Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Ölpreis springt über 100 USD

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Ölpreisschock am Wochenende


Bei der Landtagswahl gestern in Baden-Württemberg fiel das Ergebnis denkbar knapp aus, die Grünen lagen laut vorläufigem Ergebnis mit 30,2 % nur hauchdünn vor der CDU mit 29,7 %. Für die Kapitalmärkte rückt heute allerdings das Thema Öl in den Vordergrund. Die Angriffe Irans auf Ölanlagen im Nahen Osten haben zu teilweisen Stopps der Ölproduktion geführt. Zudem sind Transporte durch die Straße von Hormuz nahezu zum Erliegen gekommen. Der Ölpreis sprang deutlich über die Marke von 100 USD und näherte sich sogar einem Preis von 120 USD je Barrel. Ein schnelles Ende des Iran-Kriegs scheint nicht in Sicht. Mojtab Khamenei, der Sohn des vorherigen iranischen Oberhaupts, wurde vom Iran als Nachfolger benannt. US-Präsident Trump möchte diese Personalie nicht akzeptieren. Dadurch rechnet das Weiße Haus mit einer Verlängerung des Kriegs um vier bis sechs Wochen. Die Kursverluste vom Freitag an den Börsen in Europa und den USA setzten sich heute in Asien in verschärfter Form fort: Der japanische Aktienindex Nikkei fiel um 7 % (seit Jahresbeginn verbleibt hier noch ein Plus von 3 %). Dies lässt auch einen schwachen Wochenauftakt für die Aktienmärkte in Europa und den USA erwarten (Futures auf S&P 500 notierten bei - 2 %).

Energiepreise heizen Inflationssorgen an

Gravierende Auswirkungen hat unterdessen die Schließung der Straße von Hormus. Dies treibt nicht nur die Öl- und Gaspreise, sondern auch die von Aluminium, da am Golf große Produzenten sitzen. Auch die Beeinträchtigung des Flugverkehrs wird allmählich zum Problem. Kein Wunder, dass die Börsen gestern wieder nachgaben. Der Euro Stoxx 50 verlor 1,5 %, der DAX 1,6 % zum Vortag. Wenig Gefallen fanden die schwachen Ausblicke von Deutscher Post DHL (-4,6 %) und Merck (-8,0 %). Bayer (+1,0 %) profitierte hingegen von einem weiteren Schritt zur Bereinigung der Glyphosat-Klagen. Die Wall Street konnte die anfangs deutlichen Verluste großenteils wieder aufholen, der S&P 500 schloss -0,6 % leichter, der Nasdaq-Index mit -0,3 % sogar fast unverändert. Hier halfen starke Zahlen des KI-Chipdesigners Broadcom (+4,8 %). Noch stärker profitierten die Buchungsplattformen Expedia (+13,7 %) und Booking (+8,5 %). Berichte, dass OpenAI Pläne für eine direkte Kaufabwicklung in ChatGPT zurückstellte, ließen die Aktionäre aufatmen. Auf den DAX bezogen stellt sich die Zahlensaison bislang eher schwach dar, wie unsere Auswertung der ersten 28 Berichte zeigt. Die Ergebnisse selbst brachten zumeist wenig Überraschungen, aber unter den Ausblicken überwogen die negativen Impulse mit einem Anteil von rund 40 %. Selbst einige in den vergangenen Jahren vom Erfolg verwöhnte Unternehmen wie die Deutsche Telekom und Heidelberg Materials mussten zurückrudern.

Endspurt bei Berichtssaison


Die Entwicklungen im Iran-Konflikt und daraus eventuell resultierende Engpässe bei Energie und Logistik stehen auch bei den Unternehmen im Fokus. Neben dem Blick auf vergangene Zahlen spielen daher auch die Ausblicke für die Investoren eine große Rolle. Heute legt der US-Konzern Oracle noch seine Zahlen für das abweichende Geschäftsjahr (per 28.2.) vor. Das Tech-Unternehmen plant sehr hohe Investitionen in Rechenzentren. Die stark steigenden Kosten für den KI-Ausbau sollen Tausende von Stellenstreichungen zur Folge haben. Während die Berichtssaison der US-Konzerne schon weitgehend beendet ist, wird es bei den deutschen Unternehmen diese Woche noch spannend: Heute veröffentlicht GEA die Jahreszahlen, am Dienstag folgen Volkswagen und BioNTech sowie am Mittwoch Rheinmetall, Henkel und Uniper. Am Donnerstag berichten dann noch BMW, Brenntag, Daimler Truck, Hannover Rück, RWE und Zalando. Auf Makroebene stehen in dieser Woche Inflationsdaten im Fokus: Am Mittwoch werden die Februar-Entwicklungen der Konsumentenpreise für Deutschland und die USA veröffentlicht.


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