- Sachsens SPD lobt den Tankrabatt um 17 Cent pro Liter.
- Der Bund stellt dafür rund 2,5 Milliarden Euro bereit.
- Ein Spritpreisdeckel ist ab Januar 2027 geplant.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Dass der Tankrabatt vom Steuerzahler finanziert wird, habe aber einen sehr bitteren Beigeschmack, betonte Homann. Notwendig sei auf europäischer Ebene zwingend eine Übergewinnsteuer, um den Tankrabatt zu finanzieren. "Mineralölkonzerne dürfen aus einer Krise nicht auf Kosten der Allgemeinheit unverschämt hohe Gewinne erzielen. Wenn der Staat Milliarden aufwendet, um Bürgerinnen und Bürger an der Zapfsäule zu entlasten, müssen diejenigen einen Beitrag leisten, die von den hohen Preisen besonders profitieren."
Bund und Länder hatten sich am Freitag darauf verständigt, Bürger sowie Unternehmen mit einem neuen Tankrabatt ab Oktober zu entlasten. Dazu soll die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis Jahresende um 14 Cent je Liter gesenkt werden. Zusammen mit der Umsatzsteuer ergibt das eine Entlastung von 17 Cent pro Liter. Bund und Länder stellen dafür rund 2,5 Milliarden Euro bereit.
Das Entlastungspaket soll demnach bis 1. Oktober umgesetzt werden. Neben dem Tankrabatt ist spätestens ab Januar 2027 auch ein Spritpreisdeckel geplant, aber als Kriseninstrument und nicht dauerhaft./jan/DP/zb
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