- Citi ist bullish für Goldminenaktien trotz Goldkorrektur.
- Gold Fields hat ein Kursziel von 50 US-Dollar.
- Die Aktie hat bereits um über 184 Prozent zugelegt.
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Trotz der jüngsten Korrektur beim Goldpreis ist die Citigroup (Citigroup Aktie) bullish für Goldminenaktien. Die US-Investmentbank ist dabei insbesondere hinsichtlich des südafrikanischen Goldproduzenten Gold (Goldkurs) Fields optimistisch. Sie hat den Goldproduzenten mit "Kaufen" bewertet und ein Kursziel von 50 US-Dollar genannt. Dies entspricht einem möglichen Aufschlag von rund 30 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag.
Die Aktie des weltweit achtgrößten Goldförderers hat bereits um mehr als 184 Prozent zugelegt – angetrieben von Goldpreisen, die die Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze überschritten haben. Trotzdem traut Citi-Analyst Ephrem Ravi dem Unternehmen zusätzliche Gewinne zu.
Er verweist auf die starke Marktposition des Konzerns, der etwa 2 Prozent der globalen Goldproduktion stellt. Die breite geografische Aufstellung mit Minen auf vier Kontinenten in Australien, Afrika sowie Nord- und Südamerika sorgt zudem für ein geringeres politisches und regulatorisches Risiko.
Besonders überzeugt zeigt sich Ravi von der Kostenentwicklung: Neue Projekte ermöglichen steigende Produktionsmengen bei gleichzeitig sinkenden Förderkosten. Dadurch könnten höhere Goldpreise nun direkter in steigenden freien Cashflows resultieren – anders als in früheren Haussephasen, in denen Investitionen stark anstiegen und die Profitabilität drückten.
Mit den aktuell hohen Edelmetallpreisen könnte Gold Fields bereits Ende des kommenden Jahres schuldenfrei sein. Diese finanzielle Stärke würde neue Spielräume für Wachstum eröffnen, beispielsweise durch Investitionen, Übernahmen oder höhere Ausschüttungen.
Trotz der beeindruckenden Rallye sieht die Bank die Bewertung der Aktie weiterhin als attraktiv an. Ravi betont, dass Gold Fields im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern mit einem Abschlag gehandelt werde, obwohl das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren steigende Produktionsmengen erwartet.
Autor: sbh-Redaktion/FH
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