- Meta-Aktie stieg am Montag um 11,43 Prozent.
- Im September liegt die Aktie 29,5 Prozent im Plus.
- Muse ist seit dem 8. September verfügbar.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Pascal Grunow Die Aktien von Meta stieg am Montag um 11,43 Prozent und schloss bei 741,25 US-Dollar. Im September liegt die Aktie inzwischen 29,5 Prozent im Plus und steuert damit auf ihren besten Monat seit mehr als 13 Jahren zu.
Auslöser der Euphorie ist vor allem Muse. Meta stellte den persönlichen KI-Agenten am 8. September vor. Kurz darauf kletterte die Anwendung auf Platz eins der kostenlosen Apps in Apples US-App-Store.
Muse soll Zuckerbergs KI-Vision Realität werden lassen
Meta-Chef Mark Zuckerberg verfolgt mit seinen KI-Investitionen das Ziel einer sogenannten "persönlichen Superintelligenz". Muse liefert nun einen ersten Eindruck davon, wie diese Vision im Alltag aussehen könnte.
Anders als klassische Chatbots soll der Agent nicht lediglich Fragen beantworten, sondern selbstständig Aufgaben erledigen. Dazu gehören beispielsweise das Versenden von E-Mails, Reisebuchungen und andere mehrstufige Prozesse. Muse kann über eine eigene App sowie direkt über WhatsApp genutzt werden.
Entscheidend für Anleger ist jedoch die Frage, ob Meta damit tatsächlich Geld verdienen kann. Neben einer kostenlosen Variante bietet das Unternehmen kostenpflichtige Muse-Abonnements für 20 und 100 US-Dollar im Monat an. Damit entsteht neben dem weiterhin dominierenden Werbegeschäft eine potenziell neue Erlösquelle.
145 Milliarden US-Dollar KI-Kosten
Der Erfolg kommt für Meta zu einem wichtigen Zeitpunkt. Die enormen Ausgaben für KI-Infrastruktur hatten an der Wall Street zuletzt Zweifel ausgelöst. Für 2026 erwartet Meta Investitionsausgaben von 130 bis 145 Milliarden US-Dollar. Das Geld fließt unter anderem in Rechenzentren und die benötigte Infrastruktur für die nächste Generation von KI-Systemen.
Muse könnte nun helfen, diese Investitionen wirtschaftlich zu rechtfertigen. Anleger erhalten erstmals konkretere Hinweise darauf, wie Meta aus seinen KI-Modellen eigenständige Produkte und zusätzliche Umsätze entwickeln könnte.
Amazon blockiert Muse
Der rasante Aufstieg des Assistenten bringt allerdings bereits Widerstand hervor. Amazon hat Muse vom Einkauf auf seiner Plattform ausgeschlossen. Der Onlinehändler verweist unter anderem auf seine Nutzungsbedingungen sowie Sicherheits- und Datenschutzbedenken. Meta hatte zuvor erklärt, Muse sei so konzipiert, dass Nutzer die Kontrolle über Zugriffsrechte behalten.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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