- Ministerpräsidentin Schwesig kritisiert Kanzler Merz.
- Die SPD liegt in Umfragen bei 32 Prozent.
- Die AfD hat einen Zuspruch von etwa 35 Prozent.
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"Viele arbeiten hart", sagte Schwesig. Viele führen zur Arbeit und litten unter zu hohen Spritpreisen. "2,42 ist absolut zu viel, und der Kanzler lässt es seit Monaten laufen", fügte sie hinzu. Merz lehne Vorschläge der SPD für einen Preisdeckel und eine Übergewinnsteuer ab. "Er kann gerne einen Vorschlag ablehnen, muss aber einen eigenen machen und muss die arbeitende Mitte unterstützen", sagte die SPD-Politikerin.
Hintergrund der Kritik ist der hohe Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. Schwesig stellt sich mit ihrer SPD in knapp zwei Wochen zur Wiederwahl. In jüngsten Umfragen liegt die SPD mit 32 Prozent hinter der AfD, die auf etwa 35 Prozent Zustimmung kommt.
Zur Reformpolitik der schwarz-roten Bundesregierung sagte Schwesig: "Ich finde es sehr wichtig, dass die SPD darauf achtet, wenn Reformen gemacht werden, dass sie auch wirklich gerecht sind. Und wenn 81 Prozent mit den Reformen unzufrieden sind, zum Beispiel gerade bei Rente und Pflege, dann kann ja nicht alles richtig sein."/vsr/DP/nas
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