren mit globalem Parteienkreis. In Kontinentaleuropa, Australien und ausgewählten Schwellenländern wächst die Nachfrage, ist aber teilweise von regulatorischer Unsicherheit geprägt. Das Branchenumfeld weist strukturelles Wachstumspotenzial auf, ist jedoch anfällig für Veränderungen im Prozessrecht, in der Rechtsprechung zu Kostenverteilung und zulässiger Drittfinanzierung sowie in der Regulierung alternativer Anlageprodukte. Makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Refinanzierungskosten und Konjunkturzyklen beeinflussen indirekt die Attraktivität der Anlageklasse.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Burford Capital wurde Ende der 2000er-Jahre mit dem Ziel gegründet, Prozessfinanzierung institutionell zu skalieren und als eigenständige Anlageklasse zu etablieren. Von Beginn an fokussierte sich das Unternehmen auf kommerzielle Streitigkeiten hoher Streitwerte, zunächst primär in angloamerikanischen Rechtsordnungen. Im Zeitverlauf hat Burford seine Plattform erheblich erweitert, sowohl hinsichtlich geografischer Reichweite als auch der Breite der Produktpalette. Das Unternehmen war an der Professionalisierung des Litigation-Finance-Sektors beteiligt und trug dazu bei, Standardstrukturen für Verträge, Risikoallokation und Portfoliofinanzierung zu etablieren. Die Börsennotierung und der Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichten eine Ausweitung des Investitionsvolumens. Burford hat dabei unterschiedliche Marktphasen durchlebt, einschließlich Phasen öffentlicher Diskussion über Bewertungsfragen und Transparenz, was wiederum Anpassungen in Reporting und Governance auslöste. Dieser Pfad hat zu einer stärker regulierten und kapitalmarktorientierten Unternehmensstruktur geführt, unter anderem durch den Wechsel an die New York Stock Exchange.

Besonderheiten des Geschäftsmodells

Eine wesentliche Besonderheit von Burford liegt in der Natur des zugrunde liegenden Vermögenswertes: Rechtsansprüche lassen sich nur begrenzt mit traditionellen Sicherheiten vergleichen, sind selten liquide und häufig binär im Ausgang. Dies erfordert eine ausgeprägte Expertise in juristischer Analyse, Szenariomodellierung und probabilistischer Bewertung. Die Ertragsprofile der Engagements sind oft langlaufend und ungleich verteilt, mit Phasen geringerer Realisation und punktuellen, teilweise sehr hohen Cashflows. Für Investoren bedeutet dies, dass klassische Kennzahlen kurzfristig nur eingeschränkt aussagefähig sein können und ein Verständnis für die Pipeline an laufenden Fällen und deren Reifegrad notwendig ist. Zudem ist Burford auf die Integrität von Rechtsordnungen, die Durchsetzbarkeit von Urteilen und die Verlässlichkeit internationaler Schiedsgerichtsbarkeit angewiesen. Veränderungen in diesen Rahmenbedingungen können das Geschäftsmodell direkt beeinflussen.

Chancen für konservative Anleger

Prozessfinanzierung weist tendenziell eine geringe direkte Korrelation zu traditionellen Aktien-, Zins- und Rohstoffmärkten auf, da Erträge primär von juristischen Erfolgswahrscheinlichkeiten und nicht von makroökonomischen Zyklen abhängen. Burford verfügt über langjährige Markterfahrung, ein breites Portfolio und ausgebaute Strukturen für Risiko- und Portfoliomanagement. Das Wachstumspotenzial des globalen Litigation-Finance-Marktes, insbesondere in untererschlossenen Jurisdiktionen und neuen Anwendungsfeldern wie Sammelklagen, kartellrechtlichen Schadenersatzansprüchen oder komplexen Schiedsverfahren, eröffnet zusätzliche Skalierungsmöglichkeiten. Zudem kann die institutionelle Verankerung bei professionellen Investoren die Marktposition von Burford langfristig stabilisieren.

Risiken und Bewertungsaspekte

Dem Chancenprofil stehen signifikante Risiken gegenüber, die Anleger sorgfältig gewichten sollten. Zentral ist das Bewertungsrisiko: Die Bilanzierung von Rechtsansprüchen und laufenden Verfahren erfordert Annahmen zu Erfolgswahrscheinlichkeiten, Verfahrensdauer und Durchsetzbarkeit. Fehleinschätzungen können zu Volatilität in den Ergebnissen und zu Vertrauensfragen am Kapitalmarkt führen. Zudem besteht ein Konzentrationsrisiko, da einzelne Großfälle einen materiellen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben können. Regulatorische und rechtspolitische Risiken betreffen insbesondere mögliche Einschränkungen oder strengere Offenlegungspflichten für Prozessfinanzierer. Reputationsrisiken ergeben sich aus der öffentlichen Wahrnehmung von Drittfinanzierung und der Behandlung sensibler Streitigkeiten. Schließlich ist das Geschäftsmodell kapitalintensiv und abhängig von der Fähigkeit, zu angemessenen Konditionen frisches Kapital zu beschaffen. Für ein Engagement in Burford Capital sind daher ein langfristiger Zeithorizont, eine hohe Risikoakzeptanz für Bewertungs- und Rechtsrisiken sowie die Bereitschaft erforderlich, komplexe Berichterstattung zu analysieren. Eine individuelle Beurteilung von Risiko-Rendite-Profil, Governance-Qualität und Transparenz bleibt unerlässlich.
Stand: Juni 2026
Hinweis

Burford Capital Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Burford Capital Kursziel 2026

  • Die Burford Capital Kurs Performance für 2026 liegt bei -54,15%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 847,32 Mio. €
Aktienanzahl 218,90 Mio.
Streubesitz 10,75%
Währung EUR
Land Guernsey
Sektor Finanzen
Branche Kapitalmärkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+5,62% Ameriprise Financial Inc
+5,50% Orbis Allan Gray Ltd
+5,38% BlackRock Inc
+2,59% Cooke & Bieler LP
+2,45% Barclays PLC
+1,62% State Street Corp
+1,46% Mithaq Capital SPC
+1,14% Jefferies Financial Group Inc
+1,11% Geode Capital Management, LLC
+1,05% CI Investments Inc
+0,86% Vanguard Group Inc
+0,85% Greenhaven Road Investment Management, L.P.
+0,84% Evelyn Partners Investment Management LLP
+0,63% Emeth Value Capital, LLC
+0,54% M&G PLC
+0,50% Timucuan Asset Management Inc/FL
+0,43% Bank of America Corp
+0,42% Citadel Advisors Llc
+0,38% Claar Advisors LLC
+0,38% Sycale Advisors (NY) LLC
+55,49% Weitere
+10,75% Streubesitz

Community-Beiträge zu Burford Capital

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MindTheGap
Das war's wohl
Ein US-Gericht hat die Klage abgewiesen: https://www.reuters.com/world/us-appeals-court-voids-161-billion-judgment-against-argentina-over-ypf-seizure-2026-03-27/
Avatar des Verfassers
mutig
Argentinien
https://dievolkswirtschaft.ch/de/2025/01/argentinien-das-schuldengeplagte-land-aendert-seine-politik/
Avatar des Verfassers
MindTheGap
Was mir am meisten Sorgen macht...
...ist weniger die Weigerung von Argentinien als vielmehr der Umstand, dass ich nicht glaube, dass sich die Justiz unter Trump dauerhaft dem politischen Einfluss von "oben" entziehen kann. Zumindest hat das Justizministerium schon klar gemacht, dass man sich eher auf der Argentinischen Seite verortet. Insofern befürchte ich, dass sich da gar nichts tun wird, zumindest solange Trump oder Gleichgesinnte am Hebel der Macht sitzen.
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kriki65
Gute Nachricht
Argentinien versucht wohl weiter zu verhindern, hat schon Anfechtung angekündigt. Bin gespannt
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Häufig gestellte Fragen zur Burford Capital Aktie und zum Burford Capital Kurs

Der aktuelle Kurs der Burford Capital Aktie liegt bei 3,68009 €.

Für 1.000€ kann man sich 271,73 Burford Capital Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Burford Capital Aktie lautet BUR.

Die 1 Monats-Performance der Burford Capital Aktie beträgt aktuell -10,50%.

Die 1 Jahres-Performance der Burford Capital Aktie beträgt aktuell -64,71%.

Der Aktienkurs der Burford Capital Aktie liegt aktuell bei 3,68009 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -10,50% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Burford Capital eine Wertentwicklung von -47,77% aus und über 6 Monate sind es -55,01%.

Das 52-Wochen-Hoch der Burford Capital Aktie liegt bei 15,10 $.

Das 52-Wochen-Tief der Burford Capital Aktie liegt bei 3,59 $.

Das Allzeithoch von Burford Capital liegt bei 17,70 $.

Das Allzeittief von Burford Capital liegt bei 3,59 $.

Die Volatilität der Burford Capital Aktie liegt derzeit bei 51,22%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Burford Capital in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 847,32 Mio. €

Insgesamt sind 222,8 Mio Burford Capital Aktien im Umlauf.

Ameriprise Financial Inc hält +5,62% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Burford Capital hat seinen Hauptsitz in Guernsey.

Burford Capital gehört zum Sektor Kapitalmärkte.

Das KGV der Burford Capital Aktie beträgt 30,76.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Burford Capital betrug 472.247.000 $.

Ja, Burford Capital zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,063 $ (0,054 €) gezahlt.

Zuletzt hat Burford Capital am 22.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,063 $ (0,054 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,53%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Burford Capital wurde am 22.05.2026 in Höhe von 0,063 $ (0,054 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,53%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,063 $ (0,054 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.