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Berliner Effektengesellschaft Aktie

Aktie
WKN:  522130 ISIN:  DE0005221303 Branche:  Kapitalmärkte Land:  Deutschland
67,50 €
+0,00 €
0,00%
14:13:15 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
940,94 Mio. €
Streubesitz
11,34%
KGV
-
Dividende
0,50 €
Dividendenrendite
0,75%
Index-Zuordnung
-
Berliner Effektengesellschaft Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Berliner Effektengesellschaft AG ist eine auf den Kapitalmarkt spezialisierte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf den Standort Berlin. Das Unternehmen agiert als Holding, die sich auf Dienstleistungen rund um den Wertpapierhandel, den Börsenhandel und die Marktinfrastruktur konzentriert. Kernbeteiligung ist seit vielen Jahren die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, die als Spezialist im außerbörslichen und börslichen Handel von Wertpapieren fungiert. Historisch geht die Berliner Effektengesellschaft AG auf die Liberalisierung und Digitalisierung des Wertpapierhandels in Deutschland seit den 1990er-Jahren zurück. Sie entstand aus Aktivitäten von Wertpapierhändlern, die den elektronischen Handel für private und institutionelle Anleger vorantrieben. Über die Jahre entwickelte sich die Gesellschaft von einem operativ tätigen Wertpapierhandelshaus zu einer fokussierten Beteiligungsholding mit Schwerpunkt im Bereich elektronischer Handel und Börseninfrastruktur. Die Notierung im Freiverkehr unterstreicht den Charakter als kapitalmarktorientierte, aber schlank strukturierte Emittentin.

Geschäftsmodell und Struktur

Das Geschäftsmodell der Berliner Effektengesellschaft AG beruht auf der langfristigen Entwicklung und Steuerung von Beteiligungen im Kapitalmarktumfeld. Im Zentrum steht die Wertsteigerung der gehaltenen Beteiligungen durch strategische Unterstützung, Corporate-Governance-Überwachung und eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Kapitalallokation. Die Gesellschaft tritt nicht primär als operativer Dienstleister gegenüber Endkunden auf, sondern als Holding, die Erträge aus Dividenden, Beteiligungsergebnissen und gegebenenfalls aus strukturierten Transaktionen mit ihren Beteiligungen generiert. Die Ausrichtung ist auf Effizienz, schlanke Kostenstrukturen und Risikokontrolle im Rahmen des deutschen Finanz- und Aufsichtsrechts angelegt. Als börsennotierte Beteiligungsgesellschaft ist die Berliner Effektengesellschaft AG zudem selbst ein Vehikel, über das Investoren indirekt am Wachstums- und Ertragspotenzial ihrer Beteiligungen partizipieren können.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Berliner Effektengesellschaft AG lässt sich als zielgerichtete Förderung eines liquiden, transparenten und technologisch fortschrittlichen Wertpapierhandelsplatzes beschreiben. Das Unternehmen will über seine Beteiligungen Strukturen unterstützen, die Privatanlegern wie institutionellen Marktteilnehmern einen effizienten Zugang zu Kapitalmärkten bieten. Dabei stehen folgende Leitlinien im Vordergrund:
  • Konsequente Fokussierung auf den Kapitalmarkt- und Börsenhandel
  • Langfristige Wertorientierung statt kurzfristiger Trading-Strategien
  • Stärkung des Finanzplatzes Berlin als Standort für elektronische Handelsplattformen
  • Gewährleistung einer konservativen, regulierungskonformen Governance-Struktur
Die Strategie zielt eher auf Stabilität und planbare Ertragsquellen als auf spekulatives Wachstum, was zur Risikowahrnehmung konservativer Anleger passt.

Produkte, Dienstleistungen und Beteiligungsfokus

Die operativen Produkte und Dienstleistungen werden im Wesentlichen durch die Beteiligungen erbracht, während die Berliner Effektengesellschaft AG selbst als strategische Holding fungiert. Über die Beteiligung an der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank ist die Gesellschaft mittelbar in folgenden Tätigkeitsfeldern präsent:
  • Wertpapierhandel und Spezialistenfunktionen an Handelsplätzen
  • Elektronische Handelssysteme für Aktien, Anleihen, ETFs und strukturierte Produkte
  • Market-Making, Quotierung und Sicherstellung von Liquidität im fortlaufenden Handel
  • Dienstleistungen für Online-Broker und Finanzintermediäre, die ihren Kunden Zugang zu elektronischen Handelsplattformen bieten
Zusätzlich hält die Berliner Effektengesellschaft AG weitere Beteiligungen im Umfeld von Finanzdienstleistungen, Handelstechnologie und kapitalmarktnahen Services, die komplementär zum Kerngeschäft ausgerichtet sind. Die Ertragskraft des Portfolios hängt primär an der Wettbewerbsposition dieser Plattformen im Privatkunden- und Broker-Geschäft.

Business Units und Beteiligungsstruktur

Die Berliner Effektengesellschaft AG gliedert sich im Kern in die Holdingfunktion sowie die Beteiligungsverwaltung. Operative Business Units im klassischen Sinne (mit eigenständigen Produktlinien) sind zweitrangig; entscheidend sind vielmehr die Beteiligungssegmente. Grob lassen sich folgende Bereiche unterscheiden:
  • Handelsinfrastruktur: Beteiligung an einer spezialisierten Wertpapierhandelsbank mit Fokus auf elektronischen Handel
  • Kapitalmarktservices: Beteiligungen, die Broker, Banken und Finanzplattformen mit Liquidität, Handelstechnologie oder Ausführungsdienstleistungen versorgen
  • Strategische Minderheitsbeteiligungen: Ergänzende Investments im kapitalmarktnahen Ökosystem, die Synergien, Technologie-Know-how oder Zugang zu neuen Kundengruppen ermöglichen sollen
Die Gesellschaft verfolgt eine klare Fokussierung auf den Kapitalmarkt, statt sich in artfremde Segmente zu diversifizieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der Berliner Effektengesellschaft AG ergeben sich nicht aus einer sichtbaren Endkundenmarke, sondern aus der Kombination von Beteiligungsfokus, Standortvorteil und Handelsinfrastruktur. Wichtige Faktoren sind:
  • Spezialisierung auf Kapitalmarkt- und Handelsinfrastruktur statt breit gestreuter Industrie- oder Private-Equity-Beteiligungen
  • Technologischer Burggraben über die Beteiligung an einem etablierten elektronischen Handelsplatz mit hoher Systemstabilität und gewachsenen Schnittstellen zu Brokern
  • Netzwerkeffekte: Je mehr Ordervolumen und Broker angebunden sind, desto größer die Liquidität und Attraktivität der Handelsplattform
  • Regulatorische Eintrittsbarrieren: Banklizenz, Wertpapierhandelsbanken-Regulierung und Börsenaufsicht erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt
Für konservative Anleger ist besonders relevant, dass die Burggräben weniger in kurzfristig kopierbaren Produkten, sondern in Infrastruktur, Regulierungskompetenz und langjährigen Marktbeziehungen liegen.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Die Berliner Effektengesellschaft AG bewegt sich im Umfeld börsennotierter Beteiligungsgesellschaften und Betreiber von Handelsinfrastrukturen. Direkte Wettbewerber sind eher auf Ebene der Beteiligungen zu finden, insbesondere bei elektronischen Handelsplätzen und Wertpapierhandelsbanken. Vergleichsgruppen umfassen:
  • Betreiber klassischer Börsenplätze und elektronischer Handelssysteme
  • Wertpapierhandelsbanken mit Market-Making-Fokus
  • Kapitalmarktbezogene Beteiligungsholdings mit Fokus auf Fintech und Trading
Im Vergleich zu großen integrierten Börsenbetreibern bleibt die Berliner Effektengesellschaft AG deutlich kleiner und stärker fokussiert. Gegenüber generischen Beteiligungsgesellschaften unterscheidet sie sich durch die enge Ausrichtung auf Handelsinfrastruktur und Broker-Ökosysteme.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der Berliner Effektengesellschaft AG operiert in einem von regulatorischen Anforderungen geprägten Umfeld. Für konservative Anleger ist vor allem die Governance-Struktur relevant: Die Gesellschaft unterliegt dem deutschen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie den Transparenzanforderungen des Börsensegments, in dem sie gelistet ist. Die strategische Steuerung konzentriert sich auf:
  • Stetige Optimierung der Beteiligungsstruktur mit Blick auf Risiko-Rendite-Profil
  • Wahrung einer soliden Eigenkapitalbasis auf Holdingebene
  • Enges Monitoring regulatorischer Entwicklungen im Wertpapier- und Bankensektor
Das Management verfolgt tendenziell eine inkrementelle Weiterentwicklung des Portfolios, statt aggressiver, schuldenfinanzierter Expansion. Diese zurückhaltende Steuerung entspricht eher dem Profil eines konservativ ausgerichteten Beteiligungshauses.

Branchen- und Regionenfokus

Branchenmäßig ist die Berliner Effektengesellschaft AG klar im Finanzdienstleistungssektor verankert, mit Schwerpunkt auf Wertpapierhandel, Brokerage-Infrastruktur und elektronischen Handelssystemen. Das Marktumfeld wird getrieben von:
  • Zunehmender Digitalisierung des Wertpapierhandels
  • Wachstum des Online-Brokerage und des Retail-Investings
  • Steigender Regulierungskomplexität im europäischen Finanzmarkt
Regional liegt der Schwerpunkt in Deutschland, mit starker Verankerung am Standort Berlin. Gleichwohl sind die zugrunde liegenden Handelsplattformen über angebundene Broker und internationale Marktteilnehmer teilweise europaweit relevant. Der deutsch-europäische Regulierungsrahmen (MiFID-Umfeld, europäische Finanzaufsicht) prägt die Geschäftsbedingungen wesentlich.

Sonstige Besonderheiten und Strukturmerkmale

Eine Besonderheit der Berliner Effektengesellschaft AG ist ihr Charakter als kapitalmarktorientierte Nischenholding. Die Gesellschaft verbindet:
  • Fokussierung auf ein eng umrissenes Kompetenzfeld (Handelsinfrastruktur, Wertpapierhandel)
  • Standortvorteil im Finanzplatz Berlin mit Nähe zu technologiegetriebenen Marktakteuren
  • Börsennotierung, die Investoren einen liquiden Zugang zu einem ansonsten schwer zugänglichen Segment der Handelsinfrastruktur bietet
Die Transparenzpflichten des Kapitalmarkts und die Veröffentlichungspflichten im Kontext der Beteiligungen bieten informierten Anlegern eine vergleichsweise gute Datenbasis zur qualitativen Beurteilung. Gleichzeitig bleibt der Titel im Vergleich zu Blue-Chip-Finanzwerten weniger stark von Analysten abgedeckt, was Informationsasymmetrien zur Folge haben kann.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich aus einem Investment in die Berliner Effektengesellschaft AG sowohl spezifische Chancen als auch klar umrissene Risiken. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Indirekter Zugang zu einer etablierten Handelsinfrastruktur, die von strukturellen Trends wie Digitalisierung, Online-Brokerage und wachsendem Retail-Handel profitieren kann
  • Potenzial für stetige Ertragsströme aus Beteiligungen im Kernsegment Wertpapierhandel
  • Regulatorische Burggräben und technologische Eintrittsbarrieren, die die Position bestehender Handelsplattformen tendenziell stabilisieren
  • Mögliche Wertsteigerung der Beteiligungen durch organisches Wachstum oder strategische Kooperationen im Broker- und Fintech-Sektor
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Klumpenrisiko durch hohe Abhängigkeit von wenigen kapitalmarktnahen Beteiligungen und damit vom allgemeinen Börsen- und Handelsvolumen
  • Regulatorische Risiken im europäischen Finanz- und Wertpapierrecht, die Geschäftsmodelle von Handelsplattformen und Wertpapierhandelsbanken verändern oder verteuern können
  • Zyklizität der Kapitalmärkte: In Phasen niedriger Handelsaktivität oder hoher Unsicherheit kann das Ergebnisniveau der Beteiligungen deutlich schwanken
  • Technologischer Wettbewerbsdruck durch neue Handelsplätze, Neo-Broker und alternative Ausführungsplattformen
  • Begrenzte Größenordnung im Vergleich zu globalen Börsen- und Finanzkonzernen, was die Verhandlungsmacht und Resilienz in Krisenphasen einschränken kann
Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist die Berliner Effektengesellschaft AG damit vor allem ein spezialisiertes Engagement in das Segment Börsenhandel und Handelsinfrastruktur. Die Eignung hängt maßgeblich von der individuellen Risikotragfähigkeit, der Einschätzung der regulatorischen und technologischen Entwicklung im europäischen Wertpapierhandel sowie der Bereitschaft ab, Konzentrationsrisiken im Finanzsektor zu akzeptieren. Eine pauschale Empfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 67,50 € / 69,00 €
Spread +2,22%
Schluss Vortag 67,50 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 1.005 €
Tagestief 67,00 €
Tageshoch 67,50 €
52W-Tief 64,00 €
52W-Hoch 72,00 €
Jahrestief 64,00 €
Jahreshoch 70,50 €

News

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 224,63 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 49,18 €
Jahresüberschuss in Mio. 15,30 €
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite +11,66%
Umsatzrendite +6,81%
Return on Investment +3,45%
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +11,66%
Eigenkapitalquote +29,55%

Dividenden Historie

Datum Dividende
17.06.2024 0,50 €
19.06.2023 1,00 €
10.06.2022 1,00 €
11.06.2021 1,00 €
12.06.2020 0,60 €
14.06.2019 0,60 €
15.06.2018 0,60 €
16.06.2017 0,50 €
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Termine

Keine Termine bekannt.

Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 66,50 € 0 %
66,50 € 12:31
Frankfurt 66,50 € -0,75%
67,00 € 08:12
Hamburg 67,00 € 0 %
67,00 € 08:16
München 67,50 € -0,74%
68,00 € 09:17
Stuttgart 67,00 € -0,74%
67,50 € 14:16
L&S RT 67,75 € 0 %
67,75 € 14:59
Tradegate 67,00 € 0 %
67,00 € 20.01.26
Quotrix 68,00 € +1,49%
67,00 € 07:27
Gettex 67,50 € 0 %
67,50 € 14:13
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.01.26 67,00 1.005
19.01.26 66,00 0
16.01.26 66,00 2.010
15.01.26 66,50 0
14.01.26 67,00 1.340
13.01.26 68,00 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 68,00 € -1,47%
1 Monat 70,50 € -4,96%
6 Monate 69,50 € -3,60%
1 Jahr 64,50 € +3,88%
5 Jahre 79,50 € -15,72%

Unternehmensprofil Berliner Effektengesellschaft AG

Die Berliner Effektengesellschaft AG ist eine auf den Kapitalmarkt spezialisierte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf den Standort Berlin. Das Unternehmen agiert als Holding, die sich auf Dienstleistungen rund um den Wertpapierhandel, den Börsenhandel und die Marktinfrastruktur konzentriert. Kernbeteiligung ist seit vielen Jahren die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, die als Spezialist im außerbörslichen und börslichen Handel von Wertpapieren fungiert. Historisch geht die Berliner Effektengesellschaft AG auf die Liberalisierung und Digitalisierung des Wertpapierhandels in Deutschland seit den 1990er-Jahren zurück. Sie entstand aus Aktivitäten von Wertpapierhändlern, die den elektronischen Handel für private und institutionelle Anleger vorantrieben. Über die Jahre entwickelte sich die Gesellschaft von einem operativ tätigen Wertpapierhandelshaus zu einer fokussierten Beteiligungsholding mit Schwerpunkt im Bereich elektronischer Handel und Börseninfrastruktur. Die Notierung im Freiverkehr unterstreicht den Charakter als kapitalmarktorientierte, aber schlank strukturierte Emittentin.

Geschäftsmodell und Struktur

Das Geschäftsmodell der Berliner Effektengesellschaft AG beruht auf der langfristigen Entwicklung und Steuerung von Beteiligungen im Kapitalmarktumfeld. Im Zentrum steht die Wertsteigerung der gehaltenen Beteiligungen durch strategische Unterstützung, Corporate-Governance-Überwachung und eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Kapitalallokation. Die Gesellschaft tritt nicht primär als operativer Dienstleister gegenüber Endkunden auf, sondern als Holding, die Erträge aus Dividenden, Beteiligungsergebnissen und gegebenenfalls aus strukturierten Transaktionen mit ihren Beteiligungen generiert. Die Ausrichtung ist auf Effizienz, schlanke Kostenstrukturen und Risikokontrolle im Rahmen des deutschen Finanz- und Aufsichtsrechts angelegt. Als börsennotierte Beteiligungsgesellschaft ist die Berliner Effektengesellschaft AG zudem selbst ein Vehikel, über das Investoren indirekt am Wachstums- und Ertragspotenzial ihrer Beteiligungen partizipieren können.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Berliner Effektengesellschaft AG lässt sich als zielgerichtete Förderung eines liquiden, transparenten und technologisch fortschrittlichen Wertpapierhandelsplatzes beschreiben. Das Unternehmen will über seine Beteiligungen Strukturen unterstützen, die Privatanlegern wie institutionellen Marktteilnehmern einen effizienten Zugang zu Kapitalmärkten bieten. Dabei stehen folgende Leitlinien im Vordergrund:
  • Konsequente Fokussierung auf den Kapitalmarkt- und Börsenhandel
  • Langfristige Wertorientierung statt kurzfristiger Trading-Strategien
  • Stärkung des Finanzplatzes Berlin als Standort für elektronische Handelsplattformen
  • Gewährleistung einer konservativen, regulierungskonformen Governance-Struktur
Die Strategie zielt eher auf Stabilität und planbare Ertragsquellen als auf spekulatives Wachstum, was zur Risikowahrnehmung konservativer Anleger passt.

Produkte, Dienstleistungen und Beteiligungsfokus

Die operativen Produkte und Dienstleistungen werden im Wesentlichen durch die Beteiligungen erbracht, während die Berliner Effektengesellschaft AG selbst als strategische Holding fungiert. Über die Beteiligung an der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank ist die Gesellschaft mittelbar in folgenden Tätigkeitsfeldern präsent:
  • Wertpapierhandel und Spezialistenfunktionen an Handelsplätzen
  • Elektronische Handelssysteme für Aktien, Anleihen, ETFs und strukturierte Produkte
  • Market-Making, Quotierung und Sicherstellung von Liquidität im fortlaufenden Handel
  • Dienstleistungen für Online-Broker und Finanzintermediäre, die ihren Kunden Zugang zu elektronischen Handelsplattformen bieten
Zusätzlich hält die Berliner Effektengesellschaft AG weitere Beteiligungen im Umfeld von Finanzdienstleistungen, Handelstechnologie und kapitalmarktnahen Services, die komplementär zum Kerngeschäft ausgerichtet sind. Die Ertragskraft des Portfolios hängt primär an der Wettbewerbsposition dieser Plattformen im Privatkunden- und Broker-Geschäft.

Business Units und Beteiligungsstruktur

Die Berliner Effektengesellschaft AG gliedert sich im Kern in die Holdingfunktion sowie die Beteiligungsverwaltung. Operative Business Units im klassischen Sinne (mit eigenständigen Produktlinien) sind zweitrangig; entscheidend sind vielmehr die Beteiligungssegmente. Grob lassen sich folgende Bereiche unterscheiden:
  • Handelsinfrastruktur: Beteiligung an einer spezialisierten Wertpapierhandelsbank mit Fokus auf elektronischen Handel
  • Kapitalmarktservices: Beteiligungen, die Broker, Banken und Finanzplattformen mit Liquidität, Handelstechnologie oder Ausführungsdienstleistungen versorgen
  • Strategische Minderheitsbeteiligungen: Ergänzende Investments im kapitalmarktnahen Ökosystem, die Synergien, Technologie-Know-how oder Zugang zu neuen Kundengruppen ermöglichen sollen
Die Gesellschaft verfolgt eine klare Fokussierung auf den Kapitalmarkt, statt sich in artfremde Segmente zu diversifizieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der Berliner Effektengesellschaft AG ergeben sich nicht aus einer sichtbaren Endkundenmarke, sondern aus der Kombination von Beteiligungsfokus, Standortvorteil und Handelsinfrastruktur. Wichtige Faktoren sind:
  • Spezialisierung auf Kapitalmarkt- und Handelsinfrastruktur statt breit gestreuter Industrie- oder Private-Equity-Beteiligungen
  • Technologischer Burggraben über die Beteiligung an einem etablierten elektronischen Handelsplatz mit hoher Systemstabilität und gewachsenen Schnittstellen zu Brokern
  • Netzwerkeffekte: Je mehr Ordervolumen und Broker angebunden sind, desto größer die Liquidität und Attraktivität der Handelsplattform
  • Regulatorische Eintrittsbarrieren: Banklizenz, Wertpapierhandelsbanken-Regulierung und Börsenaufsicht erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt
Für konservative Anleger ist besonders relevant, dass die Burggräben weniger in kurzfristig kopierbaren Produkten, sondern in Infrastruktur, Regulierungskompetenz und langjährigen Marktbeziehungen liegen.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Die Berliner Effektengesellschaft AG bewegt sich im Umfeld börsennotierter Beteiligungsgesellschaften und Betreiber von Handelsinfrastrukturen. Direkte Wettbewerber sind eher auf Ebene der Beteiligungen zu finden, insbesondere bei elektronischen Handelsplätzen und Wertpapierhandelsbanken. Vergleichsgruppen umfassen:
  • Betreiber klassischer Börsenplätze und elektronischer Handelssysteme
  • Wertpapierhandelsbanken mit Market-Making-Fokus
  • Kapitalmarktbezogene Beteiligungsholdings mit Fokus auf Fintech und Trading
Im Vergleich zu großen integrierten Börsenbetreibern bleibt die Berliner Effektengesellschaft AG deutlich kleiner und stärker fokussiert. Gegenüber generischen Beteiligungsgesellschaften unterscheidet sie sich durch die enge Ausrichtung auf Handelsinfrastruktur und Broker-Ökosysteme.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der Berliner Effektengesellschaft AG operiert in einem von regulatorischen Anforderungen geprägten Umfeld. Für konservative Anleger ist vor allem die Governance-Struktur relevant: Die Gesellschaft unterliegt dem deutschen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie den Transparenzanforderungen des Börsensegments, in dem sie gelistet ist. Die strategische Steuerung konzentriert sich auf:
  • Stetige Optimierung der Beteiligungsstruktur mit Blick auf Risiko-Rendite-Profil
  • Wahrung einer soliden Eigenkapitalbasis auf Holdingebene
  • Enges Monitoring regulatorischer Entwicklungen im Wertpapier- und Bankensektor
Das Management verfolgt tendenziell eine inkrementelle Weiterentwicklung des Portfolios, statt aggressiver, schuldenfinanzierter Expansion. Diese zurückhaltende Steuerung entspricht eher dem Profil eines konservativ ausgerichteten Beteiligungshauses.

Branchen- und Regionenfokus

Branchenmäßig ist die Berliner Effektengesellschaft AG klar im Finanzdienstleistungssektor verankert, mit Schwerpunkt auf Wertpapierhandel, Brokerage-Infrastruktur und elektronischen Handelssystemen. Das Marktumfeld wird getrieben von:
  • Zunehmender Digitalisierung des Wertpapierhandels
  • Wachstum des Online-Brokerage und des Retail-Investings
  • Steigender Regulierungskomplexität im europäischen Finanzmarkt
Regional liegt der Schwerpunkt in Deutschland, mit starker Verankerung am Standort Berlin. Gleichwohl sind die zugrunde liegenden Handelsplattformen über angebundene Broker und internationale Marktteilnehmer teilweise europaweit relevant. Der deutsch-europäische Regulierungsrahmen (MiFID-Umfeld, europäische Finanzaufsicht) prägt die Geschäftsbedingungen wesentlich.

Sonstige Besonderheiten und Strukturmerkmale

Eine Besonderheit der Berliner Effektengesellschaft AG ist ihr Charakter als kapitalmarktorientierte Nischenholding. Die Gesellschaft verbindet:
  • Fokussierung auf ein eng umrissenes Kompetenzfeld (Handelsinfrastruktur, Wertpapierhandel)
  • Standortvorteil im Finanzplatz Berlin mit Nähe zu technologiegetriebenen Marktakteuren
  • Börsennotierung, die Investoren einen liquiden Zugang zu einem ansonsten schwer zugänglichen Segment der Handelsinfrastruktur bietet
Die Transparenzpflichten des Kapitalmarkts und die Veröffentlichungspflichten im Kontext der Beteiligungen bieten informierten Anlegern eine vergleichsweise gute Datenbasis zur qualitativen Beurteilung. Gleichzeitig bleibt der Titel im Vergleich zu Blue-Chip-Finanzwerten weniger stark von Analysten abgedeckt, was Informationsasymmetrien zur Folge haben kann.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich aus einem Investment in die Berliner Effektengesellschaft AG sowohl spezifische Chancen als auch klar umrissene Risiken. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Indirekter Zugang zu einer etablierten Handelsinfrastruktur, die von strukturellen Trends wie Digitalisierung, Online-Brokerage und wachsendem Retail-Handel profitieren kann
  • Potenzial für stetige Ertragsströme aus Beteiligungen im Kernsegment Wertpapierhandel
  • Regulatorische Burggräben und technologische Eintrittsbarrieren, die die Position bestehender Handelsplattformen tendenziell stabilisieren
  • Mögliche Wertsteigerung der Beteiligungen durch organisches Wachstum oder strategische Kooperationen im Broker- und Fintech-Sektor
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Klumpenrisiko durch hohe Abhängigkeit von wenigen kapitalmarktnahen Beteiligungen und damit vom allgemeinen Börsen- und Handelsvolumen
  • Regulatorische Risiken im europäischen Finanz- und Wertpapierrecht, die Geschäftsmodelle von Handelsplattformen und Wertpapierhandelsbanken verändern oder verteuern können
  • Zyklizität der Kapitalmärkte: In Phasen niedriger Handelsaktivität oder hoher Unsicherheit kann das Ergebnisniveau der Beteiligungen deutlich schwanken
  • Technologischer Wettbewerbsdruck durch neue Handelsplätze, Neo-Broker und alternative Ausführungsplattformen
  • Begrenzte Größenordnung im Vergleich zu globalen Börsen- und Finanzkonzernen, was die Verhandlungsmacht und Resilienz in Krisenphasen einschränken kann
Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist die Berliner Effektengesellschaft AG damit vor allem ein spezialisiertes Engagement in das Segment Börsenhandel und Handelsinfrastruktur. Die Eignung hängt maßgeblich von der individuellen Risikotragfähigkeit, der Einschätzung der regulatorischen und technologischen Entwicklung im europäischen Wertpapierhandel sowie der Bereitschaft ab, Konzentrationsrisiken im Finanzsektor zu akzeptieren. Eine pauschale Empfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 940,94 Mio. €
Aktienanzahl 13,16 Mio.
Streubesitz 11,34%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Finanzen
Branche Kapitalmärkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+88,66% Weitere
+11,34% Streubesitz

Community-Beiträge zu Berliner Effektengesellschaft AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
Jessyca
und ausgeführt zu 5,90 ! o. T.
Avatar des Verfassers
Jessyca
Genau Stephan, Briefkurs 5,90 = Kaufgelegenheit
In Brief lagen 1180 Stück zu 5,90 Mein Kauflimit liegt jetzt in Ffm zu 5,90
Avatar des Verfassers
StephanMUC
Strong buy, 500 EUR noch diese Woche
Derzeitiger Ask = 5,90 1670 Stück = 9'853 EUR BaFin-Ref-Kurs = 6.20, Verkauf von 1670 Stück = 10'354 EUR = 500 EUR sind diese Woche garantiert. Der Verkäufer kann nicht informiert sein, wo der Angebotspreis im Drei-Monats-Mittel durch die BaFin festgelegt wurde. Dies Woche müsste noch das längst überfällige Angebot gem. Mail der IR erscheinen, in denen die 6.20 EUR geboten werden: Sehr geehrter Herr XXX, ich habe eben Ihre Nummer auf meinem Display gesehen, konnte aber nicht rangehen, weil ich ein längeres Telefoninterview zu unseren Zahlen hatte. Ich nehme an, Sie wollen wissen, warum die Angebotsunterlage noch nicht veröffentlicht ist. Sie liegt seit 20. Oktober der BaFin vor - sie bedingt sich für solche Fälle zehn bis 15 Arbeitstage zur Prüfung aus. Insofern werden wir alle außenstehenden Aktionäre informieren, sobald die Angebotsunterlage veröffentlicht wird. Freundliche Grüße
Avatar des Verfassers
StephanMUC
Hallo Jessy,
hab mal wieder mit Frau Scholl telefoniert (die erkennt mich jetzt, wie Herr Lechner von IEM, schon an meiner Nummer *g*): 1. Angebotsunterlagen liegen seit 20.10. beim Bafin. Dort benötigt man 10-14 Tage zur Bearbeitung. Bisher keine Rückfragen o. ä. Mit der Veröffentlichung wird nun umgehend gerechnet. Meine oben dargestellten Vermutungen bezüglich Empfehlung, nicht zu werfen sind wohl zutreffend. 2. "22.12.2003" deshalb, weil bis dahin die Anteile von Paribas avisiert wurden. Datum hat keine Bdeutung für den freien Aktionär. 3. Im Hause der Berliner Effektengesellschaft ist man sehr zufrieden mit den Q3-Zahlen, die besser sind als Q2. Maximalziel per Ende 2003 ist die schwarze 0. Jedoch verwundert nicht nur mich der heutige Kurs. Ask bei 6,20 mit über 2000 Stück. So ein Schmarrn.
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Häufig gestellte Fragen zur Berliner Effektengesellschaft Aktie und zum Berliner Effektengesellschaft Kurs

Der aktuelle Kurs der Berliner Effektengesellschaft Aktie liegt bei 67,50 €.

Für 1.000€ kann man sich 14,81 Berliner Effektengesellschaft Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Berliner Effektengesellschaft Aktie beträgt aktuell -4,96%.

Die 1 Jahres-Performance der Berliner Effektengesellschaft Aktie beträgt aktuell 3,88%.

Der Aktienkurs der Berliner Effektengesellschaft Aktie liegt aktuell bei 67,50 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -4,96% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Berliner Effektengesellschaft eine Wertentwicklung von -4,96% aus und über 6 Monate sind es -3,60%.

Das 52-Wochen-Hoch der Berliner Effektengesellschaft Aktie liegt bei 72,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Berliner Effektengesellschaft Aktie liegt bei 64,00 €.

Das Allzeithoch von Berliner Effektengesellschaft liegt bei 129,00 €.

Das Allzeittief von Berliner Effektengesellschaft liegt bei 17,00 €.

Die Volatilität der Berliner Effektengesellschaft Aktie liegt derzeit bei 28,90%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Berliner Effektengesellschaft in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 940,94 Mio. €

Am 26.07.1999 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 26.07.1999 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Berliner Effektengesellschaft hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Berliner Effektengesellschaft gehört zum Sektor Kapitalmärkte.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Berliner Effektengesellschaft betrug 224.629.994 €.

Ja, Berliner Effektengesellschaft zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 17.06.2024 eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.

Zuletzt hat Berliner Effektengesellschaft am 17.06.2024 eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,75%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Berliner Effektengesellschaft wurde am 17.06.2024 in Höhe von 0,50 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,75%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 17.06.2024. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.