BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat den Besuch von Kanzler Friedrich Merz in Kiew als "Botschaft" gelobt. Die Reise sei "eine Demonstration gegen die Einschüchterungspolitik, die Putin gerade betreibt, gerade auch gegenüber der deutschen Bevölkerung", sagte Röttgen im ARD-"Morgenmagazin". "Das ist eine Art psychologische Kriegsführung."
Für dich zusammengefasst:
Röttgen lobt Merz' Besuch in Kiew als wichtige Botschaft.
Merz betont, dass Deutschland an der Seite der Ukraine steht.
Die Stabilität Deutschlands ist entscheidend für Europa.
Merz habe klargemacht, dass Deutschland da sei und das Ziel, dass dieser Krieg scheitere, ein ukrainisches aber genauso ein deutsches und europäisches Interesse sei. Zudem habe er gesagt, "dass an Deutschland viel hängt", ergänzte Röttgen. Alle guckten auf Deutschland und dessen Stabilität. Das seien "sehr wichtige Botschaften".
Er führte aus, dass die Perspektive von Freiheit und Frieden in Europa auf dem Spiel stehe. "Und das hängt an Deutschland. Wenn Deutschland da wackelig würde, dann würde Europa wackeln." Da müsse man sich auch in innenpolitischen Fragen am Reimen reißen, weil es um diese historische Entscheidungssituation gehe./thn/DP/mis
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