Die ursprünglich für den 4. Mai in Rom angesetzte vierte Runde der Atomgespräche wurde laut dem Vermittler Oman aus "logistischen Gründen" verschoben. Experten machten hingegen Differenzen und erste Schwierigkeiten bei den Verhandlungspositionen verantwortlich. An den bisherigen Gesprächen nahmen der US-Sondergesandte Steve Witkoff, Irans Außenminister Abbas Araghtschi und Omans Außenminister Badr al-Busaidi als Vermittler teil.
Der Iran hatte sich 2015 in einem Abkommen bereits einmal verpflichtet, sein Atomprogramm deutlich einzuschränken. Im Gegenzug wurden Sanktionen aufgehoben. Der Pakt, der den Bau iranischer Atombomben verhindern sollte, wurde 2018 von der damaligen US-Regierung unter Donald Trump aufgekündigt. In der Folge hielt sich auch Teheran nicht mehr an die Auflagen. Trump strebt nun einen neuen Deal mit der Islamischen Republik an - und drohte zugleich mit Bombardierungen, sollte es zu keiner Einigung kommen./arb/DP/mis
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