BERLIN (dpa-AFX) - Der französische Videospielekonzern Ubisoft zieht als erster Ankermieter ins House of Games in Berlin-Friedrichshain. Das kündigte die Wista Management GmbH als Betreiber des Hauses an. Der Mietvertrag soll am Mittwoch bei der Computer- und Videospielemesse Gamescom in Köln unterzeichnet werden. Das Unternehmen ist für Spiele wie "Assassin's Creed" bekannt.
Für dich zusammengefasst:
Ubisoft wird erster Ankermieter im House of Games Berlin.
Die Eröffnung hat sich in die zweite Jahreshälfte verschoben.
Das Haus bietet über 10.000 Quadratmeter Fläche für Games.
"Das House of Games Berlin wird zum Zuhause für die Wachstumsbranche Games in der Hauptstadt. Mit Ubisoft Berlin als erstem Ankermieter sind wir einen entscheidenden Schritt weiter", sagte Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) dazu. Berlin sei längst die Games-Hauptstadt in Deutschland und auch in Europa ein führender Standort für die Branche und mit rund 3.300 Beschäftigten der größte Games-Arbeitsmarkt unter den deutschen Bundesländern.
Eröffnung des House of Games hat sich verzögert
Der Managing Director der deutschen Ubisoft Studios, Benedikt Grindel, sagte, mit dem House of Games entstehe ein einzigartiger Ort für die Games-Branche. "Die enge Vernetzung von Entwicklern, Start-ups und Institutionen schafft ideale Voraussetzungen für Zusammenarbeit, Innovation und kreativen Austausch." Ubisoft Berlin will dort auf zwei Etagen künftig Spiele entwickeln.
Die Eröffnung des House of Games war bereits für Anfang des Jahres angekündigt, hatte sich aber in die zweite Jahreshälfte verschoben. Ein genauer Termin ist bisher nicht bekannt.
In dem Backsteingebäude in der Rotherstraße in unmittelbarer Nähe zur Warschauer Brücke soll auf fünf Etagen mit mehr als 10.000 Quadratmetern Fläche ein zentraler Standort für die Games-Branche unter anderem mit Büro- und Veranstaltungsflächen entstehen.
Das Haus wird vom Senat mit 4,6 Millionen Euro gefördert. Das LUX-Gebäudeensemble hat eine lange Geschichte. Die zwischen 1906 und 1914 errichteten vier Industriegebäude sind auch als Lampenstadt bekannt. Dort wurden rund acht Jahrzehnte lang Leuchtmittel produziert./ah/DP/he
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