Nvidia, Oracle und CoreWeave fallen: OpenAI-Umsatz-Zahl verunsichert Anleger

Ferdinand Hammer Ferdinand Hammer
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Ferdinand Hammer ist seit 2017 als Finanzjournalist tätig. Vor seinem Wechsel in den Börsenjournalismus arbeitete er unter anderem für das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG). Seine Themenschwerpunkte sind ESG-Investments, US-Technologiewerte und E-Autoaktien.

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OpenAI ist ein führendes KI-Forschungsinstitut, welches ChatGPT, ein fortschrittliches Sprachmodell, entwickelt, um menschenähnliche Textantworten zu generieren. (Logo von OpenAI)
©unsplash.com
Neue Umsatzangaben von OpenAI setzen KI-Aktien unter Druck. Der ChatGPT-Entwickler wächst weiterhin kräftig. Warum dennoch 50 statt 68 Milliarden US-Dollar im Raum stehen.
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Hinweis

OpenAI hat seinen Investoren für Ende September einen annualisierten Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar mitgeteilt. CNBC hat diese Angabe bestätigt. Ende des vergangenen Monats war noch von 68 Milliarden US-Dollar die Rede gewesen. Die Kennzahl rechnet das aktuelle Umsatztempo auf zwölf Monate hoch.

Die Differenz hängt mit der Berechnung zusammen. Laut einer mit dem Vorgang vertrauten Person sind in der höheren Summe auch die Bruttoumsätze der OpenAI-Partner enthalten. Diese Betrachtung ermöglicht einen direkteren Vergleich mit dem Wettbewerber Anthropic.

Die Nachricht traf zahlreiche KI-Aktien. So büßte CoreWeave am Donnerstag nahezu acht Prozent ein, während Oracle fast sechs Prozent und Nvidia drei Prozent verloren. Bei AMD und Broadcom betrug das Minus jeweils vier Prozent. Intel fiel um fünf Prozent und Super Micro Computer um fast fünf Prozent.

Gleichzeitig meldete OpenAI deutliche Zuwächse: Im dritten Quartal erhöhte sich der annualisierte Gesamtumsatz um 77 Prozent. Das Geschäft mit Unternehmen legte sogar um 107 Prozent zu.

Werte aus dem Artikel:
AMD Aktie 563,90 € +1,82%
Broadcom Aktie 328,10 € +2,18%
CoreWeave Aktie 74,78 € +2,79%
Nvidia Aktie 209,25 € +1,78%
Oracle Aktie 122,46 € -2,45%

OpenAI muss derweil eine Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar rechtfertigen. Bereits im Juni wurde der Börsenprospekt vertraulich bei den Aufsichtsbehörden eingereicht. Für 2027 strebt das Management den Börsengang an.

Zudem finden bereits erste Gespräche über eine weitere Finanzierungsrunde statt. Laut einem früheren CNBC-Bericht könnten dabei rund 30 Milliarden US-Dollar eingesammelt werden. Da ein endgültiges Eckpunktepapier fehlt, kann sich dieser Betrag noch ändern. Im März hatte OpenAI bereits 122 Milliarden US-Dollar aufgenommen. Finanzchefin Sarah Friar betonte zuletzt die weiterhin sehr gute Kapitalausstattung des Unternehmens.

Autor: Ferdinand Hammer, SBH-Redaktion


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