- Die russische Armee griff Kiew mit Kampfdrohnen an.
- Mindestens zwei Menschen wurden in Kiew getötet.
- Russische Bombenangriffe töteten im Osten mindestens vier Menschen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Zwei Internetprovider informierten über Probleme nach einem Treffer in einem Datenzentrum. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warf Russland vor, speziell die Alarmvorrichtungen zum Schutz der Bevölkerung zu attackieren. "Schnelle Warnungen vor Bedrohungen durch Raketen und Drohnen sind wichtig, sie retten Leben", schrieb er auf der Plattform X. Auch ein Kongresszentrum, ein Bürogebäude, eine Pharmafabrik und eine Tankstelle wurden den Angaben zufolge getroffen.
Im Osten des Landes im Gebiet Donezk töteten russische Bombenangriffe mindestens vier Menschen. Nach Angaben von Militärgouverneur Wadym Filaschkin wurden in der Siedlung Olexandriwka weitere vier Menschen verletzt. Ein mehrstöckiges Wohnhaus sei komplett zerstört, elf weitere beschädigt worden. Der Ort liegt etwa 40 Kilometer von der Frontlinie entfernt.
Schon in der Nacht hatte es jeweils einen Toten bei russischen Angriffen in den Gebieten Charkiw und Saporischja gegeben.
Gouverneur: Kapitän in Odessa getötet
In der Region Odessa am Schwarzen Meer attackierte Russland nach Angaben von Gouverneur Oleh Kiper ein Handelsschiff unter der Flagge von Antigua und Barbuda. Dabei sei der ukrainische Kapitän des Schiffes getötet worden. Die restliche Besatzung wurde demnach evakuiert und ein Brand gelöscht. Außerdem habe Russland Lagerräume für Medikamente, Haushaltswaren und Lebensmittel zweimal hintereinander angegriffen.
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, in Kiew und dem Umland einen Lagerraum für Teile zur Drohnenherstellung und einen Rüstungsbetrieb attackiert zu haben. Zudem seien für die Internetkommunikation des ukrainischen Militärs und der Geheimdienste wichtige Datenzentren getroffen worden. In Odessa habe Moskau drei Logistikzentren mit Militärgütern und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte angegriffen, hieß es.
Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg./fko/DP/men
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