Marktkommentar: Kornelius Purps (antea): EZB entspannt, Fed wird ein Thriller
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Foto: www.assetstandard.de
Leitzinsentscheidungen stehen an: Die EZB macht ihren nächsten Schritt, bei der Fed sehen wir ein "fifty-fifty". Kevin Warsh sollte versuchen, positiv zu überraschen.
04.09.2026 -
„KI“ rückt ins zweite Glied, „Z&Z“ bestimmen vorerst das Geschehen. Zentralbanken & Zinsen könnten in den kommenden Wochen mehr Schlagzeilen produzieren als das ganze Thema rund um die Künstliche Intelligenz. Die Marktzinsen sind vielerorts auf Mehrjahreshochs gestiegen. Und in den kommenden zwei Wochen werden sowohl die EZB als auch die Fed ihre Leitzinsentscheidungen bekanntgeben. Entsprechend werde ich heute einen genaueren Blick auf den historischen Zusammenhang zwischen den Leitzinsen und den Marktzinsen werfen – verbunden mit der Frage, ob es den Zentralbanken gelingen könnte, mit Leitzinsanhebungen den Anstieg der Marktzinsen einzubremsen.
Als Marktzins dient in meinen Betrachtungen die Rendite für Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit („10J-Rendite“). Diese beeinflusst maßgeblich die Höhe der Zinsen für Hypotheken und langfristige Unternehmenskredite. Beim Blick auf das große Bild über mehr als 25 Jahre könnten wir es uns leicht machen: Fallen die Leitzinsen, dann fallen auch die Marktzinsen, und umgekehrt.
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