WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Sorgen um den deutschen Außenhandel halten an. Wenn an diesem Freitag (08.00 Uhr) das Statistische Bundesamt die Exportzahlen für den Monat September bekannt gibt, bestehen die grundlegenden Probleme der deutschen Volkswirtschaft fort. Neben der wachsenden Konkurrenz durch China auf den Weltmärkten hemmt vor allem der Zollkonflikt mit den USA die Entwicklung. Nach einer seit fünf Monaten beständigen Abwärtsentwicklung lag der Wert der Ausfuhren in das wichtigste Abnehmerland im August mehr als 20 Prozent unter Vorjahr.
Den regelmäßigen Befragungen des Ifo-Instituts zufolge hat sich die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft eingetrübt. "Die deutsche Exportwirtschaft steckt fest", sagt Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. "Eine echte Erholung ist nicht in Sicht." Metall, Chemie und Papier erwarten demnach rückläufige Ausfuhren. Demgegenüber blickt die Automobilbranche weiterhin hoffnungsvoll auf das Auslandsgeschäft.
Die exportorientierte deutsche Wirtschaft steckt seit längerer Zeit in einem Konjunkturtief. In den vergangenen beiden Jahren schrumpfte die Wirtschaftsleistung./ceb/DP/nas
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