- Die Deutsche Reformmüdigkeit wird thematisiert.
- Die Regierung hat Schwierigkeiten, den Kurs zu bestimmen.
- Wahlergebnisse dämpfen den Reformeifer der Koalition.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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"Reformen - der Begriff hat das Zeug dazu, Unwort des Jahres zu werden. Zwar betonen praktisch alle, dass das Land Veränderungen braucht. Sobald es aber konkret wird, hebt das große Aber an. Während die einen jeden Reformvorschlag, wenn er nicht von ihnen selbst kommt, als zu zaghaft, nicht weitreichend genug klein- und schlechtreden, läuten die anderen jedes Mal die schrillsten Alarmglocken. Dazwischen steht eine Regierung, der augenscheinlich der Kompass abhandengekommen ist und die mit wachsender Verzweiflung versucht festzulegen, in welche Richtung sie das Land steuern will. Dabei wirkt Deutschland reformmüde, ohne dass bereits wirklich spürbare Veränderungen umgesetzt wurden. Die Wahlergebnisse haben dem Reformeifer der Koalition - insbesondere auf Seiten der SPD, aber auch in Teilen der Union - einen herben Dämpfer versetzt. Bleiben die Reformen, bei denen es an der einen oder anderen Stelle sicher noch Verbesserungsbedarf gibt, aber gänzlich aus, wird das zu einer noch größeren Ungerechtigkeit führen - zu Lasten vor allem der jüngeren Generationen."/yyzz/DP/nas
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