FRANKFURT (dpa-AFX) - Der erhofft Aufschwung ist beim Stapler-Hersteller Kion bislang ausgeblieben. Die Frankfurter senkten am Mittwoch ihre Prognose für das laufende Jahr und verschoben auch den Zeitpunkt für das Erreichen der Mittelfristziele. Die Anpassungen seien überwiegend auf den Auftragseingang im Stapler-Segment im dritten Quartal zurückzuführen, der sich nicht wie erwartet entwickelt habe, teilte das Unternehmen mit. Auch wurden vorläufige Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt, die die Markterwartungen verfehlten. Die Aktie rutschte in einer ersten Reaktion deutlich ab, berappelte sich dann aber und notierte zuletzt deutlicher in der Gewinnzone. So hatte das Unternehmen jüngst bereits eine träge Geschäftsentwicklung signalisiert. Zudem hat sich der Aktienkurs 2026 bereits in etwa halbiert
Für dich zusammengefasst:
Kion senkte die Prognose für das laufende Jahr.
Der Umsatz 2026 wird nun auf 11,45 bis 11,75 Mrd. Euro geschätzt.
Das Ziel einer operativen Marge wird erst nach 2027 erreicht.
Kion erwartet 2026 nun einen Umsatz zwischen 11,45 und 11,75 Milliarden Euro, statt zuvor 11,525 und 12,025 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll zwischen 815 und 875 Millionen Euro liegen. Bislang hatte Kion 880 bis 980 Millionen Euro auf dem Zettel. Das eigentlich für nächstes Jahr avisierte Ziel einer zweistelligen operativen Marge wird erst nach 2027 zu erreichen sein, hieß es weiter./lew/mis
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